Hi!
Wer kennt das nicht?! Man fliegt mit dem Flugzeug, beim Start und/oder der Landung baut sich ein Druck im Kopf auf, der unangenehm sein kann. Oder man fährt mit dem Auto in verschiedenen Höhen, ja, ich weiß, ist blöd ausgedrückt, aber ich hoffe, Ihr wisst, was ich meine.
Bestes Gegenmittel, herzhaft gähnen oder gleich von vornherein den Mund in einer solchen Situation offen halten.
Ich habe derzeit solchen Druck fast jeden Tag, aber die beim Flug oder im Auto erprobten Gegenmittel helfen in keinster Weise. Ich habe zudem das Gefühl, es nicht auszuhalten, wenn jemand mit mir spricht, das Radio oder der Fernseher läuft.
Zu meiner Vorgeschichte ist zu sagen, dass ich vor zwei Jahren zwei Hörstürze auf dem linken Ohr hatte und seitdem mit Tinnitus zu tun habe. Der stört mich jedoch nicht so sehr, außer wenn ich diesen Druck habe.
Hat jemand noch eine Idee, wie ich diesen Druck los werden kann?
Danke
Renate
Hi Renate
im gRUNDE GIBT ES DERZEIT ZWEI ZUGANGSWEGE, sich dieser deiner Erkankung zu nähern: Der eine ist der, den der Hals-Nasen-Oren-Arzt einschlägt, mit seinen Infusionen etc., der andere ist der, den der Facharzt für psychosomatische Medizin einschlägt, was wederum meist in eine analytisch orientierte Therapie einmündet.
Obwohl ich zu letzterer Gattung gehöre, kann ich dir auch nicht sagen, welcher Weg der vielversprechendere ist. Beide werden schätzungsweise ähnliche Erfolgsquoten vorweisen.
Du musst dich also wohl deinem Gespür überlassen, welcher Facharzt dir zunächst eher liegt.
Nur eines: Je länger du mit einer Behandlung abwartest, desto schlechter werden erfahrungsgemäß die Heilungsaussichten.
Leute, die erst nach Jahr und Tag damit zum Arzt gehen, behalten in der Regel ihre Symptomatik.
Gruß,
Branden
Hi auch!
Danke für Deine Antwort.
D.h. also, es ist was Behandlungsbedürftiges
Ich hoffte, es sei vielleicht etwas, das sich leichter beheben lässt, so wie eben der Druck im Flugzeug durch Gähnen:wink: Ich bin die im Moment bei mir öfter auftretenden langwierigen Krankheiten ein wenig leid.
Aber gut, dann muss ich jetzt handeln.
Danke nochmals!
Renate
im gRUNDE GIBT ES DERZEIT ZWEI ZUGANGSWEGE, sich dieser deiner
Erkankung zu nähern: Der eine ist der, den der
Hals-Nasen-Oren-Arzt einschlägt, mit seinen Infusionen etc.,
der andere ist der, den der Facharzt für psychosomatische
Medizin einschlägt, was wederum meist in eine analytisch
orientierte Therapie einmündet.
Obwohl ich zu letzterer Gattung gehöre, kann ich dir auch
nicht sagen, welcher Weg der vielversprechendere ist. Beide
werden schätzungsweise ähnliche Erfolgsquoten vorweisen.
Du musst dich also wohl deinem Gespür überlassen, welcher
Facharzt dir zunächst eher liegt.
Nur eines: Je länger du mit einer Behandlung abwartest, desto
schlechter werden erfahrungsgemäß die Heilungsaussichten.
Leute, die erst nach Jahr und Tag damit zum Arzt gehen,
behalten in der Regel ihre Symptomatik.
Gruß,
Branden
Hi Branden!
Grundsätzlich bin ich ja Deiner Meinung aber zunächst sollte schon mal ausgeschlossen sein, daß der Ohrdruck auf einem Problem in der Belüftung liegt.
Das konnte bestimmt noch nicht mal Freud explorieren…
Gruß
Peter
Hi!
Grundsätzlich bin ich ja Deiner Meinung aber zunächst sollte
schon mal ausgeschlossen sein, daß der Ohrdruck auf einem
Problem in der Belüftung liegt.
In der Belüftung?
Heute Morgen ging es gleich nach dem Aufstehen los, nach meinem ersten Gesprächstermin, in dem ich dachte, ich stehe neben mir, war plötzlich alles fast normal. Ich war dann draußen und als ich wieder ins Haus musste, kam der Druck nicht mehr wieder, auch jetzt ist er nicht da. Sagt Dir das was? Bzw gibt das Hinweise darauf, was es sein könnte?
Danke auch Dir
Renate
Hi Peter
Ich habe das ja auch durchaus ernst gemeint mit der Gleichbewertung der HNO-Konsulation und der Psychosomatik.
Wenn ich ignorant wäre, hätte ich ja meine Fachrichtung hochgespielt.
Da in der „Anamnese“ die Rede von Tinnitus war, fielen mir sofort die etwa gleich hoch liegenden Erfolgsquoten beider Fachrichtungen ein.
Es grüßt dich
Branden
Hi Renate!
Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder Du hast momentan ein Problem mit dem Innenohr und diese Funktionsstörung gibt Dir das Gefühl des veränderten Druckes oder der Mittelohrdruck schwankt, zB im Rahmen eines leichten Infekts im Bereich der Ohrtrompete mit folgendem Belüftungsproblem des Ohres. Wie sieht’s denn aus, wenn Du einen Druckausgleich versuchst?
Gruß
Peter
Hi!
Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder Du hast momentan ein
Problem mit dem Innenohr und diese Funktionsstörung gibt Dir
das Gefühl des veränderten Druckes oder der Mittelohrdruck
schwankt, zB im Rahmen eines leichten Infekts im Bereich der
Ohrtrompete mit folgendem Belüftungsproblem des Ohres. Wie
sieht’s denn aus, wenn Du einen Druckausgleich versuchst?
Meinst Du damit, was ich oben als Gähnen oder offenen Mund beschrieben habe? Das nutzt mir leider nichts. Das Ausatmen durch die verschlossene Nase hilft mir auch nicht, aber der Druck ist im Moment nicht mehr so tragisch. Leider höre ich wesentlich weniger als vorher auf dem linken Ohr. allerdings nicht durchgehend, vorhin habe ich mal wieder mehr gehört als zum Beispiel im Moment.
Ich war am Vormittag beim Arzt, der schiebt das auf meinen Stress im Beruf, da ich ihm nicht nur von dem Kopfdruck und dem schlechten Hören, sondern auch von den vielen anderen derzeitigen Beschwerden erzählt habe.
Na, mal sehen. Wenn das alles nicht besser wird, werde ich nächste Woche zum HNO-Arzt gehen müssen.
Danke Dir
Renate
Hallo nochmal, Renate
Ich war am Vormittag beim Arzt, der schiebt das auf meinen
Stress im Beruf, da ich ihm nicht nur von dem Kopfdruck und
dem schlechten Hören, sondern auch von den vielen anderen
derzeitigen Beschwerden erzählt habe.
Naja, da haben wir ja dann aber doch wiederum einen Hinweis in Richtung Facharzt für Psychosomatische Medizin. Den solltest du -neben deinem HNO-Arzt, also womöglich doch zusätzlich konsultieren (siehe meine alte Antwort hierzu).
Gruß,
Branden