Mit Sohn nach draußen trotz MIttelohrentzündung?

bei meinem Sohn (4) wurde heute ein Mittelohrentzündung festgestellt. Er hat für 10 Tage Antibiotika bekommen.

Meines Wissens nach hat meine Kinderärztin bei der letzten MOE gesagt das ich mit ihm auch raus darf. Das ist etwa 8 Wochen her.

Er ist topfit, lacht, spielt, springt rum wie immer. Man sieht ihm nicht an das er krank ist. Nur als er gestern sagte er hat Ohrschmerzen hat er geweint, was sich aber kurz nach der Einnahme von Paracetamol gelegt hat. Am Wochenende wollte sein Vater ihn holen, möchte dies jetz aber nicht, da er meint, mein Sohn muss die ganzen 10 Tage nur daheim bleiben und darf keinen Schritt raus. Die Meinung kann ich nicht teilen, denn er ist ja immer sehr dick eingepackt wenn wir raus gehen und ihm gehts ja sonst auch gut. Er hat auch kein Fieber.

Stimmt das, das er nicht raus darf?

Du kannst sicherlich mit ihm rausgehen. Würde nur dafür sorgen, dass kein Wind an die Ohren kommt, also entweder Ohrenschützer oder Watte rein.

Gruß, Alexander

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Ja eben, das sag ich ja auch.
Aber wie kann ich das dem Vater der ihn am WE holen wollte klarmachen? „Mr. Ich pack mein Kind in Watte und deck es dann noch zu“.

Mein Sohn freut sich schon so sehr auf ihn, und wenn nur meine Tochter mit ihm mitkann und er nicht, weil Papa keine Ahnung hat, bricht ihm das das Herz :frowning:

Klar er ist immer warm eingepackt.

Es besteht rein wissenschaftlich gesehen ja nicht mal ein Zusammenhang zwischen der Kälte und Erkältungen etc.! Höchstens, dass wir uns im Winter eher drinnen aufhalten und daher einer erhöhten Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind.

Wenn Du ihn nicht so überzeugen kannst, sag einfach, dass alles wieder gut ist und er nur, wie durchaus üblich, die Packung des Antibiotikum zu Ende nehmen muss.
Nur weil ein Kind erkältet ist etc. heißt es ja nicht, dass es mal nicht kurz vor die Tür darf.

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Hallo !
also ich persönlich würde ihn lieber nicht nach draußen lassen weil sich aus einer mittelohrentzündung noch schlimmeres entwickelt kan (ich spreche da aus erfahrrung) und dann würde ich ihn lieber drinnen beschäftigen und sich drinnen eine schöne zeit machen als das risiko einzugehen

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Hallo birko99, hallo Schäfchen,

also ich bin schon etwas entsetzt, wie leichtfertig hier von Seiten der Erwachsenen - und insbesondere von Seiten der Ärzte - da wie mit Selbstverständlichkeit eine Anitbiotika-Therapie einem vierjährigen Kind übergestülpt wird.

Ja weiß man/frau denn nicht, welche gravierenden Risiken die ABs gerade bei Kleinkindern haben? Ich weiß sogar von einem Fall, in der die AB-Gabe im Kindergarten-Alter zu einer Autismus-Form irreversibler Art im (heute jugendlichen) Alter geführt hat.

Noch dazu, bei solchen „klassischen“ Krankheiten wie einer Mittelohrentzündung! Schäfchen, dringender Rat: suche Dir einen vernünftigen Kinderarzt, der gibt dann in diesen Fällen Silicea (= Homöopathie), welche völlig ohne Nebenwirkungen und Risiken für das Kind sind, und drei Tage später (manchmal schon am nächsten Tag) ist alles wieder gut.

Besser für’s Kind und deutlich preiswerter!

Ich würde den Erwachsenen, die derartigen verantwortungslosen Unfung an Kindern verbrechen, wünschen, dass man sie dafür wegen Körperverletzung belangen könnte.

Zur Information: Ich bin kein „klassischer“ Gegner von Anitbiotika, weiß aber dass diese Stoffe bei Kindern mehr Schaden anrichten, als sie nutzen.

Schäfchen: Künftig bitte: Hände weg von AB’s wenns um Dein (Klein-)Kind geht!

Danke

Deinem Sohn eine komplikationsfreie Genesung!

das wünscht

Alexander

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