Verkalkung des Schultergelenkes

Zuerst Gruss.
Meine frau leidet seit einiger zeit 4 Monate laut Ultraschall-untersuchung an einer verkalkung des linken Schultergelenkes.
Morgens enorme Schmerzen die tagsüber nachlassen.
Der Arzt spricht von therapie,gibt es noch andere möglichkeiten um die schmerzen zu lindern.
Vielen dank zum voraus.
r.goll

Hallo,

Der Arzt spricht von therapie,gibt es noch andere
möglichkeiten um die schmerzen zu lindern?

Möglichkeiten der Behandlung wären z.B. Schmerzlinderung mit oraler Medikation (z.B. Tabletten) oder Salben oder injizierbarer Medikation (z.B. Spritze in die Schulter) oder elektrischer Nervstimulation (TENS).
Ultraschallbehandlung kann helfen, Physiotherapie oder Krankengymnastik ebenso, schließlich gibt es auch noch den chirurgischen Eingriff.

Gruß Gerd

Hallo Herr Goll,

immerhin Ultraschalluntersuchung, findet man doch noch nicht so häufig und wenn es dann auch noch gut gemacht wird, ist das klasse.

Also. Kalk hin oder her. ER muss nicht wehtun.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten.
Die Schmerzen morgens weisen, in unterschiedlichen Konzepten, auf unterschiedliche Möglichkeiten hin.
Die einen würden sagen: Entzündlich, die anderen können eine bestimmte Fasziendistorsion benennen und behandeln.
Faszien sind Hüllen, Distorsion die Verstauchung,Verformung.
Die Haut ist die größte und äußerste Faszie, aber jeder Muskel, jede Nervenfaser sind auch wieder umhüllt und Muskeln untereinander verbunden.
Diese Faszien können sowohl Verletzungen als auch Verformungen erlitten haben und deswegen weh tun.

Es gibt sowohl schmerzfreie Schultern mit Kalk, also auch schmerzhafte Schultern mit Kalk und im gleichen Muster schmerzhafte Schultern ohne Kalk, d.h. es muss noch eine gemeinsame andere Grundlage geben, die jeweils die Schmerzhaften oder schmerzfreien Schultenr gemeinsam haben, zum Beispiel Faszienverformungen oder Fehlhaltung/Schonhaltung.
Unter www.bruegger-therapie.de (Brügger war ein Schweizer Neurologe) könntest Du mal schauen, ob Euch was davon bekannt vorkommt, ansonsten vielleicht mal wirklich den Arzt um Physiotherapie bitten, vielleicht findet sich ja auch ein osteopathisch bewanderter Kollege, es gibt einige in der Schweiz.
Es lässt sich auch mit Dehnübungen und Haltunsänderung dauerhaft etwas ausrichten. Eine Patientin hat es konsequent durchgezogen und damit so viel Platz und Bewegung in Ihrem Schultergelenk geschaffen, dass nach ca 1 Jahr der Kalk verschwunden war.

Gruß
Kathy