Hallo!
Ich habe ein gynäkologisches Problem, das mir schon seit einigen Tagen Sorgen bereitet:
Meine letzte Regel hat am 23.11.2000 ganz leicht begonnen. Erst am vierten Tag hatte sie „normale“ Blutungsstärke erreicht; diese Tendenz zu sehr schwach und langsam beginnenden Blutungen habe ich auch schon seit einigen Monaten bei mir festgestellt. Ich möchte dies nur nebenbei erwähnen, da es ja von Bedeutung sein könnte.
Nun zu meinem eigentlichen Problem: Am 6.12. hatte ich vermutlich meinen Eisprung. Am 16.12. kam es dann zu einer zwei Tage dauernden ganz leichten bräunlichen Schmierblutung. Da mein Zyklus i.d.R. ca. 32 Tage und mehr lang ist und ich zudem im Anschluss an diese Schmierblutung auch noch unter einem ungewöhnlich starken Ausfluss litt (der allerdings nicht blutig war), hat mich dies so beunruhigt, dass ich am 21.12. meinen Frauenarzt aufsuchte.
Er stellte bei der vaginalen Ultraschall-Untersuchung fest, dass ich „Wucherungen“ (wohl der Schleimhaut) in der Gebärmutter hätte und dass meine Gebärmutterschleimhaut drei Zentimeter dick ist (was lt. ihm normalerweise nur bei Schwangeren zu finden ist). Er sagte daraufhin, dass ich evtl. Medikamente einnehmen müsse oder sogar eine Ausschabung durchgeführt werden müsse, wenn die Schleimhaut nicht nach meiner Regel wieder viel dünner sei. Auf meine Rückfrage hin sagte er auch, dass ich u.U. auch schwanger sein könne.
Ich habe am 27.12. daraufhin einen Schwangerschaftstest (aus der Apotheke) gemacht, der negativ ausfiel. Meine Menstruation hat bis zum heutigen Datum (29.12.) noch nicht eingesetzt; allerdings spüre ich schon seit dem Tag vor meiner Schmierblutung leichte Beschwerden im Unterleib wie sonst vor dem Einsetzen der Regel.
Mich würde nun interessieren, wie Ihr (sofern das per Internet möglich ist) meine Symptome beurteilen würdet. Was für Medikamente sind das, von denen mein Arzt gesprochen hat? Und inwieweit ist eine Ausschabung in meinem Fall wirklich nötig? Weist eine so dicke Uterusschleimhaut auf krankhafte Prozesse hin?
Ich danke Euch im voraus ganz herzlich für Eure Antwort und würde mich freuen, bald von Euch zu hören!
Liebe Grüße,
Sylvia