Bei meiner Tochter wurde eine Allergie auf Hausstaub festgestellt. Jetzt im Rahmen einer Infektion hat sich ein Asthma entwickelt. Vorher hatte sie keinerlei Symptome, der Allergietest diente eigentlich zum Ausschluß einer allergischen Reaktion. Der Lungenfacharzt möchte erst abwarten, bis die akute Atemwegserkrankung ausgeheilt ist, möglicherweise bildet sich dann auch das Asthma wieder zurück (bronchiale Hyperregabilität). Doch was kommt auf uns zu, wenn nicht? Was muß ich verändern im Umfeld meines Kindes? Welche Alternativtherapien gibt es? Momentan nimmt sie ein cortisonhaltiges Aerosol, aber kann das die Dauertherapie sein?
Gibt es Links zu diesem Thema?
Danke an alle, die mir weiterhelfen können
Hallo
Ich habe zufällig diesen Artikel gelesen ,
und kann zwei Sachen dazu sagen :
Hier die genaue Erkrankung Ihrer Tochter anzugeben wird Ihr wohl wenig dienlich sein , ebenso sollte es auch keinen interessieren .
Sie sind auf die Angaben Ihres Arztes angewiesen .
Ich möchte jedoch raten , falls Sie eine Belastung entdecken , diese zu beseitigen . Möglicherweise ist die Behandlung dann nicht so schädlich oder schneller vorbei .
Aber was die Hausstauballergie betrifft , ich habe mal in einem Kaufhaus Filtergeräte für Raumluft gesehen . Die japanischen Geräte haben den besten Eindruck gemacht . Ich habe schon mal den Gedanken gehabt , son Ding zu kaufen , aber ich benötige Ihn nicht direkt .
Decken aus Kunststoffähnlichen Material vertrage ich nicht besonders . Ich muß von dem elektrostatisch angezogenem Staub niesen . Diese Decken,ebenso wie entsprechende Pullover ohne antistatische Ausrüstung , können ein besonderes Übel sein .
Falls ich helfen konnte , gern geschehen .
MfG
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Hallo,
bei einer Hausstauballergie ist der ausloesende Faktor der Kot der Milben, die von organischen Partikeln (Hautschuppen etc) im Staub leben. Eine Bekaempfung muss also auf die Beseitigung dieser Milben abzielen. Es gibt Mittel, die die Milben abtoeten. Diese Mittel enthalten aber i.A. Pyrethroide, die Nervenschaeden verursachen koennen.
Als wichtigste Massnahme sollten Teppiche, schwere Vorhaenge etc. entfernt werden (dort tummeln sich die Milben).
Die Bettwaesche ist oefters zu wechseln, da dort ein guter Naehrboden fuer die Milben ist und man sehr engen Kontakt dazu hat. Die Matzratzen sollten einen waschbaren Ueberzug besitzen, Fuellungen (zB von Kissen) sollten besser aus Chemiefasern sein. Staubsauger muss einen Mikrofilter haben (sonst blaest er den ganzen Mist hinten raus).
Und natuerlich hilft ein Staubfilter (wurde bereits erwaehnt).
Als weitere Moeglichkeit bietet sich ein Homoeopath an, der entsprechende Mittel hat, um die Beschwerden zu lindern.
Gruss, Niels
Bericht in der Medical Tribune
Ob Pollen, Milben oder Tierhaare
Schon Kinder hyposensibilisieren!
BERLIN - Vieles spricht dafür, Allergiker schon im Kindesalter zu hyposensibilisieren: Denn so verhindert man den gefürchteten „Etagenwechsel“ vom Heuschnupfen zum Asthma und hat zudem bessere Gesamterfolgsraten als bei Erwachsenen.
Die meisten allergischen Erkrankungen beginnen bereits in den ersten Lebensjahren. Und da die Hyposensibilisierung oder besser „spezifische Immuntherapie“ (SIT) der einzige kausale Therapieansatz ist und sogar zur Heilung führen kann, warum damit warten? Noch dazu, wo die Erfolgsaussichten der Therapie bei Kindern sogar höher sind als bei Erwachsenen und in der Regel noch keine Sekundärveränderungen bestehen. Zudem gibt es Hinweise, dass eine früh einsetzende SIT auch das Auftreten weiterer Allergien verhindern kann.
Bis zu 80 % profitieren
Indiziert ist eine SIT ab einem Alter von sechs Jahren immer dann, wenn eine IgE-vermittelte Erkrankung vorliegt, die klinische Relevanz des Allergens feststeht und sich ein Kontakt mit dem Allergen kaum vermeiden lässt, schreibt Privatdozent Dr. Bodo Niggemann, Kinderklinik der Charité, Berlin, in der „Monatsschrift Kinderheilkunde“. Bei lebensbedrohlichen Reaktionen (z.B. Insektenstich) kann auch schon in jüngerem Alter begonnen werden. Ansonsten sollten die Symptome mittelschwer bis stark ausgeprägt und über mindestens zwei Saisons beobachtet worden sein.
Mit einem Erfolg der Hyposensibilisierung, d.h. die Symptome verschwinden oder bessern sich erheblich, kann man bei 80 % der kleinen Pollen-Allergiker und 70 % der Hausstaubmilben-Allergiker rechnen. Besonders günstig ist es dabei, wenn das Sensibilisierungsspektrum möglichst schmal ist. Bei Kindern mit schwerem Asthma, ernsten Allgemeinerkrankungen, ausgeprägten psychischen oder psychiatrischen Störungen bzw. mangelnder Compliance von Seiten der Eltern lässt man aber von einer SIT lieber die Finger.
Natürlich ist die monatliche Pikserei für die Kinder ganz schön lästig. Und es wäre schön, wenn man mit weniger invasiven Maßnahmen ähnlich gute Erfolge erzielen könnte. Nach dem heutigen Wissensstand kann man allerdings weder die orale noch die lokale (nasale oder sublinguale) Hyposensibilisierung bisher empfehlen, warnt Dr. Niggemann. Nach seiner Erfahrung werden aber die subkutanen Injektionen auch von Sechsjährigen in der Regel gut toleriert.
Milbe nie mit Pollen mischen!
Anzahl und Auswahl der Allergene sind für den Erfolg mitentscheidend. Man darf nämlich nicht beliebig viele Allergieauslöser in eine Spritze packen. In einem Extrakt sollten nur ein oder zwei Allergengruppen gemischt werden und dabei ist es streng verboten, perenniale (z.B. Hausstaubmilbe) und saisonale (z.B. Pollen) zu mixen. Will man beispielsweise mit drei Pollengruppen (Gräser, Bäume, Kräuter) hyposensibilisieren, muss man in beide Arme injizieren. In diesem Fall würde man das wichtigste Allergen zu 100 % in den einen Arm, die beiden anderen zu jeweils 50 % in den anderen injizieren. Ist der Patient gegen ein perenniales und ein saisonales Allergen sensibilisiert, muss man ebenfalls auf beide Arme ausweichen.
Für den Gesamterfolg ist es zudem wichtig, dass eine möglichst hohe Gesamtdosis erzielt wird, d.h. die Erhaltungsdosis muss rasch erreicht und Dosisreduktionen oder gar Unterbrechungen möglichst vermieden werden. Die Therapiedauer sollte bei Pollen- und Hausstauballergie mindestens drei Jahre, bei Insektengiftallergie drei bis fünf Jahre betragen. Die Pollen-SIT startet man am besten möglichst bald nach Ende der Saison, weil dann genug Zeit zur Verfügung steht, um bis zur nächsten Saison die Erhaltungsdosis zu erreichen. Bei Hausstaubmilben und Tierhaaren kann man rund ums Jahr mit der SIT beginnen.
Während der Erhaltungstherapie muss sich der kleine Patient alle vier bis sechs Wochen seine nächste Spritze „abholen“. Anschließend muss er für 30 Minuten ärztlich überwacht werden und darf an diesem Tag keine intensiven sportlichen Aktivitäten (Joggen, Fußball) mehr ausüben. Bei fieberhaften Infekten ist die Hyposensibilisierung zu unterbrechen – und zwar bis eine Woche nach Gesundung des Kindes.
SIT stört sich nicht am Schnupfen
Bei einem harmlosen Schnupfen oder leichten Husten ohne Fieber kann man die SIT dagegen weiterführen. Impfungen sind während der Steigerungsphase gänzlich verboten. Erst wenn man die Erhaltungsdosis erreicht hat, darf wieder geimpft werden – dann aber genau zwischen zwei SIT-Spritzen.
Bei jeder Unterbrechung der Behandlung von mehr als acht Wochen muss die Dosis reduziert und wieder schrittweise bis zur Erhaltungsdosis gesteigert werden. Bei längeren Unterbrechungen (vier bis sechs Monate) muss man sogar ganz neu starten.
AW
Quelle: B. Niggemann, Kinderklinik Charité, Humboldt Universität, Berlin, et al;
Monatsschrift Kinderheilkunde, 148. Jg., Band 4 (2000), S. 375 – 382 MTD 48 / 2000 S. 30
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Hi,sehr umfangreich und informativ,
aber 80 % als Indikator halte ich zu hoch gegriffen,
und zu Rückbildung von Asthma . meinst du nicht, daß das Asthma im mittleren Alter dann verstärkt wieder zurückkehrt ?
bewilligst du denn auch all diese Fälle als MDK - Arzt ?
Gruß
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Hello,
Bericht in der:aber 80 % als Indikator halte ich zu hoch gegriffen,
bei Erwachsenen sicherlich weniger, dies hat mit der m.E. Lernfähigkeit bzw. Adaptation des kindlichen humoralenn und zellulären Immunsystems zu tun. Weiterhin ist bekannt, dass bei Hyposensibilisierungen insbesondere bei Erwachsenen andere Allergieen, die vorher als schwach eingestuft wurden, sich in ihrer Intensität verstärken können, nicht müssen, und dadurch klinisch Beschwerden vermehrt bereiten. Für Laien ist dies oft eine erfolglose Behandlung, medizinisch aber differenzierter zu sehen.
und zu Rückbildung von Asthma . meinst du nicht, daß das
Asthma im mittleren Alter dann verstärkt wieder zurückkehrt ?
Nein, im Gegenteil, es ist bekannt und mir auch aus der Klinik geläufig, das bei vielen Patienten mit zunehmeneden Alter auch die Allergiesensibilität nachläßt. (Man beachte aber, dass sich nicht bei allen Asthmatikern eine Allergie nachweisen läßt.
bewilligst du denn auch all diese Fälle als MDK - Arzt ?
Entscheidend für eine Anerkennung ist nicht der Name einer Erkrankung sondern dass klinische Ausmaß., also das Beschwerde-bild des jeweiligen Patienten(Stärke und Häufigkeit von Anfällen, Ausmass der bestehenden dauerhaften Einschränkungen (z.B. der Lungenfunktion, Menge der notwendigen Medikamente und ihre Nebenwirkungen)
Gruß
Der Artikel war aus der Medical Tribune, Zweifel an den Fakten sollten deshalb mit dem Author diskutiert werden:
Quelle: B. Niggemann, Kinderklinik Charité, Humboldt
Universität, Berlin, et al;
Monatsschrift Kinderheilkunde, 148. Jg., Band 4 (2000), S. 375
– 382 MTD 48 / 2000 S. 30
Hallo Rudi,
vielen Dank für die Aufklärung,
was sagst du vom Aufenthalt in der BFA Klinik in Usedom ?
Klimaverhältnisse und Erfolge beim intrinsic Asthma und Allergeien, Was meinst du von Stollentherapien ? Wie bewilligt ihr diese Reha Maßnahmenm, über Bfa oder Krankenkasse ?
und Anstrengungsasthma ( gemischt)
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Hello
Hallo Rudi,
vielen Dank für die Aufklärung,
was sagst du vom Aufenthalt in der BFA Klinik in Usedom ?
Generell ist ein Aufenthalt in Gegenden mit wenig „allergener“ Umgebung zu befürworten, zu denken ist dabei an Inseln, die bezüglich der vorherschenden Westwindströmung im Westen Wasser haben und somit allergenfrei sind.
(Ich habe mal einen Geologen kennengelernt, der ist wegen seines allergischen Sohnes nach Lanzerote gezogen… mit Erfolg, der Sohn wurde dort symptomfrei, ob diese Entscheidung voll befriedigt, mag dahingestellt sein.)
Klimaverhältnisse und Erfolge beim intrinsic Asthma und
Allergeien, Was meinst du von Stollentherapien ? Wie bewilligt
ihr diese Reha Maßnahmenm, über Bfa oder Krankenkasse ?
Wichtig ist die Tatsache, dass die gewollte Klinik als anerkannte Klinik für den gewünschten Therapiebereich gilt. (Es gibt dafür Listen und Kataloge.) Reizklima ist meist nicht zu empfehlen. Wer bezahlt ist letztlich egal, bei Berufstätigen, bei dennen dadurch die Leistungs- und Arbeitskraft „gestärkt“ werden kann, gewährt die Rentenversicherung (unterschiedlich anerkannte Kliniken bei LVA und BFA!!!)
Gruss Rudi
N.B: Ich bin nicht beim MDK
Hallo Rudi, das mit der Westwindströmung habe ich noch nicht gewußt, werde mal dementsprechend meine Aufenthalte gestalten, wo ist das denn in Deutschland am günstigsten deiner Erfahrg. nach. Ich war z. B. vor Jahren auf Borkum, da habe ich 6 Wochen in der BFA Klinik nur im Bett gelegen, so schlecht ging es mir dort. Der Vertrauensarzt der BFA schickte mich dorthin, obwohl ich dort nicht hinwollte wegen des Hochseeklimas.
Jetzt nochmal die Frage, wie ist das im Alter, man sagt doch, daß man ab 60 bis 70 evtl symptomfreier sein kann, woran liegt das ? Ich bin der Meinung, daß es wohl daran liegt, daß der Streß dann weg ist, oder welche andere wissentsch. Erklärung bietet sich hier ?
Gruß
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Hallo Rudi, das mit der Westwindströmung habe ich noch nicht
gewußt, werde mal dementsprechend meine Aufenthalte gestalten,
wo ist das denn in Deutschland am günstigsten deiner Erfahrg.
nach. Ich war z. B. vor Jahren auf Borkum, da habe ich 6
Wochen in der BFA Klinik nur im Bett gelegen, so schlecht ging
es mir dort.
Welche Jahreszeit ??? (Ausserdem sollte man einne Patienten n i e (!!!) gegen seinen Willen irgendwohin schicken, schon garnicht bei Asthma.
Der Vertrauensarzt der BFA schickte mich dorthin,
obwohl ich dort nicht hinwollte wegen des Hochseeklimas.
??? …wegen des Hochseeklimas???
Jetzt nochmal die Frage, wie ist das im Alter, man sagt doch,
daß man ab 60 bis 70 evtl symptomfreier sein kann, woran
liegt das ? Ich bin der Meinung, daß es wohl daran liegt, daß
der Streß dann weg ist, oder welche andere wissentsch.
Erklärung bietet sich hier ?
Vielleicht hast Du die Erläuterungen zur Grippeerkrankung gelesen.
Unter dieser Sicht kann man sich auch vorstellen, dass das Immunsystem, d.h. die Plasmazellreifung langsamer wird oder der ältere Mensch vielleicht eine gewisse Eigenhyposensibilisierung durchmacht. Allerdings sind gerade bei Asthma viele Kriterien zu berücksichtigen. Nach meinem Lehrherrn „Tripper Jo“ in Hannover ist die Liste sehr lang (Klinik auf Norderney). Und ich habe recht viele Patienten gesehen, die unter einer Entspannungs- und Atemtherapie erstaunliche Erfolge bis zur Heilung hatten.
Gruß Rudi
NB vielleicht sollte man den String erneuern, sonst werden wir noch herausgeworfen !!!
Hi, ich wurde im November dort eingewiesen, Rückzieher beim Rententräger darfts du ja nicht machen, sonst läufst du Gefahr, nie wieder ne Reha zu bekommen, außerdem wirkst du in einem solchen Fall gemäß deiner " Gesunderhaltung" nicht mit, wenn du nicht losfährst, die Ärzte bei der BFA sind in Reha Sachen richtungsweisend und nicht der Wille des Patienten zählt dort.
Also fuhr ich hin und legte mich dort gleich ins Bett, weil sich die Symtomatik sehr verschlechterte. zurückschicken konnten sie mich auch nicht, war nicht reisefähig.
Der größte Klopfer war, man wurde dort, kaum daß man krauchen konnte, arbeitsfähig entlassen, nur weil ein Oberarzt dort nicht einsah, daß ich zu der Zeit wriklich nicht konnte, Dann ging zu
Hause das Theater mit Hausarzt und Vertrauensazrt los wegen ein paar Wochen weiterer AU.
Ich kannte das Klima dort und mir ging es dort sehr schlecht und bin dann nach 3 Tagen wieder nach Haus gefahren
.Gruß
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