Hallo, ich wende mich jetzt an euch, da ich einfach nicht mehr weiter weiß und schreckliche Angst habe.
Ich bin weiblich 28 jahre alt und leide seit ca 5 Jahren an Angstzuständen und Depressionen, ich bilde mir ständig ein Krebs zu haben.
Letztes Jahr habe ich mir eingebildet magenkrebs zu haben, hatte magenschmerzen und Übelkeit, daraufhin war ich beim Hausarzt, der mir MCP Tabletten verschrieb, die ich auch laut Packungsbeilage nahm, meine Beschwerden wurden aber eher schlimmer als besser, mein ganzer Körper hat sich verkrampft, worauf ich noch eine Buscopan genommen habe, doch es wurde noch schlimmer, meine augen haben sich total verdreht und ich konnte mich nicht mehr bewegen. Mein freund rief dann den Notarzt, der verabreichte mir dann ein Gegenmittel. Habe Allergisch reagiert auf MCP und Buscopan. Das war mir eine lehre, nehme das Zeug nie wieder.
Dann hatte ich wochenlang kopfschmerzen, daraufhin habe ich mir eingebildet einen Tumor zu haben, war wieder beim arzt, Unzählige Bluttests ergaben nur die besten Werte, mein arzt meint es sei psychisch bedingt.
Nun bin ich aber seit mitte November krank, habe extrem Schnupfen, zwei wochen später bekam ich Husten dazu, der auch wieder knapp 2 wochen blieb, den Husten hab ich nun im griff, doch der Schnupfen ist geblieben, kommt nur noch gelber schleim.
Dann bin ich noch die Nacht vor Heilig Abend die Treppe runter gestürzt, und habe mir Das Steißbein und die Wirbelsäule geprellt, war wieder mal im Krankenhaus, worauf der Arzt meinte, es wäre alles ok, trotz das mir Schwindelig ist, ich Kopfschmerzen habe und mir Übel ist. Der Arzt sagt aber das das nach so einem Sturz normal sei.
Nun saß ich gestern am PC und aus zufall habe ich an meinem Hals ca auf Ohrhöhe einen harten Knubbel gespürt, mache mir natürlich jetzt schon wieder Sorgen das es etwas ernstes ist. Der Knubbel tut nicht sehr weh, ist halt druckempfindlich, aber sonst spüre ich da nichts.
Kann das noch vom Sturz sein, oder von der langen Erkältung, die ja immer noch nicht weg ist?? Mache mir ernsthaft Sorgen, doch ich kann doch nicht schon wieder zum Arzt, die halten mich ja langsam für Verrückt??!!!
vielleicht ist es ja nur ein aufgrund Deiner Erkältung angeschwollener Lymphknoten. Hatte ich auch schon, total harmlos und schwillt nach einigen Tagen wieder ab.
Alles Gute!
Gruß,
Jacqueline
P.S.:
Ich habe übrigens eine gute Freundin, die auch ständig unter Angstzuständen leidet. Die Frau ist neiderregend gesund, dreht aber ständig durch. Vor zwei Monaten hat sie eine süße Tochter zur Welt gebracht auf völlig natürlichem Wege, ohne Kaiserschnitt oder unterstützende Spritzen. Sie hatte vorher Todesangst vor der Geburt, aber es kam wie von vielen Freunden angekündigt: Das erste Mal in ihrem Leben hatte sie gar keine Zeit, sich irgendeinen Quatsch einzureden. Trotz Schmerzen hat sie die Geburt als sehr schön empfunden und ich bin ganz stolz auf sie!
Leider haben sich ihre Angstzustände jetzt aber aufs Baby verlagert. D. h., sie hat keine Angst mehr um sich selber, verfällt aber bei jedem schiefen Atmen des Kindes in Panik. Das sieht dann so aus, dass das friedlich schlummernde Baby wachgeschüttelt wird.
Das ist natürlich nicht mehr witzig und vielleicht sollte man sich daher rechtzeitig um eine Gesprächstherapie bemühen - es muss ja irgendwelche Gründe für diese Angstzustände geben.
Dein Problem wird man nur psychotherapeutisch lösen können.
Das sagen mir alle Ärzte bei denen ich bis jetzt war und denen ich meine Geschichte erzählt habe, bin auch seit einem halben jahr in gesprächstherapie, bisher aber noch ohne erfolg, der Psychologo hat mir tabletten gegen meine Angstzustände verschrieben, aber aufgrund meiner Medikamentenunverträglichkeit bekam ich Herzrasen, somit muß ich doch wieder alleine durch, ohne Hilfe.
du schreibst du leidest seit Jahren an Depressionen und Angstzuständen. Bist du deswegen in psychologischer Behandlung? Wenn nein, solltest du dich unbedingt in eine solche begeben. Du weißt schon, dass viele körperliche Beschwerden auch psychisch bedingt sein können. Bei dir schreit es quasi danach, dass dem so ist.
ok damit hat sich meine Frage von oben erledigt. Eine Gesprächstherapie wird bei dir vielleicht nicht reichen. Vielleicht kann ein Psychologe (Branden) mehr dazu sagen.
Gruß
Samira
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Samira, danke für deine rasche Antwort, ich bin seit einem halben Jahr in Psychologischer Behandlung, bisher leider ohne jeglichen Erfolg. Meine Angst etwas schlimmes zu haben oder zu bekommen wird immer schlimmer.
Hallo Jaqueline, danke für deine rasche Antwort, ich bin seit einem halben Jahr in Psychologischer Behandlung, bisher ohne Erfolg. Ich habe auch eine Tochter ( 8 Jahre ) die habe ich schon mit meiner Angst angesteckt, fühle mich schon als wäre ich eine Rabenmutter weil ich meiner Tochter dies zumute, aber ich mach das ja nicht mit Absicht, das sind sehr starke symptome, die aufgrund meiner angst immer stärker werden, das unmittelbar jeder mitbekommt, obwohl ich es so gut wie es geht verheimliche. Ich liebe meine Tochter über alles und wünsche mir, das sie niemals das durch machen muß, wie ich. Aber ich vermute mal das das bei ihr nicht ausbleibt, denn meine Mutter hat das gleiche wie ich ( schon über 20 jahre )und der hab ich zu verdanken das ich diese Ängste habe.
Das sagen mir alle Ärzte bei denen ich bis jetzt war
Wohl weil es einfach alternativlos ist.
… bin auch seit einem halben
jahr in gesprächstherapie, bisher aber noch ohne erfolg, …
Das ist kein Trost, aber ein halbes Jahr ist da wirklich nicht viel. Je nach dem wie das bei dir begründet ist kann es auch mehrer Jahre dauern.
der Psychologo hat mir tabletten gegen meine Angstzustände
verschrieben, aber aufgrund meiner Medikamentenunverträglichkeit
bekam ich Herzrasen,
Das ist nun schon die dritte Medikamentenunverträglichkeit auf Mittel aus jeweils völlig unterschiedlichen Stoffgruppen von der du berichtest. Das ist so unwahrscheinlich, dass man wohl davon ausgehen muss, dass dies ein weiteres Symptom deiner Störung ist.
Ich wünsche Dir einen langen Atem.
Vielleicht solltest du mit deinem Psychologen (wenn noch nicht geschehen) mal besprechen was sinnvoll möglich ist, um deine Tochter zu stärken. Das wird er ggf. wohl nicht selbst mit erledigen, aber vielleicht kann er Ansprechpartner nennen.
Hallo Samira, danke für deine rasche Antwort, ich bin seit
einem halben Jahr in Psychologischer Behandlung, bisher leider
ohne jeglichen Erfolg. Meine Angst etwas schlimmes zu haben
oder zu bekommen wird immer schlimmer.
Hallo,
gut, dass du bereits Hilfe in Anspruch nimmst. So schnell geht das mit einer Verbesserung aber eher selten, leider.
Hat dein Therapeut eine Spezialisierung? Es gibt z.B. auch Psychotherapeuten, die sich auf Psychosomatik spezialisiert haben. Vielleicht wäre das eine geeignetere Richtung.
Nachtrag
Wenn eine ambulante Therapie (1 x wöchentlich) nicht ausreicht, sollte dringend über eine stationäre Maßnahme nachgedacht werden. Für deine Tochter wird man eine Lösung finden (Vater/ Oma/ Tante/ Mitunterbringung in einer geeigneten Einrichtung).
Ab zum Arzt ! Aber SOFORT!
Laß den Knubbel" umehend abklären (könnte ja wirklic etwas ernstes sein wie z.B ein Tumor den die Ärzte bisher nicht entdecken konnten weil er vielleicht noch nicht groß genug ar)und wenn die Diagnose dann NEGATIV veräuft, dann solltest Du dir klar machen das Du GESUND bist un d offensichtlich wirklich hypochondrierst! Aber erst dann!
Ausserdem - um endlich Klarheit darüber zu erlangen das Du KEINEN Krebs hast - solltest Du eine Untersuchung mit dem PET erwägen. Dies ist eine Art Röntgeverfahren mit dem alle etwaigen Tumore im Körper sicher erkannt weren können. Dann hättest Du endgültige Sicherheit und Ruhe! Alles Gute, seth
Ausserdem - um endlich Klarheit darüber zu erlangen das Du
KEINEN Krebs hast - solltest Du eine Untersuchung mit dem PET
erwägen. Dies ist eine Art Röntgeverfahren mit dem alle
etwaigen Tumore im Körper sicher erkannt weren können. Dann
hättest Du endgültige Sicherheit und Ruhe! Alles Gute, seth
Auch eine PET liefert keine endgültige und 100%ige Sicherheit. Gerade bei dieser Angststörung führt jede weitere Untersuchung (auch wenn negativ) zu einer Verfestigung der Symptomatik, da die Zweifel nie aufhören (Vielleicht wurde ja etwas übersehen? Die letzte Untersuchung vor … Tagen/Wochen war negativ, aber da hatte ich vielleicht noch keinen Krebs… usw.).
hallo,
nicht nur das du zu einen allg.mediziner gehen solltest, ich empfehle dir auch hilfe anzunehmen von einen psychologen oder psychologischen berater oder einen heilpraktiker. es ist empfehlenswert für dich- um das du zur ruhe kommst und nicht momentan in angst leben mußt. warum glaubst an krebs erkranken zu müssen? gruß konstanze