Hallo,
zunächst einmal: es geht um pAVK / diabetisches Gangrän mit beteiligung der Extremitäten, in diesem Falle: der Fuß bei Leuten mit Diabetes mellitus Typ II.
Die Patienten haben dann meist im schlimmsten Fall einen nekrotischen Zeh oder Wundheilungsstörungen. Der Ulcus exsudiert, stinkt, eitert. Misst man bei diesen Patienten nun den Blutzucker, so ist der häufig (nicht immer und nicht bei jedem) über 250mg/dl.
Obwohl diese Patienten ihre normalen BE’s essen, keine besondere sportlichen Aktivitäten machen (meist liegen sie im Bett), ihr Insulin normal spritzen, liegen die Blutzuckerwerte um den 200er Bereich.
Da hörte ich meine Kollegin zum Patienten sagen: „Das liegt an der Wunde.“ Auf Nachfrage unter vier Augen, sagte sie, die Wunde, die dort ist, würde den Blutzucker ansteigen lassen.
Warum und wieso wüsste sie selber nicht.
Meine Frage also: Warum steigt der Blutzucker wenn jemand einen Ulcus und ähnliches entzündliches am Körper hat? Schüttet der Körper vielleicht mehr Glucose in den Körper um den Wundheilungsprozess zu beschleunigen?
Ich kann mich erinnern, dass früher Zucker in die Wunden getan wurde.
Gruss levi