Hallo zusammen,
bin wegen tauber Zehen (Verdacht auf Bandscheibenvorf.) neulich zu einem Neurologen in einem Krankenhaus gegangen. Am Telefon wurde ich gefragt „Kassen oder Privatpatient“, was ich mit Kassenpatient beantwortete. Daraufhin bekam ich einen Termin eine Woche später.
Ich musste bei der Anmeldung keine Krankenkassenkarte vorlegen, die Arzthelferin meinte nur „wir haben ja alle Daten vorliegen, sie waren ja schonmal in der Ambulanz des Krankenhauses“. Ich dachte mir nichts weiter.
Nun habe ich gehört, dass dieser Arzt wohl keine Kassenzulassung hat und ich die Untersuchungen selber zahlen muss.
Meine Frage: Muss man den Patienten, wenn er schon angibt, dass er Kassenpatient ist, nicht darauf hinweisen, dass diese Behandlung durch diesen Arzt privat zu zahlen ist? Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich diesen Arzt nicht aufgesucht.
Bin jetzt unsicher, ob ich den nächsten Termin wahrnehmen sollte, nicht dass es noch mehr kostet.
[MOD]: Ganzkörperzitat entfernt. Bitte beachtet die Netiquette,Satz 3 Pkt.7: http://www.wer-weiss-was.de/content/netiquette.shtml Danke!
Bei einer privat-ärztlichen Behandlung muss man normalerweise im Vorfeld unterschreiben, dass man die Behandlungskosten trägt. In diesem Fall genügt ein Anruf bei der Krankenkasse, um nachzufragen, ob dies rechtens ist.
MfG
Moin
Das Problem bei der Geschichte ist, dass die Krankenhausärzte ja nicht niedergelassen sind (Praxis) und daher auch keine Kassenzulassung haben. Wenn man bei einem Krankenhausarzt weiter beandelt werden will (oftmals der Chefarzt), obwohl man ambulant da hin geht, kann (und will *g*) der ja nur privat liquidieren. Sonst müsste er ja über das Krankenhaus abrechnen, was normalerweise nicht geht, wenn man da nicht liegt.
Wahrscheinlich würde der nächste Termin ebenfalls in Rechnung estellt werden, so dass es für dein Portemonnaie wahrschenlich besser ist, einen niedergelassenen Neurologen aufzusuchen.
Gruß,
Branden
Hi,
Das Problem bei der Geschichte ist, dass die Krankenhausärzte
ja nicht niedergelassen sind (Praxis) und daher auch keine
Kassenzulassung haben.
und welchen Sinn soll dann die Frage nach der Versicherung machen?
Grüße,
J~
Hi J
und welchen Sinn soll dann die Frage nach der Versicherung
machen?
Das frage ich mich auch
…aber ich habe sie ja zum Glück nicht gestellt…
Gruß,
Branden
Hallo,
mit der Antwort „Privatpatient“ hättest Du einen früheren Termin bekommen, evtl. noch am selben Tag.
Wenn Du die KV-Karte vorlegen wolltest und diese nicht genommen wurde, weil nicht notwendig, wirst Du keine Rechnung erhalten. Damit war ja klar, dass Du Kassenpatient bist.
Die meisten Fachärzte haben für die Rechnungsbearbeitung (für Privatpatienten) ein Abrechnungszentrum beauftragt. Das Einverständnis, über dieses abzurechnen, muss der Patient schriftlich erteilen. Das hättest Du bestimmt bemerkt.
Also keine Sorge, eine Rechnung kommt nicht.
Gruß
Maralena
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
ich wurde auch schonmal gefragt, als ich einen Termin zur Magenspiegelung haben wollte im KH - und als ich dann sagte, ich bin bei der AOK, sagte man mir, ich solle mich erstmal um die Kostenübernahme kümmern.
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