Hallo,
mein HNO hat mir nach meiner Kieferhöhlen-OP: Entfernung einer Zyste und Verkleinerung der Nasenmuscheln, kein Antibiotikum gegeben. Nach 15 Tagen höllischer Zahn-, linksseitiger Gesichts- und Kopfschmerzen plus starkem Schwindel meinte er, dass dies normal sei. Auffällig ist auch, dass ich kaum „Herr über den zu schluckenden Schleim im Rachen werde“.
Vor 4 Tagen ging ich zu meiner Hausärztin, um ihr meinen schlechten Allgemeinzustand vorzustellen. Sie guckte in das linke Nasenloch und meinte, es sei alles voll mit dunkelgrünem Sekret. Ich solle nochmals den zuständigen HNO darauf hinweisen.
Dies tat ich am nächsten Tag und er meinte, dass keinesfalls grünes Sekret zu sehen sei. Aber prinzipiell war es schon richtig von meiner Hausärztin, mir Antibiotika zu geben (?!).
(Clarithromysin-CT 250 mg).
Er saugte die Kieferhöhle wie gehabt ab, das war es dann auch schon. Auf meine Frage hin, ob die Schmerzen und der extrem viele Schleim normal seien, antwortete er lapidar: Ja, das ist normal, wird schon wieder. Er wollte mich auch wieder zur Arbeit schicken wider aller meiner Symptome.
Jetzt sind es bereits 17 Tage nach der OP und meine Beschwerden haben kein bisschen nachgelassen, trotz nunmehr Einnahme o.g. Antibiotikums.
Heute ging ich zu einem anderen HNO. Er guckte nach und stellte eine extreme Vereiterung der linken Kieferhöhle fest. Ferner eine starke Verborkung der Nasenschleimhaut. Auch seien die Wundränder (Fensterung) stark mit „wildem Fleisch“ verwuchert, so dass eine anständige Belüftung nicht gegeben ist.
Er gab mir ein neues Antibiotikum Cotrim-Sandoz 960 mg, Wobenzym und eine spezielle Nasensalbe mit. Saugte die Kieferhöhle allerdings nicht ab.
Was kann ich tun? Ist diese Behandlung richtig? Ist das gefährlich? Ich bin ziemlich verzweifelt, da alle Symptome ohne Unterbrechung vorhanden sind.
Wer weiß Rat?
Vielen, vielen Dank im voraus.
LG
Twiggy