Google mal deutsche Alzheimergesellschaft.
Hallo wobei man sich aber klarmachen sollte, dass nicht jede Demenz gleich Alzheimer ist, da gibts schon Unterschiede gerade im Verlauf.
Allerdings (ok da ist mein Stand ein bisschen veraltet) lässt sich ein Frühstadium Alzheimer kaum von anderen Demenzen unterschieden (da der wirkliche Unterschied nur im Mikroskop zu sehen ist, und dann hat der Pat eh alles hinter sich, so als Pathologisches Präparat nach dem Tod)
Also als Einstieg ist es sicher nicht schlecht, aber eigentlich wäre es nett gewesen, wenn der NEurologe oder zumindets dann der Hausarzt euch ein wenig mehr dazu erzählt hätte, ob es nun Alzheimer sein soll, oder „normale“ ALtersdemenz (ok ein bisschen könnt ihr das vom Alter auch abschätzen, wenn Papi an die 90 geht, dann ist Demenz eher normal) oder ob es eine andere Form von Demenz ist…
Zum Thema trinken, das klang ja im anderen Artikel an, das ist extrem wichtig, nicht nur weil es gern vergessen wird, sondern Flüssigkeitsmangel kann auch Demenz vortäuschen, wenn man zuwenig trinkt funzt das Hirn nicht wie gedacht. Man kann das gut an der HAut sehen ob die schön geschmeiig ist (trotz Falten) oder eher spröde und rauh. Wenn das überhand nimmt kann das eine evtl schon bestehende Demenz verstärken, das lässt sich dann auch nicht mehr wegtrinken (Selbst miterlebt bei „lebensmüder“ MS-Patientin nach gut 50 Jahren mit MS, die essen und Trinken vermied bis sie Zwangsernährt wurde wodurch sich manches besserte, aber eben die Demenzsymptome blieben, so deses fies weinerliche und alle anderen sind schuld und was man sich sonst noch anhören kann)
Also ruhig Strichliste führen, von morgens bis abends müssen 2 Flaschen Wasser leer sein, jeweils zu einer bestimmten Uhrzeit muss ein gewisser Pegel weg sein,…
Und mach dir keinen Kopf, wenn er dir allerlei Fiesigkeiten an den Kopf wirft, es sind immer die anderen (die nur einmal im Jahr gucken ob er noch da ist) die guten und die die sich den ganzen Tag um ihn Bemühen sind einfach ganz garstig, man wird ihm nichts rechtmachen können, und vermulich wird er ganz fürchterliche Sachen an den Kopf werfen. Nimms nicht persönlich.
Am längesten bleibt das Altgedächtnis, also die Erinnerung an Früher, gerne auch ZEiten wo du noch nicht dabei warst. Wenn du nicht mitreden kannst wird er das nicht gelten lassen, denn dass du es nicht miterlebt hast, bekommt er nicht zusammen. Du warst doch immer schon da (bis zu dem Zeitpunkt wo er sich nicht mehr entsinnen kann, dass er Kinder bekam)
Dann wird es schwierig, durchaus auch so schwierig, dass man sich überlegen muss ihn abzugeben in ein Heim oder eine Psychiatrie. Wertet das nicht als eigenes VErsagen, sondern so dass ihr einfach auch Freiraum für euch braucht. Es ist gut so, wenn sich Profis um ihn kümmern, durch Schichtdienst und Co bekommen die auch ihren Ausgleich, aber bis zum Ende Zuhause erfordert sonst von euch übermenschliches 24 Std am Tag 7Tage /Woche, dass kann man nicht über JAhre duchhalten.
Erfreut euch also aneinander solange es noch geht und wenn es nicht geht ist es für ihn nur halb so schlimm wie für euch.
Das Schöne an Alzheimer und Co ab einem Gewissen Stadium ist, dass einem nie langweilig wird, man lernt dauernd neue LEute kennen 
Gruß Susanne