Kopf ohne rumpf... lebensfähig?

ich wachte gerade auf, hatte eine übelsten alptraum. daraus hat sich eine frage formuliert:
ist die medizin imstande, einen vollständig abgetrennten kopf unter beibehaltung der hirnaktivität am leben zu erhalten? sagen wir… vielleicht für stunden oder länger…

die fragen nach den voraussetzungen für die anerkennung des lebens, ethik, moral… laßt bitte unberücksichtigt, ja? und ich bitte auch darum, meine träume ich nicht auf den seziertisch zu legen.

gruß!
tino

Ich bin kein Mediziner, und kann es mir nicht vorstellen, aber dazu habe ich mal ein makabres Detail gelesen:

Angeblich haben Ärzte während der frz. Revolution mit den Köpfen frisch guilliotinierter experimentiert und festgestellt, dass sie auf lauten Anruf der Köpfe mit den Namen ihrer ex-Träger eine Art zu lebzeiten konditionierten Reflex auslösen konnten: Die Augen richteten sich auf sie!

prinzipiell ja
Hi Tino,

die Aktivität des Gehirns zu erhalten dürfte bei einer solchen Geschichte noch das kleinste Problem sein. Nervengewebe läßt sich durch Kühlung recht gut erhalten (zumindest im Stundenbereich). Auch für den „Rest“ des Kopfes dürfte es keine unüberwindbaren Hindernisse geben.
Versucht hat das Ganze aber bis heute hoffentlich niemand, obwohl immer mal wieder die „Ganzkörpertransplantation“ diskutiert wird (einem Kranken wird der Kopf entnommen und einem Unfallopfer „aufgesetzt“ - der Körper wurde im Ergebnis transplantiert).

Schöne Träume…

Gruß Stefan

Hi Tino,

die Aktivität des Gehirns zu erhalten dürfte bei einer solchen
Geschichte noch das kleinste Problem sein.

Von Roald dahl gibts eine nette (?) Kurzgeschichte zu dem Thema

Sebastian