folgendes, meine mutter ist bereits im krankenhaus, also alles soweit klar. sie wurde dort eingewiesen wegen einer akuten anämie.
gestern morgen wurde ihr blut abgenommen und nachmittags rief der arzt an weil die werte mieserabel sind. von ihm wurden wir ans krankenhaus verwiesen. die werte hatte er uns mitgegeben. er sagte, daß sie nur noch die hälfte ihres blutes hätte. ihr hämoglobin lag bei 6,9 g/dl und die erythrozyten bei 1,7 x10hoch6/µl. meine frage ist nun, wie knapp sie dem tod von der schippe gesprugen ist.
für antworten im vorraus schon mal vielen dank von einer leicht besorgten libertina
danke für die Links, aber zu viel will ich mir da nich anschaun. Da könnte man Albträume von kriegen…
Meine Mutter wird jetzt im Krankenhaus komplett durchgecheckt. Die restlichen Blutwerte sind wohl auch nicht so ganz in Ordnung. Jetzt gibts Magen- und Darmspiegelung und noch ein paar andere Untersuchungen. Das wird schon wieder…
Danke nochmal. Grüße Libertina
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meine frage ist nun, wie knapp sie dem tod von
der schippe gesprugen ist.
Kommt drauf an:
wenn der Blutverlust (oder Blutbildung, wie hier auch möglich erscheint) nur langsam von sich ging, dann adaptiert der Kröper relativ gut (sofern nicht andere Faktoren da einwirken, z.b. eine Vorhandene koronare Herzkrankheit oder… oder…)
Ich hatte mal eine Pat., die hatte einen Hb von 2 (!!!)mg/dl - normal sind bei einer Frau 12- 16 mg/dl. Dennoch hatte sie nur wenig Beschwerden, weil sie das Blut über viele Wochen, Monate verloren hat - und zudem „sonst“ gesund war.
ein rascher Blutverlust kann auch schon bei wesentlich „besseren“ Hb-Werten dagegen teilweise heftige Beschwerden verursachen. Bis hin zum Schok, der auch tödlich enden kann.
Läßt sich so also aus deiner Erzählung nicht genau sagen.
wenn der Blutverlust (oder Blutbildung, wie hier auch
möglich erscheint) nur langsam von sich ging, dann adaptiert
der Kröper relativ gut (sofern nicht andere Faktoren da
einwirken, z.b. eine Vorhandene koronare Herzkrankheit oder…
oder…)
Läßt sich so also aus deiner Erzählung nicht genau sagen.
Gruß,
Sharon
Hallo Sharon,
danke für den Einblick.
Bei meiner Mutter scheint es sich um eine Stoffwechselstörung zu handeln. Das ist schon seit Ende der 80er bekannt. Sie hat eine Schilddrüsenunterfunktion und bekommt L-Thyroxin. Die Werte werden regelmäßig kontrolliert.
Außerdem kann sie Folsäure und Vitamin B12 nicht richtig aus der Nahrung aufnehmen. Wenn die Werte nicht stimmen bekommt sie Folsäuretabletten. Früher hat sie auch öfter Vitamin B12 Spritzen bekommen. Aber von Jahren hat es geheißen, die wären zu teuer… Muß man nicht verstehn.
Meine Mutter ist ja noch im Krankenhaus und es geht an die Ursachenforschung. Wie schon gesagt denken die Ärzte schon in die Richtung Stoffwechselstörung, wollen aber noch einen versteckten Blutverlust ausschließen. Eine Magenspiegelung hat sie schon gehabt. Es fehlt noch eine Darmspiegelung, die eigentlich schon letzte Woche gemacht werden sollte.
Das Problem ist nun folgendes: meine Mutter kann die Flüssigkeit zum Abführen nicht trinken. Sie hats versucht, aber nach jedem Schluck mußte sie sich gleich wieder übergeben. Dann wollten Sie ihr eine Sonde legen und das Zeug so einführen, das will meine Mutter aber nicht. Es wurde schon letzte Woche mit dem Oberarzt besprochen, daß meine Mutter übers Wochenende nur Flüssignahrung bekommt und vor der Spiegelung Einläufe gemacht werden. Damit war meine Mutter auch einverstanden.
Heute morgen stand dann eine neue Ärztin auf der Matte die meine Mutter quasi angemeckert hat, sie MUSS sich die Sonde legen lassen. Das kann ja wohl nich angehen, oder? Meine Mutter hat sich geweigert und auf Flüssignahrung und die Einläufe verwiesen.
Was denn nun? Können die meine Mutter zu der Sonde zwingen?