Ich habe in den letzten Jahren sowohl im Bekannten- als auch im Familienkreis gehäuft die schlimme Nachricht bekommen, dass jemand an Krebs erkrankt ist. Nun mache ich mir natürlich Gedanken um meine eigene Gesundheit und möchte fragen, ob sich jemand mit dem Thema Krebsvorsorge auskennt. Wo kann ich mich untersuchen lassen, auf welche Krebsarten wird untersucht und vor allem, was zahlt die Krankenkasse? Ich bin fast 27 und habe leider wegen eines Umzugs keinen Hausarzt, den ich dazu befragen könnte. Über ein paar Tipps würde ich mich freuen.
meinses wissens gibt es keine krebsvorsorge …
… nicht für alles geld der welt.
allenfalls die krebs früherkennung wird oft von den krankenkassen unterstützt. welche das sind, sagt dir deine kasse oder google.
und das Gute daran ist, für diese Unersuchungen muss keine
Gebühr gezahlt werden.
hmm, was du sicher meinst ist, dass die Kosten der Untersuchung bereits mit den ganzen Euros meines Kassenbeitrages abgegolten ist, oder?
Dein Satz erinnert mich ein bisschen an „Nussella, jetzt 20% gratis“. Nehm ich halt nur die kostenlosen 20% aus Glas raus
Hallo,
nein, das meine ich damit nicht.
Üblicherweise zahlt man eine Praxisgebühr von 10,00 € wenn man
einen Arzt/Zahnarzt aufsucht.
Befreit von dieser Gebühr ist man nur wenn man eine Überweisung hat, eine generelle Befreiung oder es sich eben „nur“ um eine
Vorsorgeuntersuchung handelt.
Gruß
Czauderna
Grundsätzlich hast du Recht, dass es sich um Früherkennung handelt.
Aber Vorsorge können nur wir selbst betreiben, durch z.B. gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, nicht zu viel Stress (also Entspannung), nicht rauchen, keine Drogen, wenig Alkohol, maßvoller Umgang mit der Sonne, eine positive Einstellung zum Leben und ein intaktes Familienleben/Freundekreis/soziales Netz.
Das kann man selbst tun.
Damit kann man es nicht 100% verhindern - es gibt ja auch noch Gene, Umwelt und (leider) Schicksal -. Aber dann muss man sich später wenigstens nicht auch noch Vorwürfe machen wie „hätte ich bloß …“
im Großen und Ganzen hast Du mit der „Früherkennung“ recht. Aber es gibt Ausnahmen.
Bei der Koloskopie wird nicht nur nach Darmkrebs gesucht, sondern auch nach Polypen, die als mögliche Vorläufer eines Darmkarzinoms „vorsorglich“ entfernt werden. Damit gehen hier Früherkennung und Vorsorge Hand in Hand.
Nein, eigentlich nicht. Mein Opa ist vor über 30 Jahren an Magenkrebs verstorben. Meine Oma hat seit kurzem Leukämie und mein Onkel Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenkrebs. Meine andere Oma hat eine leichte Form von Hautkrebs (sorry vielleicht blöd ausgedrückt, ich meine sie hatte mehrere Karzinome im Gesicht, die weggelasert wurden, ab und zu kommt wieder eines, dann muss sie wieder zum Arzt…). Ich bin jetzt dabei, sämtliche Familienmitglieder zu aktivieren, sich regelmäßig untersuchen zu lassen…
LG, Schmusedecke
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