Hallo
Ausgangslage: Ein Mann, Jahrgang 1961, durchleidet im 16.
Lebensjahr eine schwere Krise (Flucht aus dem Ostblock, kurz
darauf Unfalltod der Eltern) und „soll“ darauf schwer krank
werden.
also anscheinend braucht es etwas stress dazu, um wirklich akut zu werden. Ich würde etwas aus dem Magendarmbereich vorschlagen, Magengeschwüre sind ja sehr Stressbedingt (und zu der ZEit noch nicht Bakterienbedingt). Ausserdem schleichen solche Sachen sich langsam ein, können dann aber schwerwiegende Folgen haben, die evtl über die damaligen KAssenleistungen hinausgehen (wenns um hohe Kosten geht, sind die Eltern privat oder Kasse?, Privat wäre evtl eher was, oder lief sowas übers Jugendamt, das sich vielleicht schwertat mit zahlen ? MAil mit Ansprechpartner folgt)
Statt eines Magengeschwürs kann sich dann etwas anderes einstellen, dass evtl mit einer Darmresektion oder einer Magenop behandelt werden musste. http://de.wikipedia.org/wiki/Magenresektion
Dafür kamen um die Zeit die ersten automatischen Tacker auf den Markt, die quasi auf einen Schlag eine komplette Klammernaht machten (Anastosmose-KLammergeräte). Hier war das noch recht neu und manch einer ging dann lieber ins Ausland, wo die besseren Versprechen gemacht wurden.
Csendes A, Lazo M, Braghetto I
A surgical technic for high (cardial or juxtacardial) benign chronic gastric ulcer.
Am J Surg (United States), Jun 1978, 135(6) p857-8
Ansonsten böten sich noch neurologische Erkrankungen an (etwa um die Zeit gabs den Nobelpreis für die entdeckung der Transmittersubstanzen) oder etwas aus dem Hormon+Polypeptid-bereich (teure spezielle und experimentelle Therapieversuche, da bin ich aber überfragt, such dir mal ne Amerikanische FAchzeitschrift aus der ZEit in der nächstgelegenen Unibib). Jedenfalls Hormone und Polypeptidforschung war voll envogue zu der ZEit, auch an den Nobelpreisen zu sehen.
Für die Geschichte wichtig sind zwei Elemente:
- Es muss eine Krankheit sein, bei der die Adoptiveltern ca.
1978 (also kurz nach dem Ausbruch) viel Geld aus eigener
Tasche investieren mussten um sein Überleben zu sichern. (Man
hört ja immer mal was von „Operation in Amerika“).
Naja, die passende Inspiration findet sich evtl hier http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez?db=nlmcatalog
oder in Medline bzw. Pubmed-Datenbanken aber ohne Suchbegriff ist es schwer (also wenigstens willst du mehr was hormonelles, da wären zB. die Wachstumshormone, die für so einen Pubertierenden in Frage kommen, oder willst du eher was neurologisches, oder doch lieber ne HErzop bei BErnard in Südafrika?)
Entscheidend ist also nicht der medizinische Standard jetzt,
sondern der vor 30 Jahren.
- Die Krankheit (und ggf. die Operation) muss „erträglich“
sein, dergestalt, dass er damit zuhause sein kann (also nicht
Daueraufenthalt in medizinischen Einrichtungen), allerdings
so, dass er für eine körperliche anstrengende Berufstätigkeit
auch jetzt (mit Mitte 40) nicht geeignet ist, ggf. befristete
Arbeitsunfähigkeit.
Transplantation wäre evtl wirklich ne Alternative…? Ist zwar vorher extrem Krankenhäusig, aber hinterher besteht chance auf echtes LEben.
Es kann ruhig eine extrem seltene Krankheit sein, das ist
völlig egal. Es ist natürlich auch kein medizinisches Buch,
weitere Details kommen nicht. Es muss aber halbwegs plausibel
sein.
Ok aber ein paar Symptome oder Ursachen, die dir zu pass kommen würden wären schon hilfreich:wink:
Gruß Susanne