Gibt es Möglichkeiten den Tinnitus loszuwerden?

Leider war ich am 9/10. Mai 2008 in einer Diskothek und habe am nächsten Tag festgestellt, dass ich ein Tinnitus mit nach Hause gebracht habe. Ich habe gleich eine Notärztin aufgesucht, die mir dann am 10. Mai Pentoxifilyn aufschrieb. Nach der zweiten Tablette am 11. Mai musste ich mich leider übergeben, so bekam ich Tebonin. Leider hat das Medikament, das Ohrgeräusch nicht aufgehoben so bekam ich am 13. Mai noch zusätzlich Cortison, so nahm ich Cortison (Decrotin H50mg)und Tebonin zu ende und merkte, dass das Ohrgeräusch noch vorhanden war. (Pipen) Mein HNO-Arzt meinte Mitte Juni, dass ich noch weiterhin mit Tebonin und Gingium es versuchen sollte. So habe ich weiterhin Tabletten eingenommen und bin letztendlich von Tebonin auf Gingium umgestiegen. Nach dem ich gemerkt habe, dass da keinerlei Veränderungen da sind, habe ich mich dazu entschieden es noch einmal in Absprache mit dem Arzt es mit Pentoxifilyn zu versuchen und so gegen Ende Juli/ Anfang August wurde das Pipen zum Zischen. Leider war das Zischen so stark, dass ich es während des Tages wahrnehmen konnte. So bin ich noch einmal zu meinem HNO-Arzt gegangen und er meinte ja es ist chronisch. Ich habe mich entschlossen mein HNO-Arzt zu wechseln so bin ich wieder zu der Notärztin gegangen. Sie hat mir 10 HAES-Infusionen ab 11. August bis 21. August gegeben und ich muss sagen, dass das Ohrgeräusch fast weg ist. Ich frage mich warum hat man mir nicht gleich am Anfang Infusionen gegeben? Und das ganze wäre mich vielleicht jetzt erspart gewesen!? Es ist noch ein Grundrauschen da! Ich merke, dass das Rauschen sich verändert und auch schwankt! An manchen Tagen höre ich nichts, an manchen Tagen (mehrheitlich) kann ich das Grundrauschen noch wahrnehmen. Jetzt sind fast 4 Monate vergangen und ich frage mich, ob ich noch eine Chance habe das Grundrauschen wegzukriegen. Das Grundrauschen ist eher Links. Es hört sich so an als ob es regnet! Ich muss sagen, dass ich an die 200 Tabletten genommen und habe (und immer noch Pentoxifilyn nehme) und 10 Infusionen bekommen habe und zudem sind schon fast vier Monate vergangen!? Besteht noch die Möglichkeit das Grundrauschen wegzukriegen?

Wuerd mich auch mal interressieren. Ich habe dieses Rauschen schon seit etwa 8 Jahren oder so. Allerdings habe ich mich daran gewoehnt und hoere es in der Nacht meistens nur noch, wenn ich mich darauf konzentriere. Manchmal gibt es noch Phasen, in denen mich das Geraeusch stoert, aber die sind zu verschmerzen. Soll heissen, wenn es keine medizinische Moeglichkeit gibt, gibt es die Moeglichkeit, dass dich das Geraeusch nach einer Weile einfach nicht mehr stoert.

Da du es „erst“ seit 4 Monaten hast, koennte es auch noch von alleine tatsaechlich leiser werden, oder ganz aufhoeren.

Medizinisch gesehen bin ich da auf meine Grenzen gestossen, was natuerlich nicht heissen soll, dass es vielleicht nicht doch noch ne Moeglichkeit gibt.

Hallo Jeymi,

wahrscheinlich wird ein gewisses Grundrauschen bleiben. Ist bei mir auch so. Bei mir höre ich es sogar piepen, wenn es still um mich rum ist.

Was du lernen musst, ist nicht mehr hinzuhören. Wenn du das Geräusch als gegeben hinnimmst und es akzeptierst, wird es dich bald nicht mehr so sehr stören. Ich kann auf diese Art damit ganz gut leben und mich stört es nicht mehr wirklich. Meinem Mann geht es ähnlich.

Ich denke des öfteren an einen sehr guten älteren Freund, der sehr sehr schlimmen Tinitus hat. Er hört jede Sekunde seines Lebens einen grellen Pfeifton. So beschrieb er es mir mal. Das muss wirklich schlimm sein. Aber auch er hat gelernt damit umzugehen.

Ich hoffe das hilft dir etwas weiter.

Gruß

Samira

Moin Jeymi
Bei einer Innenohrschädigung durch zu laute Musik hast du leider schlechte Karten.
Bei plötzlich einsetzendem psychosomatisch bedingten Tinnitus durch eine Konfliktsituation oder psychische Überlastung („ich konnte nicht mehr hören, was mein Chef dauend an mir auszusetzen hatte“) hättest du weit bessere Chancen, aber auch nur, wenn du bald nach Einsetzen des Ohrgeräusches zum Facharzt für Psychosomatische Medizin gehst.
Ansonsten gilt: Je länger ein Tinnitus beseht, desto schlechter in der Regel die Chance, dass er wieder ganz veschwindet.
Gruß,
Branden

Hallo Jeymi!

Deinen gesamten Text konnte ich nicht lesen, er ist für mich durch die fehlenden Absätze zu unübersichtlich.

Eine gute Infomöglichkeit rund um Tinnitus, Therapie, Austausch und Hilfe findest Du hier:

http://tinnituscafe.dabit.de/index.php

Angelika

Hallo Jeymi,

Du könntest Dir noch einen Heilpraktiker mit Fachgebiet Neuraltherapie suchen. Ich bekam eine Stellatumblockade, die mich wieder auf die Beine brachte.
Das Problem bei Dir ist, daß es schon so lange her ist. Am besten hilft das, wenn sofort behandelt wird. Vermutlich brauchst Du mehrere Anwendungen. Du solltest klären, ob es wirklich noch Erfolg verspricht.

Gruß Rosa

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Laienhafte Einschätzung
Ich hatte gelegentlich schon eine zeitweisen Tinitus, der mich nur wenig gestört hat.
Ich habe ihn als eine zeitweise Erscheineung wegen Überlastung meines Hörapparates angesehen, und so war er dann auch bald wieder weg.
So vermute ich also, daß Entspannung eine Hilfe sein könnte.
(Jedenfalls besser, als Medikamente noch und nöcher?)
Aber ich bin kein Mediziner und kann es nicht fundiert begründet beurteilen.
Jetzt, wo es um den tinitus geht, hab’ ich ihn seit langem gerade wieder … pfehw! … nur leicht, aber es peipt im selben Ton.
Doch es ist so leise, daß ich mich darum nicht sorge.
Es ist vielleicht wirklich nur eine Frage der Ruhe, von Lärmbelästigung oder dergleichen … ?
Wogegen dann Entspannung und Ruhe … äh [Konjunktiv von helfen?] … hülfen!
Is’ doch ein Probieren wert, oder?