Laserbehandlung bei Hornhautverkrümmung

Hallo zusammen,

ich hätte ein paar Fragen zur Laserbehandlung bei Hornhautverkrümmung. Bevor ich ein kostenpflichtiges Beratungsgespräch aufsuche, möchte ich mich darauf vorbereiten.

Hintergrund: Bereits in der Grundschule bin ich durch den ersten Sehtest gerasselt. Heute bin ich 26 Jahre alt und war nun endlich zum ersten Mal beim Augenarzt (Kurzsichtigkeit/Weitsichtigkeit: keine, Hornhautverkrümmung rechts/links: -1,25 dpt).

Zu folgenden Fragen konnte ich über Google und bei Wikipedia nichts finden (evtl. fehlen mir einfach die richtigen Suchbegriffe):

Ist die Hornhautverkrümmung angeboren?

Wenn ja, heißt das, dass sich der Dioptrienwert durch die Verkrümmung über die Jahre nicht verändert?

Eine Broschüre schreibt beispielsweise:

Der Idealkandidat für die LASIK ist über 20 Jahre alt und hat seit mehr als zwei Jahren stabile Brillen- oder Kontaktlinsenwerte.“

Nun ja, ich hatte noch nie eine Brille. Wenn die Sehschwäche durch Hornhautverkrümmungen konstant wäre, wären die früheren Brillenwerte wohl auch nicht von Bedeutung, oder? Ich würde gerne darauf verzichten, mich für nur 2 Jahre an Brille oder Kontaktlinsen gewöhnen zu müssen.

Und noch eine Frage am Schluss:
Ich habe bei Wikipedia gelesen, dass Kurzsichtigkeit auch noch in späteren Jahren bei Leuten auftreten kann, die vorher gute Werte hatten. Angenommen, dies wäre bei mir der Fall, nachdem die Korrektur der Hornhautverkrümmung vorgenommen wurde. Würden sich dann durch den Eingriff Nachteile für mich ergeben oder wäre es der normale Ablauf wie bei anderen Kurzsichtigen?

Ich wäre sehr dankbar, wenn sich jemand meinen zahlreichen Fragen widmen würde.

Chris

PS: Was weitere Risiken und Nebenwirkungen betrifft, habe ich mich schon eingelesen.

Hallo Chris,

(Kurzsichtigkeit/Weitsichtigkeit: keine, Hornhautverkrümmung
rechts/links: -1,25 dpt).

ich bin kein Augenarzt oder Optiker, habe aber lange mit Kontaktlinsen zu tun gehabt.
Bei der Laserbehandlung findet auf jeden Fall ein Materialabtrag der Hornhaut statt, für mögliche Folge-OPs steht weniger Material zur Verfügung.
Du wirst auch mit dieser OP die Altersweitsichtigkeit nicht ausschalten können, also in ca. 30 Jahren wirst Du auch eine Brille benötigen.

Zu folgenden Fragen konnte ich über Google und bei Wikipedia
nichts finden (evtl. fehlen mir einfach die richtigen
Suchbegriffe):

Ist die Hornhautverkrümmung angeboren?

Wenn ja, heißt das, dass sich der Dioptrienwert durch die
Verkrümmung über die Jahre nicht verändert?

Wie alle biologischen Systeme kann sich hier alles ändern, mein Astigmatismus hat sich von einem zum anderen Auge verlager ???

alt und hat seit mehr als zwei Jahren stabile Brillen- oder
Kontaktlinsenwerte."

Und wenn die WErte sich doch ändern?

gerne darauf verzichten, mich für nur 2 Jahre an Brille oder
Kontaktlinsen gewöhnen zu müssen.

Die OP ist eine endgültige Lösung, Kontaktlinsen oder eine Brille sind leichter zu wechseln, ich würde unbedingt zu dieser Lösung raten.

Ich wünsche Dir eine „Gute Sicht“.

Gruß Volker