hallo,
vielleicht kann mir einer einen rat geben
mein mann soll zu einer herzkathederuntersuchung wobei wahrschein ein stend gesetzt werden soll
nun hat ein ein vorgespräch im krankenhaus gehabt
in dem gespräch wurde darauf hingewiesen das sich ein blutgerinsel lösen könnte oder er einen schlaganfall wärend der untersuchung bekommen könnte
wir waren schon vorher beunruhigt aber jetzt um so mehr
daher sind wir schon am überlegen die untersuchung abzusagen
aber vielleicht kann uns ja jemand weiter helfen
hallo,
so rein von Seiten Angehöriger kann ich berichten, das meine Oma mehrere Stents hat und immer alles gut gegangen ist.
Wenn er tatsächlich einen Stent braucht, ist es doch gut, das es gemacht wird. Natürlich könnten diese Dinge geschehen und es ist gut, das der Arzt ein aufklärendes Gesrpäch mit euch geführt habt, vielleicht meldet sich hier noch ein Arzt, der was dazu sagen kann, wie häufig so was vorkommt, aber notwendig scheint es trotzdem zu sein. Oder Ihr sprecht mit dem Arzt vor Ort noch mal. Äußert Eure Bedenken, er sollte davon wissen.
Meiner Oma hat es auch geholfen, also es ging ihr dann deutlich besser, da die Durchblutung durch den Stent doch besser wurde!
Gruß
Kathy
korrigiert fürs Archiv
Hallo,
in dem gespräch wurde darauf hingewiesen das sich ein
blutgerinsel lösen könnte oder er einen schlaganfall wärend
der untersuchung bekommen könnte
Bei mir gings gut, bei meinem Vater gab es einen Schlaganfall wie oben beschrieben.
Der hat das aber zum Glück auch recht gut überstanden, da ja die ärztliche Versorgung schon vor Ort war und schnell eingreifen konnte.
Risiko bleibt immer, aber auch, wenn Ihr die Untersuchung nicht machen lasst.
Grüße
Didi
Hallo Wattwurm,
die Komplikationsraten bei Herzkatheteruntersuchungen und -behandlungen sind eigentlich sehr niedrig.
2007 gab es im Bundesdurchschnitt bei den Untersuchungen in 0,23% und bei den Behandlungen in 1,00% schwere Komplikationen.
Schöne Grüße,
Bernhard
Mahlzeit,
hier wurden schon Statistiken genannt: die Erfolgsquote ist sehr hoch, es gibt nur ganz wenige Fälle mit den genannten Komplikationen.
Das heißt aber nicht, daß sie unmöglich sind. Es ist und bleibt ein Risiko, und wenn dein Mann Pech hat, dann nützt es ihm wenig zu wissen, daß er den anderen 100 Patienten gut ergangen ist. Statistik sagt über den Einzelnfall nichts aus.
Das ist der theoretische Fall: „Was könnte passieren, wenn ich den Eingriff machen lasse?“. Wichtig ist aber auch die Frage: was kann passieren, wenn ich den Eingriff _nicht> machen lasse? Wenn der behandelnde Arzt zum Eingriff geraten hat, scheinen ja wichtige Gründe vorzuliegen. Es ist also abzuwägen zwischen der realen Gefahr bei Nichteingriff und der theoretisch möglichen beim Eingriff. Letztlich wird ihm niemand die Entscheidung abnehmen können.
Von mir kann ich berichten: ich hatte einen diagnostischen Eingriff und drei zum Teil über mehrere Stunden dauernde Ablationen; ersterer verlief absolut komplikationslos, bei einer der letzteren hatte ich einen üblen Bluterguß am Bein. Ansonsten habe ich es prima überstanden.
Gruß und gute Besserung
Sancho_