Verfolgungswahn! HILFE!

Hallo, Leute
ich bitte um RAT, hilfe oder sonstige Austausch mit Menschen die gleiche Erfahrungen durchmachen.
Meine mutter 58, behauählt, behauptet, dass sie belästigt wird von einem Arzt wo sie 2002 gearbeitet hat. Sie sagt sie wird bedroht, er wird sie mit seinem Komplizen töten. Der Mann kann sich bestimmt meine Meinung nach gar nicht mehr an sie erinnern. Sie fühlt sich bedroht und noch schlimmer verfolgt.Sie erzeählt er kommt mit dem Auto vor dem Hochhaus wo sie im achten Stock wohnt und beobachtet sie von unten mit fernlicht die ganze Nacht. Er kommt mit Absicht mit verschidenen Autos dass keine merkt.
jezt seit neuesten mit panische Angst erzählt sie dass er oder verschiedene Nachbarn alle gegen sie arbeiten und in ihre Wohnung kommen( sie hat ein speziel Schloss einbauen lassen)trozdem schläft sie nicht mehr in Ihre Wohnung und sogar tagsübergeht sie da nicht alleine.
Die Nachbarn sind 1 Monat in Urlaub. >Sie sagt sie seien wegen ihr weg damit sie leichter umgebracht wird.
Fall, sie wäre nicht verrückt und niemand würde ihr glauben. Ich habe keine Ahnung was ich machen soll und wie ich sie zu Eine Terapie bringen soll. Ich bitte um Hilfe

Hallo,

Ich würde diese frage eher in das Brett „Polizei und Kriminalistik“ oder „Psychologie“ rein setzten. Dort könnte man eventuell eher auf eine Antwort hoffen:wink:

Gruss
Carsten

Hat sie mal deswegen die Polizei kontaktiert?

Hallo,

Ich würde diese frage eher in das Brett „Polizei und
Kriminalistik“ oder „Psychologie“ rein setzten. Dort könnte
man eventuell eher auf eine Antwort hoffen:wink:

Naja… vielleicht möchte er sich ja mal mit uns über dieses Thema bei einem Mitgliedertreffen beratschlagen.

Gruß
Holger

Servus,

die Frage gehört nicht in „Psychologie“, sondern in „Medizin“, alldieweil sie einen psychiatrischen Notfall beschreibt.

Und erster Ansprechpartner ist in so einem Fall nicht die Polizei, sondern der sozialpsychiatrische Dienst. Was der in so einer Situation helfen kann, hängt von den Gegebenheiten im Einzelnen ab.

Gegen seinen Willen kann niemand in psychiatrische Behandlung gebracht werden, wenn er nicht offensichtlich andere oder sich selbst gefährdet; auch nicht durch Polizeibeamte, die werden sich hüten! Die Vorstellung von den „Greifern“ vom DRK, die jemanden „abholen“, ist aus billichen Filmen (und wohl auch von gruseligen Halb-Erinnerungen an die GeKra beeinflusst). Unterbringungsgesetze und deren Vorläufer gibts seit etwa 1970 (je nach Bundesland) - mein Vater hat in den 1970er Jahren viele wackeren Polizeiobermeister unverrichteter Dinge nach Hause geschickt, wenn die meinten, sie könnten lästige irgendwo Aufgegriffene mal eben so in der Psychiatrie abladen.

Schöne Grüße

MM

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SPD in dieser Gegend anrufen…

Hier ist eine stationäre Aufnahme sicher unumgänglich. Das kann bei drohender Selbstgefährdung auch gegen den Willen des Patienten geschehen. Ich würde einfach mal im nächsten psychiatrischen Krankenhaus anrufen und fragen, wie man weiter vorgehen soll oder den Hausarzt der Frau.

SPD in dieser Gegend anrufen…

Was haben denn diese notorischen Sozialdemokraten damit zu tun?

Mensch, nicht jeder kann mit so einer dahingerotzten Abkürzung was anfangen.

Für den Laien: Das Ding nennt sich Sozialpsychiatrischer Dienst, und ist tatsächlich in solchen Fällen ein guter erster Ansatzpunkt.

Ansonsten würde ich auf jeden Fall den Kontakt zum Hausarzt suchen, und schnellstmöglich versuchen die Dame bei einem Fachmann mit der Kombination Neurologe/Psychiater vorzustellen. Dieser Verfolgungswahn klingt nicht gut, und bedaft offenbar dringender Behandlung. Ggf. ist dieser auch gar nicht isoliert zu sehen, sondern kann auch Hinweis auf andere Erkrankungen, z.B. eine beginnende Demenz sein.

Wenn mit guten Worten nichts mehr zu machen ist, muss man im Fall der Fälle da dann leider auch zwangsweise heran. Im akuten Fall über PsychKG, ansonsten mittels Betreuung. Leider alles kein Zuckerschlecken.

Gruß vom Wiz

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SPD in dieser Gegend anrufen…

Das ist absolut richtig, nur muss man, so denke ich, den Leuten, die nicht vom Fach sind, schnell noch erklären, dass du mit SPD nicht die berühmte große Volkspartei :wink: meinst, sondern den SozialPsychiatrischen Dienst, der genauso abgekürzt wird.
Im übrigen wird man die gute alte Dame wahrscheinlich nicht stationär psychiatrisch einweisen müssen, sondern es wird wahrscheinlich reichen, wenn ein Psychiater sie ambulant versorgt, höchstwahrscheinlich mit einem sanften, gut verträglichen Neuroleptikum. Alsbald werden sich die paranoiden Vorstellungen dann geben.
Gruß,
Branden

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Unsere Antworten haben sich zeitlich und inhaltlic
h übeschnitten, Wiz.
Wie das manchmal so st.
Gruß,
Branden

Das nächste Problem ist dass sie nicht darüber diskutieren möchte zu einem Psychiater zu besuchen. Das kommt auf keinem fall für sie in Frage. neulich erzählt sie jemand ist in Ihre Wohnung und schreibt auf die Zeitung ich liebe Dich. Ich bin schon ganz verzweifelt vor Sorge.

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Das nächste Problem ist dass sie nicht darüber diskutieren
möchte zu einem Psychiater zu besuchen. Das kommt auf keinem
fall für sie in Frage.

Hi

natürlich nicht - sie fühlt sich ja gesund. das alle in ihrer umgebung sie für krank halten, ist für sie nur ein weiteres indiz dafür, das gegen sie eine verschwörung läuft. du kannst es nicht schaffen, sie vom gegenteil zu überzeugen, im schlimmsten fall reiht sie dich in ihre feindesliste ein.

du solltest unbedingt und so schnell wie möglich dich mit so einem notdienst in verbindung setzen, denn so ein zustand kann - vor allem, aber nicht nur, für sie selber- lebensbedrohend werden (zB wenn sie fliehen möchte, erst recht bei den niedrigen temeraturen draussen.)

viel glück und dir starke nerven
sama