Jod oder doch nicht!?

Von: , Frage gestellt am Mi, 3. Sep 2008

Hallo,

Hier mal eine Frage an die Allgemeinheit:

Inwieweit beeinflusst die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, die z.B. 100 Mikrogramm Jod beeinhalten, Leute mit Schilddrüsenunterfunktion, die Schilddrüsenhormone (L-Thyrox, Euthyrox, was weiß ich) nehmen müssen.

Ist das eher kontraproduktiv, oder sogar schädlich? Oder macht das nichts aus (in vielen Nahrungsmitteln ist ja auch Jod enthalten).

Ich wusste auf die Schnelle keine fundierte Antwort, sagte aber erst einmal, dass das kein Problem sein sollte. Eher sogar hilfreich ... (Die Schilddrüsenhormone brauchen ja Jod (Jodid, kein Jodat?), um sich anzulagern).

Jetzt ihr ... ;)

Gruß, Mos Isley

7 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 10 Minuten 0 hilfreich
    Re: Jod oder doch nicht!?

    Hi, Inwieweit beeinflusst die Einnahme von
    Nahrungsergänzungsmitteln, die z.B. 100 Mikrogramm Jod
    beeinhalten, Leute mit Schilddrüsenunterfunktion, die
    Schilddrüsenhormone (L-Thyrox, Euthyrox, was weiß ich) nehmen
    müssen.
    Ist das eher kontraproduktiv, oder sogar schädlich?
    soweit ich weiß ja. Mein Arzt hat extra darauf hingewiesen, dass ich keine zusätzlich mit Jod angereicherten Mittel nehmen soll - Nahrungsergänzungsmittel wie z.B. Folsäure in der Schwangerschaft enthalten oft Jodid, ich muss mir das was ohne suchen. Auch auf Sojaprodukte soll ich verzichten.

    Ausnahmen sind hin und wieder erlaubt, Jodsalz ist angeblich auch kein Problem wegen der geringen Menge.

    Soweit ich mich erinnere, steht dazu aber auch in der Packungsbeilage vom Thyroxin was drin.

    Gruß
    Cess

    • Antwort von nach 25 Minuten 1 hilfreich
      Re^2: Jod oder doch nicht!?

      Holla. Mein Arzt hat extra darauf hingewiesen, dass ich keine zusätzlich
      mit Jod angereicherten Mittel nehmen soll
      Womit er aber Medikamente und derlei meint, wo Iod in größeren Mengen als in der normalen Nahrung drin ist. Wenn iodiertes Salz kein Problem ist, sind auch iodhaltige Nahrungsmittel kein Problem. OK, wer jeden Tag einen ganzen Blauwal futtert, könnte zuviel Iod aufnehmen - der hat dann aber eh schon ein anderes Problem ;-) Soweit ich mich erinnere, steht dazu aber auch in der
      Packungsbeilage vom Thyroxin was drin.
      Das wäre mir, der ich das Gelump seit gut 20 Jahren jeden Tag einnehme, relativ neu. Wie gesagt, andere Iodpräparate natürlich nicht, genauso wenig, wie man die Wirkung von ASS mit zusätzlichem Heparin verstärken sollte ...

      Gruß Eillicht zu Vensre

      • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
        Re^3: Jod oder doch nicht!?

        Hi, Womit er aber Medikamente und derlei meint, wo Iod in größeren
        Mengen als in der normalen Nahrung drin ist.
        jo, sag ich ja. Mein Beispiel waren Nahrungsergänzungsmittel, und danach wurde gefragt. Und die würde ich jetzt nicht unter "normale Nahrung" zählen. Ich darf jedenfalls weder Jod extra über andere Medikamente noch über Nahrungsergänzung aufnehmen, und bei Sojaprodukten soll ich eben aufpassen. Sonst wurden mir keine Nahrungsmittel genannt, die kritisch sind.

        Gruß
        Cess

        • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Jod oder doch nicht!?

          HAllo, ich soll auch möglichst kein jodiertes Salz nehmen, soweit es sich vermeiden lässt (also mal in Fertigfutter ist nicht sooo schlimm aber eben alles in MAßen). Aber ich hab auch nen HAschi
          Dagegen war das mit Soja meiner Ärztin eher neu, als ich sie wegen der Packungsbeilage ansprach, was das ausmachen würde (hatte grad kurz vorher auf mehr Tofu und reduziertes Fleisch umgestellt...)
          Gruß Susanne

    • Antwort von nach 29 Minuten 0 hilfreich
      Re^2: Jod oder doch nicht!?

      Hi

      soweit ich weiß ja. Mein Arzt hat extra darauf hingewiesen,
      dass ich keine zusätzlich mit Jod angereicherten Mittel nehmen
      soll - Nahrungsergänzungsmittel wie z.B. Folsäure in der
      Schwangerschaft enthalten oft Jodid, ich muss mir das was ohne
      suchen. Auch auf Sojaprodukte soll ich verzichten.

      Ausnahmen sind hin und wieder erlaubt, Jodsalz ist angeblich
      auch kein Problem wegen der geringen Menge.

      Soweit ich mich erinnere, steht dazu aber auch in der
      Packungsbeilage vom Thyroxin was drin.

      Gruß
      Cess
      Hallo Cess,

      bei Hashimoto soll man wohl möglichst kein weiteres Jod zu sich nehmen. Aber da nur von einer Schilddrüsenunterfunktion die Rede war, weiß ich natürlich auch nicht, welcher Art. Und deshalb auch nicht, ob oder ob nicht ...
      Ich empfehle einfach mal die Packungsbeilage und den Anruf beim Arzt.

      Danke erst einmal für die Antwort.

      Weiß noch jemand was? ;)

      Gruß, Mos Isley

      • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
        Re^3: Jod oder doch nicht!?

        Hi Mos Isley, bei Hashimoto soll man wohl möglichst kein weiteres Jod zu
        sich nehmen. Aber da nur von einer Schilddrüsenunterfunktion
        die Rede war, weiß ich natürlich auch nicht, welcher Art.
        bei mir ist auch nicht Hashimoto diagnostiziert, erstmal "nur" Unterfunktion. Und da wurde mir schon von extra Jod abgeraten ...

        Aber wer mehr weiß, gerne!

        Gruß
        Cess

  2. Antwort von nach 28 Minuten 0 hilfreich
    Re: Jod oder doch nicht!?

    Hallo,

    Hier mal eine Frage an die Allgemeinheit:

    Inwieweit beeinflusst die Einnahme von
    Nahrungsergänzungsmitteln, die z.B. 100 Mikrogramm Jod
    beeinhalten, Leute mit Schilddrüsenunterfunktion, die
    Schilddrüsenhormone (L-Thyrox, Euthyrox, was weiß ich) nehmen
    müssen.
    Hi Mos,

    lediglich bei euthyrotem Struma ist eine zusätzliche Jodverabreichung sinnvoll.

    Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) ist eine Gegenanzeige für eine Jodsubstituierung, da Jod die Wirkung der Thyreostatika beinflusst und das Struma fördert!

    Auf eine Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) hat eine zusätzliche Jodgabe keinen Einfluss.

    Grüße, Bernhard

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