Hallo,
Couperose nennt man das. Das ist eine anlage bedingte Gefässerweiterung, meistens auch an den Wangen.
Saunabesuchen, Sonne,Alkohol, Kaffee und schwarzem Tee, Kälte sollte man meiden.
Man kann es weglasern, meine Mutter hat es machen lassen, ich sehe keine Änderung.
" Couperose - Geplatzte Äderchen
Die Haut, unser größtes Organ, ist einer Vielzahl schädlicher Einflüsse ausgesetzt. Von außen wirken zahlreiche Schadstoffe auf sie ein, von innen belasten hauptsächlich Ernährungsfehler die Haut.
Hinzu kommen oft unverträgliche Hautpflegemittel, nicht zu vergessen die seelischen Faktoren, die sich häufig an der Haut widerspiegeln.
„Curse of the Celts“, Fluch der Kelten, werden die feinen roten Äderchen, die durch die Gesichtshaut schimmern, im englischsprachigen Raum genannt. Denn die hellhäutigen, rothaarigen Iren mit ihren blauen Augen und Sommersprossen sind häufig betroffen.
Anfällig sind aber alle Menschen mit sensibler, leicht reizbarer Haut. In der Fachsprache heißt dieses Phänomen Couperose.
Unter Couperose versteht man kleinste Äderchen im Gesichtsbereich. Die betroffenen Stellen wirken dann wie rote Backen bzw. eine rote Nase. Besonders beim Wechsel von Kälte und Wärme blühen die Wangen auf, was dem Betroffenen meist unangenehm ist.
Noch peinlicher sind diese Gefäße auf der Nase, weil viele Menschen damit den Zusammenhang mit vermehrtem Alkoholgenuß herstellen.
Die eigentliche Ursache für Couperose ist noch immer nicht bekannt. Schon als Kind kann man sie bekommen, die Veranlagung zur Couperose haben viele.
Verantwortlich für das Erscheinungsbild der Haut ist eine übermäßige Durchblutung der feinsten Äderchen. Die Arterien sind ständig erhöhtem Druck ausgesetzt. Sie werden gedehnt, die Wände undicht.
Die Symptome reichen von der flüchtigen Rötung der Haut bis hin zu einer bleibenden Rötung der Haut mit einem Netz von Äderchen.
Wer eine Veranlagung für eine Couperose hat, kann letzten Endes nichts tun, um sie zu vermeiden. Er kann sie lediglich durch Pflege und Schutz der Haut herauszögern. Der Wechsel von heiß nach kalt stresst die Gefäße besonders, so dass im Winter die empfindliche Gesichtshaut besonders leidet: Draußen Schnee, innen trockene Heizungsluft: dieses Wechselbad strengt die feinen Kapillargefäße im Gesicht zusätzlich an.
Irgendwann ist jedoch die Elastizität der Gefäßwände erschöpft. Das Blut staut sich und erweitert die geschwächten Kapillargefäße vor allem im Bereich neben der Nase. Gerade hier ist eine ausreichende Pflege mit entsprechenden Hautschutzmitteln dringend erforderlich. Jede Frau sollte daher im Winter Make-up tragen, das die Haut gut abdeckt.
Ein großer Risikofaktor ist die direkte Sonnenbestrahlung. Die Tatsache, dass immer mehr Menschen unter Couperose leiden, hängt nach Meinung von Experten mit unserem Lichthunger und dem immer noch sorglosen Umgang mit der Sonne zusammen.
Für Skilehrer, Bergführer oder Bauern, die ständig der Sonne ausgesetzt sind, gehört die Couperose schon immer zum Berufsrisiko.
Intensive Sonnenbestrahlung fördert die Gefäßveränderung. UV-Licht kann das zarte Bindegewebe im Wangen- und Nasenbereich strapazieren und teilweise zerstören, so dass die direkt unter der Hautoberfläche liegenden feinen Blutgefäße sichtbar werden.
Ausgiebige Sonnenbäder sind daher unbedingt zu vermeiden, die Haut sollte langsam an die Sonne gewöhnt werden.
Sonnenschutzmittel mit ausreichendem Lichtschutzfaktor oder Sunblocker sind ein Muss. Hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft, ebenso die Einnahme von Östrogenpillen regen das Gefäßwachstum an. Saunabesuche und Dampfbäder ebenso wie Bürstenmassagen fördern die Gesichtsrötung und sind daher besser zu vermeiden.
Nikotin ist ohnehin Gift für die Haut, doch besonders bei Couperose sollte man auf das Rauchen verzichten, da das Nikotin die Gefäße verengt, das Blut sich als Folge staut und immer mehr Äderchen dann platzen.
Verzichten sollte man auch auf Genussmittel wie Kaffee, Tee und Alkohol, da durch sie Gefäßveränderungen begünstigt werden. Stress sollte ebenso möglichst vermieden werden.
Menschen mit trockener Haut neigen häufiger zu einer Couperose. Bei Couperose-anfälliger Haut ist jedoch der gut gemeinte Schutz mit einer fetten Creme nicht in jedem Fall angeraten, denn: Die Creme bildet eine Isolierschicht. Das Hautgewebe erhitzt sich. Die roten Äderchen treten noch deutlicher hervor. Zu empfehlen ist daher vielmehr eine Versorgung mit ausreichender Feuchtigkeit.
Ganz wichtig: Um Schädigungen zu vermeiden, sollte eine Feuchtigkeitscreme gewählt werden, die rasch und restlos in die tiefen Hautschichten einzieht. Bleibt die Feuchtigkeitscreme auf der Haut, kann es bei Kälte zu Erfrierungen kommen.
Wichtig ist, dass alle Produkte, die mit der Haut in Berührung kommen unparfümiert sein sollen. Parfümierte Produkte enthalten ätherische Öle, die eine übermäßige Durchblutung der feinen Äderchen fördern.
Zur Hautberuhigung kann man täglich feuchte Umschläge machen, so dass die Äderchen sich verengen. Eine weitere Möglichkeit bietet das Kaschieren der Couperose mit speziellen grünen Abdeckstiften. Damit lassen sich nicht nur die roten Äderchen sondern auch Pigmentflecken abdecken.
Die grüne Schminke wird auf die betroffenen Hautstellen getupft und mit den Fingern oder einem weichen Schwämmchen verteilt und in die Haut eingeklopft. Das Grün neutralisiert die geröteten Partien. Anschließend kommt eine normale Grundierung im Hautton darüber, zum Abschluss wird alles mit Puder mattiert.
Gelegentlich sollte ein Hautarzt die Äderchen ansehen, denn es könnte sich um das Anfangsstadium einer so genannten Rosacea handeln.
Während die Couperose harmlos ist und nicht unbedingt behandelt werden muss, handelt es sich bei der Rosacea um eine akneähnliche Erkrankung.
Falls die Äderchen sehr groß sind und man sich mit ihnen unwohl fühlt, kann der Arzt sie auf verschiedene Weise entfernen.
Früher wurden die kleinen Gefäße häufig mit einer feinen, elektrischen Nadel verödet. Heute ist die Laserbehandlung sehr beliebt: sowohl Argonlaser als auch verschiedene Farbstofflaser sind besonders gut geeignet. Das Laserlicht dieser Geräte zerstört ganz gezielt die roten Blutkörperchen und damit die Gefäße. Die Haut darüber bleibt unversehrt, ein blaubrauner Fleck erinnert für 1 - 2 Wochen an die Behandlung. Argonlaser helfen unabhängig vom Farbton der Veränderung.
Im Gesicht ist die Behandlung erfolgreicher als an anderen Körperstellen. Da der „Laserschuss“ wie ein kleiner Stich empfunden wird und schmerzt, kann eine schmerzlindernde Vorbehandlung mit Kältepackung oder örtliche Betäubung der Therapie vorangehen. Bei Behandlung mit Argonlasern können kleinste weiße Narben zurückbleiben, bei Farbstofflasern sieht man diese Närbchen seltener. "
Quelle: wissen-gesundheit.de
lg, ich lebe auch damit:wink: