Schleimbeutel entzündet -> operieren?

Hallo!

Ich hatte einen kleinen Unfall und mir dabei oben ins Fingermittelgelenk des rechten kleinen Fingers geschnitten. Es war zwar ziemlich tief und hat heftig geblutet, aber die Strecksehne war unversehrt und ich hab mir über die Schmerzen erstmal keine Gedanken gemacht: Wenn man sich schneidet tut’s halt weh.

Nach 2 Monaten tat’s noch immer weh und war auch noch immer leicht verdickt und ich bin (Arbeitsunfall) zum Chirurgen (unser Arbeitsmediziner). Der meinte, der Schleimbeutel wär entzündet, hat mir eine Heparinsalbe gegeben und gesagt, wenn’s bis zum 1.12. nicht besser ist, muss der Schleimbeutel raus.

Es ist zwar besser, aber nicht viel. Muss der Schleimbeutel wirklich raus? Gibt’s da keine Alternativen? Kann ich nicht auch einfach versuchen, damit zu leben? Oder wird’s dadurch nur schlimmer? Es ist ja nicht soooo arg schmerzhaft. Ich kann es leicht aushalten. Es nervt nur ziemlich.

LiGrü
igel

Hallo!

Ich bin keine Fachfrau - aber ich erinnere mich daran, dass bei uns im Sport früher eine Schleimbeutel-Entzündung im Ellenbogen nicht ganz unüblich war und wenns heftig wurde zumeist mit Cortison-Spritzen ins Gelenk behandelt wurde. Was sehr schmerzhaft. Evtl. ist das Gelenk am Finger aber zu klein für diese Maßnahme?

Egal wie - vor einer OP würde ich nochmal einen anderen Arzt um seine Meinung bitten.

Viele Grüße und gute Besserung,
Swanjte