Atmungsschutz und genickbruchverhinderung

also das ist jetzt eher ne exotische frage aber mangels eigenem wissen stelle ich die jetzt hier mal:

ich will (nur gedanklich) den menschlichen körper verbessern hinsichtlich der anfälligkeit bei gewalteinwirkung.

zum einen das ersticken verhindern wenn mann/frau z.b. in den schwitzkasten genommen wird oder gewürgt wird. ich stelle mir vor da eine art flexible röhre in den rachenraum einzubringen, der bei belastung sich versteift und damit nicht ‚zusammengedrückt‘ werden kann - ergo der mensch bekommt weiterhin luft; selbiges würde für erhängen gelten (die belastung auf den halswirbel mal ausgelassen)

zweitens soll verhindert werden, dass andere personen die halswirbel der person soweit verdrehen das diese brechen und somit der tod eintritt (eine art anschlag sozusagen)…

hat irgendjemand eine idee. bin kein mediziner somit weiss ich nicht ob dies machbar ist bzw. welche probleme es zu lösen gäbe.

wäre für jeden konstruktiven hinweis dankbar

chris

Hmmm… Das ist nicht so leicht zu sagen. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen was du meinst, aber ich glaube ich habs verstanden.

Ich würde sagen, die Idee ist gar nicht mal so schlecht aber die Ausführung ist meiner Meinung nach nicht möglich. Die Speiseröhre und die Lufröhre geben bei Druck nach, so ist gewehrleistet, dass umliegendes Gewebe und Organe nicht beschedigt werden. Also würde genau das passieren, wenn man an der Stelle etwas festes einsetzt.

Der Atlas und der Axis (die ersten 2 Halswirbeln) sind mit einen Zapfengelenk verbunden, damit man den Kopf drehen kann. Der hat selber einen „Anschlag“. Beim Hängen bricht dieses Gelenk und sticht ins Rückenmark genau da wo das Atmungszentrum liegt. Also hat das nichts mir der Luftröhre zutun. Der Körper „vergiesst“ einfach wie er atmen soll.

Das denke ich. Vielleicht giebt es eine Möglichkeit, aber ich wüsste sie nicht.

LG!

hi,
wie wärs, wenn man vor der Wirbelsäule einfach noch eine zweite anbauen würde oder die Luftröhre durch einen (erweiterten) Spinalkanal führen würde? Wär das recht?

pp

hmm…das würde aber vorraussetzen, dass da auch platz für eine 2. wirbelsäule ist. ich dachte da mehr an ein upgrade der existierenen…die speiseröhre woanders langführen ist gar nicht schlecht aber sie wäre damit wohl trotzdem der verengung durch zusammendrücken des halses ausgesetzt, oder?

vielleicht funktioniert ja eine künstliche speiseröhre die eine art schuppenstruktur hat und beim zusammendrücken haken die schuppen irgendwann ineinander und versteifen die röhre; damit kann dann weitergeatmet werden. gewebe etc. wird sicherlich beschädigt aber das ist vielleicht ein kleiner preis im vgl. zum erstickungstod etc.

selbiges vielleicht bei den halswirbel. wenn diese konisch wären dann würde die verdrehung irgendwann extrem schwer werden da diese dann sehr aneinander reiben…?

danke für die anregung

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Naja und dann hätten wir das Problem mit den Antikörpern und mit der Reinigung dieser Röhre… Die könnte der Körper nicht selber reinigen von den Dreck aus der Atemluft der sich an den Wenden der Röhre ansetzt.
Das würde wahrscheinlich wie bei den Leuten mit Kehlkofpkrebs-op funktionieren. Da giebt es so Spüllungen und Medikamente zum inhalieren.

Aber wie kommst du eigentlich auf diesen Gedanken? :smiley:

LG!

Andre Variante
Hi

hmm…das würde aber vorraussetzen, dass da auch platz für
eine 2. wirbelsäule ist. ich dachte da mehr an ein upgrade der
existierenen…die speiseröhre woanders langführen ist gar
nicht schlecht aber sie wäre damit wohl trotzdem der verengung
durch zusammendrücken des halses ausgesetzt, oder?

stimmt, die zweite WS wäre eh Quatsch, da könnte man den Kopf nicht mehr drehen. Aber wie wäre es dann, die Luftröhre gar nicht erst den Hals entlangzuführen, sondern wie beim Tracheostoma weiter unten zu öffnen? Oder, damit man noch schwinmmen kann und den Lufteingang variabel halten kann, man bringt am Thorax ne Notöffnung an, die man bei Bedarf nutzt. So eine Art zweite Epiglottis.
Die Speiseröhre würde ich lassen wo sie ist. Das wolln wir doch mal sehen, wer länger durchhält: Ich mit meinem Futterzustand oder der Würger, der mich aushungern lassen will!!!
Die Schuppenvariante klingt sü, ist mir aber zu kompliziert. Wie oft macht unsereiner schon die Bandscheibe Ärger.

pp