Reizmagen gefährlich?

Hallo,

ich leide seit Dezember unter einem leichten Reizmagen. Anfangs war es so schlimm, dass mir nach jeder Mahlzeit furchtbar übel wurde und der Magen ständig gedrückt hat. Nach einigen Tagen MCP-Tropfen-Einnahme war die Übelkeit aber verschwunden. Trotzdem hat mein Magen immer noch oft gedrückt und war aufgebläht. Eine Magenspiegelung im Februar ergab, dass keine Infektion mit Heliobacter vorlag, dass ich allerdings eine leichte Magenschleimhautentzündung hatte, woraufhin ich zwei Wochen leichte Magensäureblocker genommen habe.
Das ist nun schon mehr als ein halbes Jahr her und ich habe nicht den Eindruck, als hätte sich seitdem etwas verändert. Noch immer ist der Magen (vor allem abends nach dem Essen) aufgebläht und drückt. Als ich letzte Woche noch einmal bem Arzt war, meinte er, ich solle ein paar Tage MCP-Tropfen nehmen und wenn es dadurch nicht besser würde, bekäme ich noch mal diese Magensäureblocker. Die MCP-Tropfen habe ich nur einen Tag genommen, weil die mich immer ganz nervös und hyperaktiv machen und mir bei meinem Problem auch nicht richtig helfen.
Meine Frage ist jetzt, ob es schädlich sein kann, wenn der Magen permanent (wie es bei mir der Fall zu sein scheint) so gereizt ist. In meinem Fall kann das wirklich nicht mit Stress oder Problemen zusammenhängen, denn es bestand über das letzte halbe Jahr durchgehend in jeder Lebenslage. Habe ich jetzt die ganze Zeit über zuviel Magensäure, was irgendwann zu einem Magengeschwür führen könnte, oder reagiert der Magen einfach nur enpfindlicher? Oder kann die Magenschleimhaut noch immer entzündet sein?
Mit dem Symptomen an sich kann ich leben, so schlimm ist es nicht. Ich habe nur keine Lust, in ein paar Jahren Magengeschwüre oder gar Tumore zu bekommen.
Mein Arzt scheint das Problem nicht richtig ernst zu nehmen (vielleicht hat er damit ja auch recht) und sagt nur immer, ich solle auf Stress achten, Sport treiben etc., was ich ja auch alles tue.

Vielen Dank schon mal für eure Antworten!
Waldfloh

Hallo,
ein Reizmagen kann auch durch „falsche“ Ernährung ausgelöst werden. Was in deinem Fall „falsch“ ist, könntest du versuchen raus zubekommen, indem du ein Ernährungstagebuch führst. Darin schreibst du auf, wann du was isst und ob du danach Magenschmerzen bekommst, wie doll, wie lange nach dem Essen, etc. So könntest du dann wenigstens etwas eingrenzen, was du essen kannst und was nicht.
Ausserdem könntest du bei einem Allergologen prüfen lassen, ob Lebensmittelunverträglichkeiten vorliegen.
Viel Glück
Backs

Hallo Waldfloh,

mir hilft am besten bei Magen- und auch Darmproblemen der gute alte Retterspitz innerlich. Gib das Mittel einfach mal im Netz ein. Selbst beim Noro-Virus brachte es mir ab dem 1. Schluck Erleichterung, auch wenn es nicht gut schmeckt.
Den Anbruch lagerte ich im Kühlschrank und schüttelte die Fl. vor dem Gebrauch. Es gibt 350 ml (ca. 9-10 €) und 1 l Flaschen. Ich nehme dann immer etwa ein Schnapsglas 5 x am Tag vor dem Essen ein.
Retterspitz reguliert die Magensäure. Durch das richtige Milieu im Magen verschwinden auch die Magenprobleme.
Findest Du nicht auch, daß es einen Versuch wert wäre? Als altes unschädliches Hausmittel hilft es sogar gegen Flöhe im Magen !!

Alles Gute,
Rosa

ich leide seit Dezember unter einem leichten Reizmagen.
Anfangs war es so schlimm, dass mir nach jeder Mahlzeit
furchtbar übel wurde und der Magen ständig gedrückt hat. Nach
einigen Tagen MCP-Tropfen-Einnahme war die Übelkeit aber
verschwunden. Trotzdem hat mein Magen immer noch oft gedrückt
und war aufgebläht. Eine Magenspiegelung im Februar ergab,
dass keine Infektion mit Heliobacter vorlag, dass ich
allerdings eine leichte Magenschleimhautentzündung hatte,
woraufhin ich zwei Wochen leichte Magensäureblocker genommen
habe.
Das ist nun schon mehr als ein halbes Jahr her und ich habe
nicht den Eindruck, als hätte sich seitdem etwas verändert.
Noch immer ist der Magen (vor allem abends nach dem Essen)
aufgebläht und drückt. Als ich letzte Woche noch einmal bem
Arzt war, meinte er, ich solle ein paar Tage MCP-Tropfen
nehmen und wenn es dadurch nicht besser würde, bekäme ich noch
mal diese Magensäureblocker. Die MCP-Tropfen habe ich nur
einen Tag genommen, weil die mich immer ganz nervös und
hyperaktiv machen und mir bei meinem Problem auch nicht
richtig helfen.
Meine Frage ist jetzt, ob es schädlich sein kann, wenn der
Magen permanent (wie es bei mir der Fall zu sein scheint) so
gereizt ist. In meinem Fall kann das wirklich nicht mit Stress
oder Problemen zusammenhängen, denn es bestand über das letzte
halbe Jahr durchgehend in jeder Lebenslage. Habe ich jetzt die
ganze Zeit über zuviel Magensäure, was irgendwann zu einem
Magengeschwür führen könnte, oder reagiert der Magen einfach
nur enpfindlicher? Oder kann die Magenschleimhaut noch immer
entzündet sein?
Mit dem Symptomen an sich kann ich leben, so schlimm ist es
nicht. Ich habe nur keine Lust, in ein paar Jahren
Magengeschwüre oder gar Tumore zu bekommen.
Mein Arzt scheint das Problem nicht richtig ernst zu nehmen
(vielleicht hat er damit ja auch recht) und sagt nur immer,
ich solle auf Stress achten, Sport treiben etc., was ich ja
auch alles tue.

Vielen Dank schon mal für eure Antworten!
Waldfloh

Hallo,
ich hatte von März bis Oktober die gleichen Probleme wie du. Im März hatte ich eine Woche lang ziemliche Magenschmerzen, vermutlich eine Gastritis, bin allerdings nicht zum Arzt gegangen, war auch nach einer Woche weg. Danach fingen die gleichen Symptome an, die du auch beschreibst: Übelkeit nach dem Essen (nicht schrecklich übel, aber lästig), beginnend etwa 10 Minuten nach dem Essen, und dann je nach Zustand mal nur für eine halbe Stunde, mal für einen halben Tag. Ich hatte wie du eine Magenspiegelung, hatte Säureblocker, die temporär geholfen haben, aber die Beschwerden kamen wieder. Dann hat man ein MRT gemacht um schlimme Sachen mit der Bauchspeicheldrüse etc. auszuschließen (weil ich auch den Eindruck hatte, der Gastroenterologe nimmt mich nicht wirklich ernst habe ich darauf bestanden), alles ohne Befund, auch kein Helicobacter.
Im Oktober bin ich dann noch einmal zu einem anderen Gastroenterologen gegangen, der mir folgendes erklärt hat:
Eine Gastritis kann durchaus einen Reizmagen mit unseren Symptomen zur Folge haben, das kann auch ohne weiteres ein halbes Jahr (und länger) dauern bis der wieder ok ist. Gefährlich ist das nicht, nur lästig. Er hat mir Paspertin-Tropfen empfohlen, wenn die Beschwerden nicht weggehen, aber derzeit ist eigentlich alles fast gut, ein bisschen Magendruck ist geblieben, aber viel besser als es war.
Ich bin seitdem optimistisch, dass es wieder weggeht, vorher hatte ich immer Muffe, es könnte sich doch was ernsthaftes draus entwickeln.
Ich hoffe, ich konnte dich ein bisschen beruhigen!
Gruß Orchidee

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Es gibt 350 ml (ca. 9-10 €) und 1 l Flaschen. Ich nehme dann immer
etwa ein Schnapsglas 5 x am Tagvor dem Essen ein.
Retterspitz reguliert die Magensäure. Durch das richtige
Milieu im Magen verschwinden auch die Magenprobleme.
Findest Du nicht auch, daß es einen Versuch wert wäre? Als
altes unschädliches Hausmittel hilft es sogar gegen Flöhe im
Magen !!

Servus Rosa,

wer Flöhe im Magen wirklich mag, sollte also einen Bogen um Retterspitz machen? :wink:

Im Ernst: wenn man nachschaut, was da drin ist, sollte man zumindest nachdenklich werden, wenn zuviel Magensäure das Problem ist:

Inhaltsstoffe: Citronensäure-Monohydrat, Weinsäure, Aluminiumkaliumsulfat x 12 H2O, Hühnerei denaturiert, gehärtet, keimfrei, Zitronenöl, Orangenöl, Medizinische
Seife, Ethanol, Gereinigtes Wasser, Thymianöl

Bei fünf Stamperln Retterspitz am Tag kann ich mir allerdings vorstellen, daß man schon des Alkohols wegen gaaanz ruhig wird.

Daß die geschilderten Symptome zu keiner eindeutigen Diagnose führen müssen, kann man z.B. hier nachlesen.

http://www.med-qualitaetsnetz.de/standarts/Funktione…

Insofern - und nur insofern - mag ein Alltags-Wundermittel gleichberechtigt neben schulmäßigen Therapieansätzen stehen, wenn es zum Erfolg führt UND wenn andere internistische Ursachen (von Helicobacter bis diabatische Neuropathie) ausgeschlossen sind.

Gruß

Kai

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hallo Waldfloh,
das mit dem Ernährungstagebuch habe ich auch ausprobiert und festgestellt dass ich ganz arg auf zuckerhaltige Lebensmittel reagiere. Wenn ich den Zucker komplett weglasse (was wirklich sehr schwer ist) geht es mir relativ gut.
Weiterhin habe ich von einer Freundin gehört, die unter Gastritis Typ B leidet(das ist eine Autoimmunerkrankung) dass ihr Vitamin B12 Spritzen geholfen haben.
Und zum Schluß mein Geheimrezept für Magenprobleme lautet: entweder Haferschmelzflocken oder einen mit Wasser angesetzten Frischkornbrei (am besten mit Dinkel) morgens nüchtern mit gequollener Leinsaat, vorher fein geschrotet essen. Dann legt sich ein Schutzfilm über die Magenschleimhaut und man ist außerdem gut gesättigt. Ich esse dazu noch gedünstetes Obst oder Dosenobst und bin dann gewappnet für den Tag.
Außerdem, hat mir ein Osteopath mal gezeigt, gibt es am linken unteren Rippenbogen einen Akupressurpunkt, der ziemlich schmerzhaft ist, und den soll man in kurzen Abständen 1-2mal am Tag drücken.
Ich wünsche dir, dass du für dich eine Lösung findest denn das dauernde Tablettenschlucken hat mich auch genervt.
Bei akuten Problemen hat mir auch immer ganz gut Kaiser-Natron geholfen in ein wenig Wasser aufgelöst.
Alles Gute
Moki

Hallo Kai,

Du solltest das Mittel erst mal selbst testen z.B. beim Novo-Virus. Erst dann lernst Du es schätzen und merkst, daß es wirklich gut tut und zwar bereits nach dem 1. Schluck. Danach darfst Du gerne hier berichten.
Auch ich war wegen der Inhaltstoffe zuerst skeptisch, wurde aber durch eigenen Test belehrt.

Gute Nacht!
Rosa

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