Mit dem Rauchen aufhören -> Folge Depression

Hallo!

Ich schreibe bewußt in dieses Brett, weil es sich um ein körperliches Problem handelt und nicht in Psychologie oder Sucht paßt. Es geht um das Glückshormon Serotonin und vermutlich brauche ich medizinische Hilfe.

Seit ein paar Jahren weiß ich, daß ich Depressionsgefährdet bin. Zweimal hatte ich eine Depression. Beim letzten Mal, vor einem Jahr, war die allererste Frage des Neurologen: Haben Sie mit dem Rauchen aufgehört?
Ja, das hatte ich. Von heute auf morgen, von 20 Zigaretten auf 0. Es war das erste mal, daß ich es geschafft hatte und ich war sooo stolz auf mich.
Die Versuche in den Jahren vorher, mit Kaugummis, Pflastern, Akupunktur usw. waren alle gescheitert.
Das Problem war mein Serotoninspiegel, der war bei mir damals wohl ins Bodenlose gefallen.
Aber ich glaube wirklich, daß ich es nur so schaffen kann, von heute auf morgen, von 20 auf 0.
Mit dem Rauchen wieder angefangen habe ich nach 4 Wochen wieder (es lief sehr schlecht mit meinem Freund und letztendlich war dann auch Schluß), die Depression dauerte 3 Monate. Auch Anti-Depressiva habe ich bekommen.
Ich möchte gerne wieder aufhören, habe aber extreme Angst davor, daß die Depressionen wieder kommen. So möchte ich mich nie wieder fühlen müssen.
Johanniskraut und Homöopathie bringt leider nichts bei mir, ich fürchte, da müssen härtere Geschütze aufgefahren werden.

Hat jemand einen Tipp?

Vielen Dank im Voraus

Liebe Grüße
Annika

P.S. falls hier doch keine Antworten kommen, werde ich es natürlich in den anderen Brettern versuchen.

Hi Annika,
vorab damit nicht gleich ein (berechtigter) Aufschrei der Entrüstung durchs Forum geht:Ich nix Arzt, Depressionen gefährlich, Selbstmedikation nur sinnvoll wenn im Dschungel gestrandet, lieber Profi fragen!

Abgesehen davon schau dir mal diesen Thread an: /t/htp-5/4638890

Mir hilft das Zeug sehr, was den „gefühlten“ Serotoninspiegel angeht.

Lies dir aber den entsprechenden WIKI-Artikel auch mal durch! Bei langfristiger Anwendung gibts da scheinbar Nebenwirkungen. Aber so um Dir über die erste Runde nach dem Rauchen zu helfen könnte das sehr sinnvoll sein.

Viel Glück beim Aufhören
Nick

Hallo Annika!

Ich schreibe bewußt in dieses Brett, weil es sich um ein
körperliches Problem handelt und nicht in Psychologie oder
Sucht paßt.

Könntest du grad erläutern, warum es nicht in Psychologie oder Sucht passt? Depressionen sind eine seelische Erkrankung, Rauchen ist eine Suchterkrankung.

Es geht um das Glückshormon Serotonin und
vermutlich brauche ich medizinische Hilfe.

Seit ein paar Jahren weiß ich, daß ich Depressionsgefährdet
bin. Zweimal hatte ich eine Depression. Beim letzten Mal, vor
einem Jahr, war die allererste Frage des Neurologen: Haben Sie
mit dem Rauchen aufgehört?
Ja, das hatte ich. Von heute auf morgen, von 20 Zigaretten auf
0. Es war das erste mal, daß ich es geschafft hatte und ich
war sooo stolz auf mich.
Die Versuche in den Jahren vorher, mit Kaugummis, Pflastern,
Akupunktur usw. waren alle gescheitert.

Ja, denn eine Sucht ist an sich nicht heilbar.
Wie sind denn damals deine Depressionen behandelt worden?

Mit dem Rauchen wieder angefangen habe ich nach 4 Wochen
wieder (es lief sehr schlecht mit meinem Freund und
letztendlich war dann auch Schluß), die Depression dauerte 3
Monate. Auch Anti-Depressiva habe ich bekommen.

Das hört sich für meine Ohren so an, als ob du der Meinungs seist, man müsse nach einer Trennung immer eine Depression bekommen. Dem ist aber nicht so. Man kann traurig sein und/oder wütend usw., aber man muss nicht depressiv werden. Wenn du so zu Depressionen neigst, solltest du dir vielleicht doch mal psychologische Hilfe angedeihen lassen. Dass hier eine Verbindung zu deinem Suchtverhalten als Raucherin besteht, erscheint mir auch nicht abwegig.

Ich möchte gerne wieder aufhören, habe aber extreme Angst
davor, daß die Depressionen wieder kommen. So möchte ich mich
nie wieder fühlen müssen.

Das kann ich gut verstehen, aber mit Vermeidungsverhalten oder Suchtverhalten hat man noch keine Depression geheilt, soweit ich weiß.

Johanniskraut und Homöopathie bringt leider nichts bei mir,
ich fürchte, da müssen härtere Geschütze aufgefahren werden.

Da meinst du möglicherweise härtere Antidepressiva. Das mag ja sein, aber nicht als Therapie! Medikamente können eine momentane Krise abmildern und dich in einen therapiefähigen Zustand versetzen, eine Depression können sie allein nicht heilen.

Ich kann mir gut vorstellen, das du lieber körperlich als seelisch krank sein möchtest, mit seelischen Erkrankungen wird man häufig schief angesehen. Aber imhO machst du dir etwas vor.
Ein niedriger Serotoninspiegel ist zwar typisch für eine Depression, aber das sagt noch nichts darüber aus, ob das die Ursache ist oder lediglich ein Indikator dafür.

Lass dir helfen. Such dir eine guten Therapeuten!

Alles Gute dafür
wünscht
ChrisTine

Hallo Annika!

Ich schreibe bewußt in dieses Brett, weil es sich um ein
körperliches Problem handelt und nicht in Psychologie oder
Sucht paßt.

Könntest du grad erläutern, warum es nicht in Psychologie oder
Sucht passt? Depressionen sind eine seelische Erkrankung,
Rauchen ist eine Suchterkrankung.

ein niedriger Serotoninspiegel (siehe unten) ist ein KÖRPERLICHES Problem.

Es geht um das Glückshormon Serotonin und
vermutlich brauche ich medizinische Hilfe.

Die Versuche in den Jahren vorher, mit Kaugummis, Pflastern,
Akupunktur usw. waren alle gescheitert.

Ja, denn eine Sucht ist an sich nicht heilbar.
Wie sind denn damals deine Depressionen behandelt worden?

1.?? Das ist mir schon klar. Aber deswegen will man doch trotzdem aufhören…

2.Mit jahrelanger Therapie und kurzfristig auch mit Antidepressiva.

Mit dem Rauchen wieder angefangen habe ich nach 4 Wochen
wieder (es lief sehr schlecht mit meinem Freund und
letztendlich war dann auch Schluß), die Depression dauerte 3
Monate. Auch Anti-Depressiva habe ich bekommen.

Das hört sich für meine Ohren so an, als ob du der Meinungs
seist, man müsse nach einer Trennung immer eine Depression
bekommen.

so ein Blödsinn. Das habe ich mit keinem Wort gesagt, da haben sich Deine Ohren wohl verhört.

Ich möchte gerne wieder aufhören, habe aber extreme Angst
davor, daß die Depressionen wieder kommen. So möchte ich mich
nie wieder fühlen müssen.

Das kann ich gut verstehen, aber mit Vermeidungsverhalten oder
Suchtverhalten hat man noch keine Depression geheilt, soweit
ich weiß.

DESWEGEN frage ich ja nach Tipps. Nicht nach blöden Sprüchen.

Johanniskraut und Homöopathie bringt leider nichts bei mir,
ich fürchte, da müssen härtere Geschütze aufgefahren werden.

Da meinst du möglicherweise härtere Antidepressiva. Das mag ja
sein, aber nicht als Therapie! Medikamente können eine
momentane Krise abmildern und dich in einen therapiefähigen
Zustand versetzen, eine Depression können sie allein nicht
heilen.

Antidepressiva ist immer hart. Ich will keine Therapie, ich will kurzfristige Hilfe. Punkt.

Ich kann mir gut vorstellen, das du lieber körperlich als
seelisch krank sein möchtest, mit seelischen Erkrankungen wird
man häufig schief angesehen. Aber imhO machst du dir etwas
vor.

Hör halt auf damit, Dir irgendwas vorzustellen und halte Dich an die Fakten. Nämlich das, was ich schreibe. Oder laß es einfach bleiben. Danke.

Ein niedriger Serotoninspiegel ist zwar typisch für eine
Depression, aber das sagt noch nichts darüber aus, ob das die
Ursache ist oder lediglich ein Indikator dafür.

Und DU weißt das besser als eine Psychotherapeutin und ein Neurologe??

Lass dir helfen. Such dir eine guten Therapeuten!

Und Du: laß es gut sein bitte, Deine „Tipps“ bzw. Gedanken haben mich keinen Schritt weiter gebracht.

Alles Gute dafür
wünscht
ChrisTine

Annika

Mit dem Rauchen wieder angefangen habe ich nach 4 Wochen
wieder (es lief sehr schlecht mit meinem Freund und
letztendlich war dann auch Schluß), die Depression dauerte 3
Monate. Auch Anti-Depressiva habe ich bekommen.

Das hört sich für meine Ohren so an, als ob du der Meinungs
seist, man müsse nach einer Trennung immer eine Depression
bekommen.

Das habe ich mit keinem Wort gesagt, da haben
sich Deine Ohren wohl verhört.

Den Zusamenhang mit der Trennung hast du selbst durch die Anmerkung in Klammern hergestellt, ist also nicht soo abwegig.

so ein Blödsinn.

DESWEGEN frage ich ja nach Tipps. Nicht nach blöden Sprüchen.

Hör halt auf damit, Dir irgendwas vorzustellen und halte Dich
an die Fakten. Oder laß es einfach bleiben. Danke.

Warum so aggressiv?
Das waren meine Tipps, sie waren gut gemeint und keine blöden Sprüche! Wenn die Ratschläge nicht so ausfallen, wie du es gern hättest, dann musst du sie nicht berücksichtigen.

Ich will keine Therapie, ich
will kurzfristige Hilfe. Punkt.

Das - mit Verlaub - hört sich jetzt an wie ein kleines trotziges Kind!

Hier nochmal ein gutgemeinter Tipp:
Wenn jahrelange Therapien bei dir nichts gebracht haben, dann wird es kaum etwas geben, was dir kurzfristig helfen kann.

Wenn Therapien helfen sollen, dann muss man nicht nur therapiefähig, sondern auch therapiewillig und bereit sein, bei sich selbst anzufangen.

LGChrisTine