Hormon aktives mikro Hypophysen prolaktinom

Bei mir wurden nun endlich Untersuchungen eingeleitet
und es wurde ein Adenom an der Hypophyse über MRT festgestellt.

Zur Vorgeschichte
ich litt schon länger an starken Haarwuchs und anderseits Haarausfall am Kopf
habe starke Stimmungsschwankungen und häufig Depressionen,
die Monatsbluntung war auch sehr unregelmässig und bin quasi chronisch müde.
Mein Frauenarzt verschrieb mir damals diane 35 nachdem die Blutabnahme eine Adrogenisierung bestätigte. Das war vor ca. 3-4 jahren.
Eine Besserung trat nicht ein. Im gegenteil.
Ich war wieder beim Frauenarzt wegen Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
und die Antwort war lediglich „dann sollten sie sanfter sein“.
Nun vor 3 Monaten hab ich entdeckt dass Flüssigkeit aus meiner Brust kommt.
Bei der Blutentnahme wurde ein erhöhter „adrogen“- wert und ein extrem hoher Prolaktin wert festgestellt ( der soll wohl im normal Fall bei max. 325 liegen und bei mir liegt er bei 863 ) . Mein frauenarzt fragte mich nur über möglichen stress aus (der nicht vorhanden war) und sonst geschah nichts. Bin selbst zu einem anderen allgemein Mediziner gegangen, der mich zu einem Radiologen schickte.
Und hier wurde nun ein mirkoAdenom an der hypophyse festgestellt (3,3 mm).
Ich habe schon vieles über die Medikamente gelesen und muss gestehen,
dass ich mich mehr über die Nebenwirkungen der Medikamente fürchte als über eine OP. Ich habe eh schon immer einen sehr niedrigen Blutdruck, leide eh schon häufig an depressive Verstimmungen bzw. Depressionen und daher ist mir eine OP fast schon lieber als jahrelang Medikamente einzunehmen. Zudem beginnt in einem Monat mein Diplom und würde daher lieber meinen Kopf dafür „frei“ haben. Mir wurde mehrfach berichtet, dass Ärzte erst die medikamentöse Behandlung probieren, ehe an eine OP nachgedacht wird. Doch ist dies mit meiner eher psychisch labilen verfassung, meines chronisch niedrigen Blutdrucks, bereits vorhandenen Haarausfall und Gewichtsabnahme etc. sinnvoll ?
Und wie sieht der weitere Ablauf nach einer derartigen OP aus ? Hat jemand vielleicht selbst solche Erfahrungen von denen er mir berichten kann?

Mikroprolaktinom
Soweit von der Ferne beurteilbar ganz klar die Empfehlung: Wenn die Diagnose sicher steht, Tabletten einnehmen. Die Op macht man bei sowas nicht, da oft Mikroprolaktinome auch ausheilen. Mach dich nicht fertig deshalb, ist nicht wirklich schlimm.

pp

danke für die schnelle Antwort
dein Rat mich nicht fertig zu machen
ist nett, hilft nur leider nicht viel. Kann man die Medikamente denn mit Antidepressiva zusammen einnehmen ?

Mikroprolaktinom vs. Antidepressiva
Hallo,

danke für die schnelle Antwort
dein Rat mich nicht fertig zu machen
ist nett, hilft nur leider nicht viel. Kann man die
Medikamente denn mit Antidepressiva zusammen einnehmen ?

Klar ist das leicht gesagt. Antidepressiva nimmst Du? Dann muß man aber bedenken, dass diese Substanzgruppe per se einen erhöhten Prolaktinspiegel bewirken kann. Wenn ich mich recht erinnere, waren Deine Spiegel nicht so irre hoch (soll heißen ungefähr das doppelte der Norm). Am besten gehst Du mit dem Problem zu einem Endokrinologen, ich muß an dieser Stelle kapitulieren. Vielleicht hast Du Glück und der vermeintliche Tumor hat gar nix zu sagen. Aber das ist alles Spekulation von der Ferne.

pp

ne nee
ich würde gerne anti depressiva einnehmen,
was bisher noch nicht der Fall ist.
Aber Du hast Recht, ich werd mir morgen eine Überweisung
zu einem Endokrinologen holen. Dir vielen Dank

ne nee
ich würde gerne anti depressiva einnehmen,
was bisher noch nicht der Fall ist.

warum? Klär das doch erst mal mit dem Tumor und dem Prolaktinspiegel ab. Lass das erst mal behandeln. Hormonelles Ungleichgewicht kann auch zu Depressionen führen. Womöglich lösen sich deine Depressiven Verstimmungen, wegen denen du Antidepressiva schlucken willst schon durch eine Therapie deines anderen Problems auf.
Es bringt nichts das Pferd von hinten aufzuzäumen.
Gruß Susanne