Magenpolyp bei 16 Jährigem

Hallo,

gestern waren wir (mein Sohn und ich) zu einer Gastroskopie bei meinem Sohn (16). Der klagte seit längerem über Bauchbeschwerden und teilweise Übelkeit und „etwas kaltes, dass ihm ab und zu hochkommt“ (ggf. Sodbrennen).
Eigentlich vermuteten wir, dass es sich aufgrund von Schulproblemen um psychosomatische Beschwerden handele.

Das Ergebnis war ein anderes: Zwerchfellbruch, Gastritis und eben einen 5 mm großen Polypen.
Eigentlich ging ich immer davon aus, dass Polypen gleich entfernt werden, aber der Arzt entnahm nur eine Geweprobe - Ergebnis der Biopsie vermutlich Montag). Auf meine Frage, ob der Polyp entfernt wurde, meinte er nur: Nein, das hätte ja u.U. stark bluten können.

Was nun? Sollten wir den Polypen entfernen lassen - auch bei gutartigem Befund - und dann ggf. in einem Krankenhaus?

Ich bin da jetzt sehr verunsichert und mache mir große Sorgen.

Für die anderen Ergebnisse hat er ein Präparat mit 40 mg Pantozol (?) verschrieben bekommen.

Für einen fachlichen Rat wäre ich sehr dankbar.

Gruß Maren

Hallo,

Magenpolypen sind nahezu immer harmlos, so wirds bei ihm auch sein. Möglicherweise ist es nur eine entzündliche Veränderung durch den Zwerchfellbruch oder den Reflux. Ich hätte das genauso gemacht. Würde die Histologie überraschenderweise was anderes ergeben, muss das Ding natürlich raus. Dann gäbe es je nach Größe verschiedene Optionen. Kann dann ggf. gern noch was zu sagen.

pp