Aslo ich habe jetzt seit ca einem Jahr die „Diagnose“ das ich eine Schilddrüsenunterfunktion habe. Ich bekomme seit dem Tabletten. Jedoch wird mir trotzdem noch öfter schwindlich oder ich bekomme Panik bei zu vielen Menschen, bin müde und solche Sachen.
Meine Frage kann es sein das man nach fast einem Jahr immer noch nicht richtig eingestellt ist. Und ist es normal das nur alle 2 - 3 monate mal nach den Blutwerten geschaut wird.Und dann meißt nur weil ich wegen Beschwerden hin gehe. Denn mir wurde mal gesagt in der Anfangszeit der Einstellung normalerweise alle 4 Wochen eine Untersuchung.
Vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen.
Hallo,
bei bestehender SD-Unterfunktion kommt es auf eine genaue Einstellung der Laborwerte an. Hast Du eine vergrößerte SD muss z.B der TSH Wert möglichst bei NULL sein, um ein weiteres Wachstum zu verhindern; ansonsten reicht ein NORMWERT.
Leider ist die dann gefundene Thyroxin-Dosis wahrscheinlich eine lebenslange Therapie und sollte - nicht nur bei Beschwerden - regelmäßig kontrolliert werden.
Derzeit hast Du möglicherweise eine SD-Unterfunktion.
Bei Bedarf bitte per email melden.
Alles Gute
DocR
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TSH null? nee!
Hast Du eine vergrößerte SD
muss z.B der TSH Wert möglichst bei NULL sein, um ein weiteres
Wachstum zu verhindern; ansonsten reicht ein NORMWERT.
Hallo,
das ist nicht mehr Stand der „Technik“. Ein supprimiertes TSH wird seit gut 2 Jahrzehnten auch bei der Struma nicht mehr angestrebt, sondern ein niedrig normales. 0,3 bis 0,6 ungefähr. Einzige Indikation für supprimiertes TSH ist das Schilddrüsenkarzinom (nicht Nebenschilddrüsen- oder medulläres Schilddrüsenkarzinom). Bislang empfiehlt man hier lebenslange Suprrimierung (also TSH null). Ob das richtig ist, wird derzeit auch angezweifelt, m. E. kann man spätestens nach 10 Jahren drauf verzichten und normale TSH-Spiegel anstreben.
Bei der SD-Unterfunktion ist das alles eh anders. Man strebt ein normales TSH an und v. a. Beschwerdefreiheit. Und das kann manchmal dauern. TSH ist da nur begrenzt hilfreich.
Das Internet ist voller Foren zum Thema. Auch hier im Archiv finden sich viele staubige Aktendeckel dazu.
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Auf diesem (pseudo-) wissenschaftlichen Niveau, das seinen Ausdruck auch sprachlich findet, lohnt keine Diskussion! DocR
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ich schreib jetzt einfach mal meine erfahrungen (mit durschnittlichen medizinkenntnissen)
letztes jahr wurde ich auch auf einen unterfunktion behandelt, hab brav meine l-thyroxin geschluckt und war trotzdem noch müde, schlapp und erschöpft.
das kann nämlich auch andere ursachen als eine unterfunktion haben
jedenfalls werden die werte bei mir alle 6 monate kontrolliert (häufiger bekommt man hier auch gar keine termine)
Hallo finchen
Die Frage wär natürlich woher deine UF kommt. Wenn du Hashimoto haben solltest, wäre wechselhafter Verlauf logisch. Die Enzündungsreaktion führt mal zu einer verstärkten, mal zu einer verminderten Hormonausschüttung, wobei langfristig das Gewebe untergeht. Das richtige „Einstellen“ ist demensprechend schwierig und es bedarf der laufenden Kontrolle.
Wenns eine andere Ursache hat und die SD so weit stabil ist, sollte das Einstellen tatsächlich schneller funktionieren. Allerdings stellt sich da eben auch wieder die Frage nach der Ursache, und ob diese Ursache auch noch andere Auswirkungen haben kann. Auch wenn sich die Diagnostik mit dem Feststellen einer UF begnügt ist doch klar, dass diese nicht einfach so passiert.
Z.b. kann Vitamin A die Schilddrüse schädigen und wie es in der Literatur heisst „zu Symptomen einer SD-Unterfunktion“ führen. Wenn man häufig Leber gegessen hat, oder eine Aknetherapie gemacht hat, sollte man das bedenken.
Vielleicht war deine Diagnose aber nur ein Zufallsbefund und du hast zwar eine UF, aber die meisten Beschwerden verursacht vielleicht ein Infekt? Schau die mal unter „CFS“ um.
So, genug des Spekulierens 
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d’ accord
aus diesem Grund diskutiere ich auch nicht, sondern weise nur auf grobe sachliche bzw. fachliche Fehler hin.
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Hallo,
bei mir wurde auch erst kürzlich eine SD-Unterfunktion festgestellt. Ich nehme ebenfalls seitdem das L-Thyroxin und bin noch am Einschleichen. Meine Beschwerden wurden weitgehendst eingedemmt, jedoch habe ich noch Schwankungen und leider auch noch mit Schwindel zu kämpfen. Ich weiss zwar nicht wie alt du bist, aber bei mir spielen noch die weiblichen Hormone eine Rolle. Hast du diese auch mal checken lassen? Bei mir wurde nämlich auch noch Progesteronmangel festgestellt und der macht auch den Hormonhaushalt ganz schön durcheinander. Ausserdem habe ich den Ferritinwert bestimmen lassen (Eisenspeicher im Körper). Der war bei mir auch im Keller. Du siehst, es gibt viele Faktoren, die eine Rolle spielen können. Inwieweit hast du dich schon checken lassen? Gruss Martina