Hallo,
Ich würde hier gerne erst mal nach Rat und Meinungen fragen, bevor ich den Schritt zum Arzt mache.
Und zwar habe ich seit einigen Wochen große Schlafprobleme, angefangen hat es damit, daß ich nachts bestimmt 4 oder 5 mal aufgewacht bin (ja ich weiß, man wacht noch viel häufiger auf in Wirklichkeit - aber ich bin eben so aufgewacht, daß es mir wirklich bewusst war) und dann auch auf die Toilette musste meist. Danach konnte ich auch nicht, wie sonst wenn man mal aufwacht, unmittelbar wieder einschlafen sondern es dauerte immer etwas. Das AUfwachen hat aber wieder nachgelassen, inzwischne schlafe ich meist wieder durch oder wache nur noch ein mal auf.
Dann kamen nach und nach die Einschlafprobleme hinzu, inzwischen hat es sich von den üblichen c.a. 20 Minuten die ich zum Einschlafen brauchte gesteigert, so daß ich manchmal wenn ich um 12 ins Bett gehe erst um 4 Uhr einschlafe. Bis 2 oder halb 3 dauert es aber mindestens.
Außerdem schlafe ich wahnsinnig lang, daß ich vor 12 Uhr mittags aufwache ist eine Seltenheit (noch vor einem halben Jahr bin ich immer von allein gegen 9 Uhr aufgeacht) und ausgeruht führle ich mich dann eigentlich auch nicht sondern nach wie vor sehr müde. Und oft habe ich auch Kopfschmerzen.
Freunde haben mir auch schon gesagt, daß ich evt zu viel schlafe und dadurch immer noch müder werde, aber meine Versuche einen Wecker zu stellen und so früher aufzustehen enden immer damit, daß ich den Wecker im Halbschlaf so oft auf den Snooze Knopf drücke, bis er wieder aufhört. Wenn ich mal wirklich davon wach werde ist die Müdigkeit derartig bleiern, daß ich nicht die Kraft aufbringen kann aufzustehen sondenr den Wecker abstelle und weiterschlafe. Ich weiß, das klingt blöd, aber ich KANN dann einfach nicht aufstehen.
Zum besseren Einschlafen habe ich von Tee mit Hopfen über warme Milch mit Honig, Bädern mit Lavendelzusatz und so weiter schon die üblichen Hausmittel versucht, wirklich geholfen hat nichts.
Hat hier jemand Ideen was die Ursache sein könnte? Oder was ich dagegen tun könnte?
HAllo
Hat hier jemand Ideen was die Ursache sein könnte? Oder was
ich dagegen tun könnte?
Könntest du evtl noch mal verdeutlichen, wie das aufwachen wirklich aussieht. Schrickst du hoch und musst deshalb wegen des Schreckens aufs Klo (Panik schlägt ja oft auf die Blase) oder wachst du wegen Blasendruck auf und manchmal evtl auch wegen Durst?
Wenn es letzteres ist, dann solltest du dich mal auf Diabetes untersuchen lassen, denn da gehört häufiger HArndrang und Durstgefühl dazu, alles andere ist dann nur Folge des unregelmässigen Schlafes.
Ist es mehr die Alptraum/Grübelvariante, die dich dann auch nicht einschlafen lässt, dann ist es eher was psychisches, oder zumindest etwas was dich stresst oä, wogegen Hopfen, Baldrian oder LAvendelduft (Kräuterkissen oder Ätherisches Öl oder kuscheliges Bad am Abend) oder Milch mit Honig helfen kann.
Wenn es in diesem BEreich was ernsteres ist und alle Hausmittelchen versagen, dann solltest du lieber mit jemandem reden, der sich damit auskennt (Arzt bzw. Psychotherapeut)
Gruß Susanne
Servus Jesabelle,
vielleicht helfen Dir diese beiden Links weiter? In der Linkliste des zweiten finden sich auch Adressen von spezialisierten Institutionen. Schlafstörungen und ihre Behandlung sind Gebiete, wo man bei uns schon auch unter die Räuber fallen kann ;-(
http://www.medbo.de/533.0.html
http://www.medbo.de/573.0.html
Kai
Hallo Susanne,
also hochschrecken tue ich nicht, wenn ich von Alpträumen aufwachen würde, dann wüsste ich das, denn wenn sowas mal passiert dann habe ich danach stunden lang schlimmes Herzrasen.
Wenn ich aufwache, dann muß ich auch praktisch immer dringend genug auf die Toilette, daß ich dann aufstehe und gehe (ich habe abends/nachts auch immer besonders viel Durst, so daß es ganz natürlich ist daß ich dann öfters auf die Toilette muß). Allerdings denke ich nicht, daß ich wegen des Harndrangs aufwache. Es ist mehr so, daß ich aufwache udn dann merke „Oh, ich muß eh dringend, dann geh ich mal eben wenn ich eh schon wach bin“.
Auf Diabetes lasse ich mich übrigens recht regelmäßig prüfen, da ich gerade wegen meines starken Durstes auch schon öfters den Verdacht hatte. Das Ergebnis ist aber immer ok.
Aber wie gesagt, das ständige Aufwachen hat sich sowieso wieder reduziert, das Hauptproblem unter dem ich leide ist das extrem lange schlafen und trotzdem immer müde sein.
Könntest du evtl noch mal verdeutlichen, wie das aufwachen
wirklich aussieht. Schrickst du hoch und musst deshalb wegen
des Schreckens aufs Klo (Panik schlägt ja oft auf die Blase)
oder wachst du wegen Blasendruck auf und manchmal evtl auch
wegen Durst?
Wenn es letzteres ist, dann solltest du dich mal auf Diabetes
untersuchen lassen, denn da gehört häufiger HArndrang und
Durstgefühl dazu, alles andere ist dann nur Folge des
unregelmässigen Schlafes.
Ist es mehr die Alptraum/Grübelvariante, die dich dann auch
nicht einschlafen lässt, dann ist es eher was psychisches,
oder zumindest etwas was dich stresst oä, wogegen Hopfen,
Baldrian oder LAvendelduft (Kräuterkissen oder Ätherisches Öl
oder kuscheliges Bad am Abend) oder Milch mit Honig helfen
kann.
Wenn es in diesem BEreich was ernsteres ist und alle
Hausmittelchen versagen, dann solltest du lieber mit jemandem
reden, der sich damit auskennt (Arzt bzw. Psychotherapeut)
Gruß Susanne
Auf Diabetes lasse ich mich übrigens recht regelmäßig prüfen,
da ich gerade wegen meines starken Durstes auch schon öfters
den Verdacht hatte. Das Ergebnis ist aber immer ok.
Hallo,
das mit dem verstärkten Durst ist schon komisch, bei mir war es auch so…ich bin Diabetes Typ2
Du schreibst du lässt dich regelmäßig auf Diabetes testen.
Was wird denn da genau gemacht?
Es gibt auch Menschen bei denen wird das nur festgestellt wenn sie einen Glukoseintoleranztest machen.
Nur durch Urinmessung oder gelegentliche Blutzuckermessung ist das nicht immer klar zu erkennen…der Mensch ist individuell.
LG
Marion
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Hallo Susanne,
also hochschrecken tue ich nicht, wenn ich von Alpträumen
aufwachen würde, dann wüsste ich das, denn wenn sowas mal
passiert dann habe ich danach stunden lang schlimmes
Herzrasen.
Wenn ich aufwache, dann muß ich auch praktisch immer dringend
genug auf die Toilette, daß ich dann aufstehe und gehe (ich
habe abends/nachts auch immer besonders viel Durst, so daß es
ganz natürlich ist daß ich dann öfters auf die Toilette muß).
Allerdings denke ich nicht, daß ich wegen des Harndrangs
aufwache. Es ist mehr so, daß ich aufwache udn dann merke „Oh,
ich muß eh dringend, dann geh ich mal eben wenn ich eh schon
wach bin“.
Auf Diabetes lasse ich mich übrigens recht regelmäßig prüfen,
da ich gerade wegen meines starken Durstes auch schon öfters
den Verdacht hatte. Das Ergebnis ist aber immer ok.
Du hast aber durchaus einige Symptome die dafür sprechen, womöglich auch was in der Familie… lass dich dazu mal zu einem Diabetologen überweisen, damit der etwas genauer guckt.
Aber wie gesagt, das ständige Aufwachen hat sich sowieso
wieder reduziert, das Hauptproblem unter dem ich leide ist das
extrem lange schlafen und trotzdem immer müde sein.
Müdigkeit ist Zeichen vieler Erkrankungen, ich denke mal da muss ein Komplettcheck her, wenn es denn wahrhaftig nicht Diabetes ist dann evtl. Herz Kreislauf und deren ZUsammenhang mit der Lunge, dann Nieren, Oben ist ein ähnlicher Fall, wo ein tipp sich abbauende Wassereinlagerungen vorschlägt…Schlddrüse, Blutuntersuchung, …
Schnachst du? HAst du Stress, manchmal ist kommt manauf die einfachsten Sachen nicht…
Ins Blaue hinein ratenbringt dir wenig.
Gruß Susanne
Ein großes Blutbild wurde da jeweils gemacht, zwei mal schon wegen Verdacht auf Diabetes wegen meines häufigen starken Durstes und ein mal vor c.a. 4 Monaten wegen plötzlicher starker Gewichtszunahme, wo dann so allgemein alles untersucht wurde (jedoch ohne Ergebnisse).
Aber ich werde das Thema morgen bei meinem neuen Arzt mal ansprechen.
Also schnarchen tue ich meines Wissens nach nicht, wobei sich das natürlich in den letzten zwei Jahren in denen cih allein schlafen musste geändert haben könnte ohne daß es mir jemand sagen könnte (ich selber würde das ja nicht merken).
Akuten Stress habe ich nicht, ich befinde mich seit langer Zeit aus mehreren Gründen zwar praktisch in einem psychischen Dauer-Stress-Zustand, aber das hat mir ja in den vielen Monaten davor auch nicht solche Schlafprobleme verursacht.
Nieren, Schilddrüse usw wurde vor ein paar Monaten alles mal in einem großen Check überprüft und für gesund befunden.
Ich habe jetzt mal versuchsweise mein Schlafzimmer umgestellt und das Bett steht nun anders, ich habe tatsächlich „nur“ knapp 2 Stunden zum Einschlafen gebraucht und „morgen“ bin ich zwar trotzdem erst um 12.30 Uhr aufgewacht, habe mich aber wenigstens nicht wie erschlagen gefühlt. Trotzdem ist das alles natürlich kein Dauerzustand. Deshalb habe ich morgen früh jetzt einen Arzttermin und werde mich mal eingehend beraten lassen.
Bleibt nur zu hoffen, daß ich es irgendwie schaffe wenigstens dieses eine Mal den Wecker nicht zu ignorieren, denn der Termin ist um 9.15 Uhr.
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