17mm am Hals

Von: , Frage gestellt am Mi, 8. Okt 2008

Ich hatte bereits in einem anderen Beitrag geschrieben, dass ich zur Sonografie sollte, wegen einem jahrelang geschwollenem Lymphknoten in der rechten Achsel...und ich hatte außerdem geschrieben, dass ich vor einer Weile eine Verhärtung am Hals ertastet habe, wo ich meinte, dass das auch ein Lymphknoten sei, aber mein Hausarzt und HNO immer wieder meinten, da sei nix.

Heut Morgen war die Sonografie.
Schilddrüse sieht ok aus, keine Vergrößerungen, keine Knoten.
Der Lymphknoten in der Achsel erscheint auch unverdächtig.
7mm, oval, gut verschieblich, absolut normal laut Radiologen.

ABER:

Die Verhärtung am Hals hat mir keine Ruhe gelassen, auch wenn mein Hausarzt jedesmal meinte, das sei nix und is ne Mandel oder so. Darum hat der Radiologe die Stelle mal abgetastet und meinte dann nur "Hmmm.."
Dann hat er den Bereich mehrfach geschallt und immer wieder getastet und meine Befürchtungen haben sich bestätigt:

Er sagt, dass dort einige Lymphknoten leicht verändert sind, aber noch im Normalbereich, aber einer, der ist deutlich vergrößert, nämlich 17mm (er meinte ab einer Größe über 1cm wirds verdächtig). Außerdem meinte er, der sei irgendwie komisch länglich geformt. Zudem erscheint er mir persönlich ja recht fest und schlecht verschieblich, aber dazu meinte er jetzt nix.

Mich beunruhigt das jetzt total, jetzt ist meine Lymphknotenkrebs-Angst wieder voll da, dabei war das Blutbild doch angeblich ok...und nun das.
In 1 Woche muss ich dann noch zur Auswertung zum Hausarzt.

Ich hab echt Panik.
Er meinte man müsse das weiter beobachten und wenn es weiter wächst, muss man weitere Schritte einleiten und es vermutlich rausoperieren und weiter untersuchen.
Das macht mir echt total Angst gerade, es sah doch vom Blutbild her gerade alles so toll aus.

Sind 17mm wirklich stark beunruhigend?
Und das er angeblich etwas länglich aussieht?
Ich weiß nicht, wie lang es her ist, seit ich den das erste mal ertastet habe und ob er seitdem gewachsen ist...hatte das nicht so intensiv beobachtet, weil mein HNO immer meinte ich solle da nicht so rumdrücken.

Muss ich mir große Sorgen deswegen machen?
Mir gehts ziemlich mies, seit ich aus dem Krankenhaus zurückbin, hätte nich gedacht, dass sich mein Verdacht auf einen großen Lymphknoten tatsächlich noch bestätigt, weil mir mein Hausarzt und mein HNO immer wieder was anderes gesagt hatten.

MfG
Furuba (21 J., w)

14 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 9 Minuten 0 hilfreich
    Re: 17mm am Hals

    Hallo,

    erstmal: ganz ruhig.
    Rausschneiden heißt noch lange nicht bösartig.
    Auch wenn es schwerfällt, durchatmen, dich auf dein negatives (=kein Befund) Blutbild verlassen, versuchen an was anderes zu denken.

    Gruß
    Elke

    • Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: 17mm am Hals

      Hallo,

      rausschneiden am Hals ist nicht immer ne Party: Wenn der N. accessorius zum Beispiel mit extrahiert wird, wird der Kopf schwer beweglich.
      Geschwollene Lymphknoten am Hals haben besonders gern Raucher und Leute deren Immunsystem da halt viel arbeiten muss.....
      Sinnvoll ist eine Kontrolle warscheinlich in 6 Monaten (nagel da den Radiologen fest, ruf ihn an, zwing ihn zur Aussage) und solange Du nicht unabsichtlich schwer viel abgenommen hast in den letzten 3 Monaten, nachts schwitzt wie ein Schwein oder ein verändertes Blutbild hast solltest du dich nicht verrückt machen.
      Ob Lymphknoten rund oder oval sind spielt gar keine Rolle.

      aber... gute Besserung und nagel den Radiologen fest :-)

      • Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: 17mm am Hals

        Danke für die Antwort.
        Der Radiologe meinte ja auch, er würde das jetzt nicht rausoperieren lassen. Rauchen tu ich nicht, schwere Infekte hatte ich seit Jahren nicht mehr.

        Ich weiß nicht ob das wichtig is, ich sags trotzdem mal:
        Ich hab etwas Problem mit der Nase, schon seit Jahren.
        Sie is dauernd verstopft und ich hab fast täglich Niesattacken mit so 3 Nieser hintereinander. Ich hab schon längerden Verdacht auf eine Allergie...Heuschnupfen hab ich ein wenig aber ich hab die Probleme eigentlich das ganze Jahr und ist auch egal ob ich mich drinnen oder draußen aufhalte.
        Zu meiner verstopften Nase muss ich noch sagen, dass ich schon seit ca. 10 Jahren oder so relativ nasenspray-abhängig bin, aber kA, ob das darauf Einfluss hat.

        Zudem kamen letztes/dieses Jahre 4 Weisheitszähne bei mir durch.
        Wenn das immernoch die selbe Verhärtung wie damals ist, müsste sie aber auch vorher schon da gewesen sein, denn das ist schon so 1-2 Jahre her, als ich wegen einer Verdickung an der rechten Halsseite beim HNO war. Obs wirklich genau die gleiche Stelle is und obs seitdem gewachsen ist, kann ich nicht wirklich einschätzen.

        Fieber, Nachtschweiß, ungewollt starken Gewichtsverlust o.ä. habe ich nicht, jedenfalls ist mir sowas bisher nicht aufgefallen. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: 17mm am Hals

    Muss ich mir große Sorgen deswegen machen?
    Mir gehts ziemlich mies, seit ich aus dem Krankenhaus
    zurückbin,
    Hallo,
    es tut mir leid, von Deinen Sorgen zu lesen.

    Du selbst kannst etwas tun: lasse ab sofort jegliches Deo, insbesondere mit Glycerin- und Aluminium- Bestandteilen weg.
    Diese Stoffe wirken direkt auf die im Bereich der Achseln liegenden Lymphbahnen ein und sind schädlich.

    Gruß:
    Manni

    • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
      Re^2: 17mm am Hals

      Der Knoten in der Achsel ist ja nur 7mm, oval und gut verschieblich. Der Radiologe meint daher, dass er völlig normal seo.

      Es geht um den Lymphknoten am Hals (rechte Seite, relativ weiß oben am Hals). Bei der heutigen Sonografie wurde festgestellt, dass der eine Lymphknoten dort 17mm groß und etwas länglich ist. Beim Tasten erscheint er mir recht hart und nicht so gut verschieblich.
      Ich weiß nicht, wie lange dieser Knoten dort schon ist, mein HNO und Hausarzt hatten mich bisher nie ernstgenommen und meinten, das sei nix Schlimmes.

      Aber die Sonografie heute zeigte, dass es doch ein Lymphknoten ist.
      Die Worte des Arztes, dass er 17mm sei, haben mich erschreckt, da der Knoten in der Achsel z.B. nur 7mm ist und noch als untergrenzwertig gilt, laut Radiologen.
      Aber 17mm erscheint mir beängstigend, auch wenn im Wiki steht, dass Halslymphknoten auch von Natur aus 10-20mm groß sein können.
      Aber mich beunruhigt das sehr.

      Vllt. kann mir ja Jemand mehr dazu sagen, ab welcher Größe ein Lymphknoten als bedenklich gilt und was jetzt auf mich zukommt.
      Blutbild war wie gesagt ok, Befunde der Sonografie hab ich erst in ca. 1 Woche...keine Ahnung, wie ich die Zeit bis dahin durchstehen.
      Der Radiologe meint, man solle einfach beobachten, ob es weiter wächst, wenns über 2cm wird, müsse man es entfernen und näher untersuchen. Ich selbst kann die Größe nicht einschätzen, daher würde ich durch Tasten eine weitere Vergrößerung erstmal nicht merken...der Arzt meinte, man könne ja irgendwann nochmal einen Ultraschall machen und gucken, ob sich was verändert hat.
      Wie lange sollte ich bis dahin warten, also ab wann wäre es sinnvoll nochmal zur Sonografie zu gehen? [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: 17mm am Hals

        Hallo Furuba, Der Radiologe meint, man solle einfach beobachten, ob es
        weiter wächst, wenns über 2cm wird, müsse man es entfernen und
        näher untersuchen.
        Kannst du nicht noch mal mit dem Arzt sprechen? Vielleicht kann man den komischen Knoten gleich entfernen. Dann könnte man ihn auch gleich untersuchen, so dass du weißt, woran du bist. Außerdem müsstest du dir keine Sorgen mehr wegen des Knotens machen. Weg ist weg.

        "Unnötig" kann die OP meiner Meinung nach gar nicht sein, weil du dir so auf jeden Fall einige Wochen Unsicherheit ersparst. Und das ist doch auch schon was.

        Schöne Grüße

        Petra

  3. Antwort von nach 2 Stunden 1 hilfreich
    Re: 17mm am Hals

    Sind 17mm wirklich stark beunruhigend?
    Und das er angeblich etwas länglich aussieht?
    Ich weiß nicht, wie lang es her ist, seit ich den das erste
    mal ertastet habe und ob er seitdem gewachsen ist...hatte das
    nicht so intensiv beobachtet, weil mein HNO immer meinte ich
    solle da nicht so rumdrücken.
    Hallo Furuba,

    Super, dass du dich getraut hast und zum Ultraschall gegangen bist!!
    Der tastbare Lymphknoten unter deiner Achsel hat sich ja als unbedenklich erwiesen.
    Beim Knoten am Hals würde ich auch erst mal die Ergebnisse des großen Blutbildes abwarten, daraus läßt sich nämlich mehr ersehen. 17 mm sind eigentlich noch im einigermassen ok-Bereich. Länglich, hart und schwer verschiebbar hört sich dagegen nicht so gut an. Das sollte dich jetzt aber nicht erschrecken.
    Eine OP ist nicht so schlimm. Wenn sich die Ärzte unsicher sind oder du endlich Gewissheit haben willst, was da in deinem Körper ist, solltest du eine Gewebeprobeentnahme machen lassen. Dabei wird ein kleiner Schnitt gemacht (ca. 3 cm), unter örtlicher Betäubung (--> du kannst im Anschluß wieder nach Hause) und ein Stück des Lymphknotens herausgeschnitten. Dieser wird dann biopsiert. Einige Tage später bekommt man in der Regel das Ergebnis, ob's gutartig war oder nicht. Und dann sieht man mal weiter....

    Daumen drück!

    Grüße
    Janine

    • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: 17mm am Hals

      Beim Knoten am Hals würde ich auch erst mal die Ergebnisse des
      großen Blutbildes abwarten, daraus läßt sich nämlich mehr
      ersehen.
      Ich hab aber schon mehrfach erwähnt, dass die Blutbefunde bereits letzte Woche vorlagen und alles im Normalbereich war.
      Der Hausarzt und HNO hielten den Knoten am Hals immer für unbedenklich, der Radiologe meinte aber, man müsse es beobachten und entfernen, sollte es weiter wachsen.

      • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: 17mm am Hals

        P.S.: Wenn ich den Hals nich stark strecke und anspanne, scheint sich der Knoten aber doch etwas verschieben zulassen mit den umliegendem muskelgewebe und den Blutbahnen. Vom Tasten her hielt der Radiologe den Knoten auch erstmal für weniger bedenklich, beim Ulraschall sah mann dann aber, dass er relativ länglich-oval ist, deshalb auch die Größe von 17mm. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]



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