Ich bin 22 Jahre und habe schon seit ca. 8 Jahren Probleme mit den Knien. Die Schmerzphasen waren in den Jahren sehr unterschiedlich, mal hatte ich monatelang nichts gespürt und manchmal ist es so schlimm, dass ich nicht mehr gehen kann.
In den Jahren war ich bei 12 Ärzten, die ALLE unterschiedliche Meinungen hatten - was einen hilflosen Patienten auf Dauer verzweifeln lässt.
Schlussendlich konnte mir keiner Helfen. Besonders wenn ich etwas Sport treibe (schwimmen, tanzen oder ähnliches 1x pro Woche) werden die Schmerzen rapide schlimmer.
Nun war ich bei einem Arzt (von dem ich sehr viel Gutes gehört habe), der mein Knie operieren kann. Er sagt, dass meine Kniescheibe nicht mittig auf den Knochen liegt (was man sogar mit blosem Auge gut sehen kann) und sich der Knorpel dadurch immer entzündet.
Die Sehne, die über die Kniescheibe läuft, soll unterhalb des Knies vom Knochen getrennt werden und versetzt verschraubt werden, damit das Knie wieder mittig steht. Mit einem 10cm grossen Schnitt.
Als ich bei einer anderen Ärztin war, um mir diesbezüglich eine 2. Meinung zu holen, meinte sie, dass die OP sehr umstritten wäre und sie mir davon abraten würde. Aber eine bessere Lösung konnte sie mir auch nicht nennen.
Der Arzt meinte jedoch, dass es 80-85% Erfolgschancen gibt, er macht die OP ca. 50x im Jahr. Mit seiner Sekretärin, die die selbe OP schon hinter sich hat, habe ich auch gesprochen und die war total zufrieden.
Hat jemand solch eine OP schon hinter sich oder davon gehört, dass sie nicht gut sein soll? Wie fühlt man sich nach der OP? Kann man wieder ganz normal gehen und Sport machen?
Ich kann sogar kaum noch Treppen steigen oder leichte Berge hochspazieren…
Umstrittene Knie-OP
Wo wohnst Du?
pp
Hallo Blume, (FÜR DICH die richtige ist. Das hängt wiederum von vielen Faktoren ab, deswegen empfiehlt sich in solchen Fällen zwingend ein Fachmann und nicht jemand, der so eine OP gerade einmal 50 Mal im Jahr macht.
Grüße
Renee
Wo wohnst Du?
pp
Ich wohne in Belgien, nah an der deutschen Grenze. In Aachen im Klinikum war ich auch schon, da meinte der Orthopäde ich hätte hinten die Sehnen verkürtzt (was für ein Quatsch).
Hallo Renee,
vielen Dank für die Antwort! Das macht mich schon mal etwas sicherer, dass jemand überhaupt was von der OP kennt, denn im Internet hatte ich nichts darüber gefunden (weil ich auch den Namen der OP nicht kannte).
Wenn das Problem schon seit 8 Jahren besteht und eine
konsequente konventionelle Therapie (Physio, stabilisierende
Bandagen, Medis, etc.) nicht anschlug, wirst du über kurz oder
lang nicht um eine OP herum kommen.
Einlagen, Kiné, Bandagen, alles bringt nichts. Die Bandage hilft mir zwar besser oder länger gehen zu können, aber die Schmerzen bleiben.
Es gibt inzwischen sieben bewährte Verfahren - teilweise
Eingriffe am Knochen, teilweise an Weichteilen, die (siehe
oben) erfolgreich miteinander kombiniert werden können. Welche
Methode bzw. welche Kombi hat er dir denn vorgeschlagen? Roux?
Hauser? Goldthwait? Ficat? Elmslie? Trillat?
Beim ersten Gespräch mit dem Arzt haben wir nur über die verschiedenen Möglichkeiten zur Behandlung gesprochen, in 2 Wochen habe ich einen neuen Termin um die OP genauer zu besprechen. Ich hatte bis jetzt keine Ahnung wie die OP hiess, geschweige denn, welches Verfahren er anwendet.
Wie weiss ich denn, welche Methode für mich am geeignesten ist?
deswegen
empfiehlt sich in solchen Fällen zwingend ein Fachmann und
nicht jemand, der so eine OP gerade einmal 50 Mal im Jahr
macht.
Der Typ der die OP „gerade einmal“ 50x im Jahr macht, ist in unserer Gegend beireits ein hoch angesehener Fachmann. Der beste orthopädische Facharzt in unserer Gegend (Ostbelgien). Hier gibt es nicht solche riesigen Kliniken wie in Deutschland 
LG und Danke im Voraus!!!
Blume