seit mehr als 5 Jahren leide ich an einem trockenen Husten. Angefangen hat es ganz plötzlich im Herbst, ohne eine Erkältung, Halsschmerzen oder Ähnliches. Im Sommer wird es meistens etwas besser, zum Herbst hin dann wieder deutlich schlimmer. Seit einem halben Jahr kommt jetzt auch noch immer mal wieder Atemnot hinzu, und seit ein paar Tagen habe ich Schmerzen in der Brust, ungefähr dort, wo die Lunge sitzt.
Mein Hausarzt hat einen Lungentest und ein EKG gemacht, beides war nicht in Ordnung, er konnte mir aber nicht sagen, wo genau das Problem liegt, er verschreibt mir immer nur Antibiotika, die aber nicht wirken. Eine Allergie kann ich ausschließen, und ich habe auch noch nie geraucht.
Habt Ihr eine Idee, was das sein könnte? Ich bin für jeden Rat dankbar.
5 Jahre husten??
Warst Du mal bei einem anderen Arzt als bei Deinem Hausarzt? Als erstes würde ich Dir einen HNO Arzt empfehlen, der alle Atemwege checkt - die Lunge ist sozusagen die letzte Instanz. Es könnte auch eine Verengung der Atemwege in der Nase sein.
Mein Hausarzt hat einen Lungentest und ein EKG gemacht, beides
war nicht in Ordnung, er konnte mir aber nicht sagen, wo genau
das Problem liegt, er verschreibt mir immer nur Antibiotika,
die aber nicht wirken.
Auch wenn es der Arzt deines Vertrauens ist, sollte er dich an Fachärzte überweisen (Kardiologe, Lungenfacharzt) und anhand deren Befunde entsprechend Maßnahmen ergreifen. Fünf Jahre Husten, schlechte Befunde EKG und Lungenfunktion würde ich sehr sehr ernst nehmen.
lass Dir so schnell wie möglich einen Termin bei einem Lungenfacharzt geben (dazu brauchst Du nicht unbedingt die Überweisung vom Hausarzt), der hat die Möglichkeit, Dich ganz gezielt zu untersuchungen und lass Dich nicht weiter von Deinem Hausarzt verar*****!!
Hallo Casey!
Warum schließt du Allergie als Ursache aus? Ich hatte auch jahrelang Husten, bin von einem Arzt zum anderen gelaufen. Man hat gesagt, dass es Bronchinis wäre, dann Astma, dann wieder nur eine Erkältung… Bis ein Allergietest gemacht wurde. Und es war(ist) tatsächlich Allergie. Muss zwar bei dir nicht der Fall sein, aber wer weiss…
warst du bei einem Lungenfacharzt oder hat dein Hausarzt dich untersucht?
Du solltest dir genau von deinem Arzt erklären lassen was mit dir ist. Er wird der einzige sein, der es überhaupt weiß. Hier im Forum kann man nur raten. Das wird dir nichts bringen.
wie die anderen empfehle ich Dir dringend, einen Lungenfacharzt aufzusuchen. Falls Du es noch nicht gemacht hast, ist auch ein Allergietest sicher nötig.
Ein Hustenreiz kann sich verselbständigen. Die Reaktion geht dann nicht mehr in erster Linie von den Atmewegen aus, die spürt man aber, weil sie durch das Husten gereizt sind. Ich hatte mal was ähnliches, bekam dagegen u.a. Codeintropfen. Ohne Erfolg. Am Ende seiner Weisheit angekommen, empfahl mir der Arzt, Bronchicum Pflanzlicher Hustenstiller zu probieren. Und das half. Nicht von heute auf morgen, der Husten wurde aber Tag für Tag besser. Leider gibt es dieses Präparat nicht mehr. Du kannst aber in der Aptotheke nach vergleichbaren Präparaten fragen. Ich weiß noch, daß dort Thymianextrakt mit drin war.
Ansonsten und überhaupt: weg von Deinem merkwürdigen Hausarzt.
Ein Allergietest ist schon gemacht worden, daher kann ich eine Allergie auch ausschließen.
Beim Lungenfacharzt bin ich schon gewesen. Der hat auch nichts anderes gemacht als mein Hausarzt. Lungentest und EKG waren auch hier nicht in Ordnung. Er hat mir dann ein Asthmaspray verschrieben, das aber die Herzprobleme verschlimmert hat. Einen anderen Rat wusste er auch nicht.
Meint Ihr, eine Röntgenaufnahme von der Lunge wäre sinnvoll? Der Lungenfacharzt hält das für überflüssig, da ich nicht rauche.
Kannst du vielleicht etwas genauer sagen, was im Lungenfunktionstest nich in Ordnung war bzw. im EKG nicht gestimmt hat. Wann genau tritt denn die Atemnot auf? Tritt bei Husten auch Auswurf auf? Wie genau fühlt sich der Schmerz in der Brust an? Dumpf oder Spitz? Konstant oder mit wechselnder Intensität? Wo genau sind die Schmerzen? Nimmst du schon irgendwelche Medikamente? Wie alt bist du? Warst du vor dem Auftreten des Hustens im Ausland?
Ich würde empfehlen ein Röntgen des Brustkorbs anfertigen zu lassen. Es muss nicht unbedingt die Definitve Diagnose bringen, aber es könnte zumindest einige Differtialdiagnosen ausschließen. Bei dem was du geschildert hast, könnte es sein, dass es sich um eine sogenannte COPD handelt, wozu passen würde, dass es in kälteren Jahreszeiten schlimmer wird (wegen leichter zusätzlicher Infekte, weshalb die verschriebenen Antibiotika vielleicht garnicht so schlecht waren), die zunehmende Atemnot und die EKG Veränderung, die durch eine erhöhte Herzbelastung auftreten können.
Weitere Ursachen könnten eine chron. Bronchitis, Tuberkulose oder Fremdkörperaspiration sein. Und noch ein paar sehr unschöne, über die man nicht in einem Forum reden sollte.
Die Diagnosefindung sollte aber definitiv einem Arzt überlassen werden, denn er ist der Fachmann. Wenn du mit deinem Hausarzt unzufrieden bist, dann wechsle ihn mal. Ein anderer Arzt betrachtet es vielleicht auch aus einem anderen Blickwinkel und zudem ist eine Meinung mehr auch nicht verkehrt.
Hallo,
warum suchst Du nicht mal einen Heilpraktiker mit Fachgebiet Neuraltherapie auf? Am besten Du nimmst einen, der Dir auch die Eichotherm-Therapie geben kann. Alle Befunde mitnehmen.
Ich hatte dieses Problem auch schon, allerdings nur 1/2 Jahr lang.
Von den vielen Antibiotika bekam ich einen leichten Leberschaden, der sich durch starken Blechgeschmack bemerkbar machte.
Auch solltest Du nach jeder Antibiotikabehandlung eine Darmsanierung durchführen. Bereits 2 Tabl. zerstören die Darmflora. Ich verwende dann immer 50 Omniflora N Kaps, da sich sonst Pilze im Darm ansiedeln und Du Dich immer elender fühlst und anfälliger gegen andere Krankheiten wirst.
Alles Gute,
Rosa
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