Hallo Leute!
Letztes Jahr hatte ich vereiterte Mandeln, bekam Doxycyclin (Antibiotika), danach noch ein Penicilin. Dann war die Entzündung fast weg. Es ging mir auch wieder viel besser, doch jetzt hab ich wieder Mandelentzündung. Jeder denkt und sagt jetzt wahrscheinlich: „Lass dir doch deine Mandeln einfach rausmachen!“ Aber das will ich nicht, ich hab schon so viel gehört, daß Leute dann anderswo Probleme haben (hauptsächlich Bronchien) wenn die Mandeln nicht mehr sind. Außerdem hatte ich noch nie Probleme damit (außer jetzt!).
Könnt ihr mir nicht einen Tipp geben, wie ich die schnellstmöglich wieder los werde. Habt ihr Erfahrung mit so was? Dann laßt es mich doch bitte wissen!!! Freue mich riesig auf eure Antwort!!!
Eine an einer Mandelentzündung Verzweifelte
… da mu man aber abwaegen. staendig entzuendete mandeln sind auch nicht gerade gesund und koennen auch keime streuen, zB in richtung herz(klappen). ich lebe seit 19 jahren gesund ohne mandeln.
chris
Hallo Sabine,
Die Mandeln sind zwar das größte Komglomerat lymphatischen Gewebes im Rachenraum, aber nicht das einzige. Es bleibt also noch mehr als genug zurück.
Auch ich hatte in der frühen Kindheit eine Mandel-OP, keine Probleme mit Asthma, dafür hin und wieder immer noch gelegentliche Entzündungen des verbleibenden Lymphgewebes z.B. am Zungengrund.
Ich bin kein HNO-Experte, aber über ein verstärktes Auftreten von immunologischen oder asthmatisch bedingten Krankheiten ist mir nichts bekannt. Dafür dürfte die Operation aber wesentlich mitverantwortlich sein für eine sinkende Rate an Herzklappenerkrankungen.
also, wenns mein Körper wäre: Ich würde mich nochmal operieren lassen.
Gute Besserung!
Oliver
Hallo Sabine,
Die Mandeln sind zwar das größte Komglomerat lymphatischen
Gewebes im Rachenraum, aber nicht das einzige. Es bleibt also
noch mehr als genug zurück.
Auch ich hatte in der frühen Kindheit eine Mandel-OP, keine
Probleme mit Asthma,
und genau das ist es, wenn man in der Kindheit seine MAndeln entfernt bekommt, dann gibs oft keine erheblichen Folgeerkrangungen, wenn sie dagegen erst im Erwachsenenalter entfernt werden, gibt es oft die Probleme die Sabine schon angesprochen hat.Allerdings sind ständige Entzündungen auch schlecht fürs HErz.
ICh hatte mit 18 Jahren auch innerhalb kurzer Zeit öfter starke MAndelentzündungen, Ärztin hat gesagt die müssen raus. ICh hatte dann 5 OP-TErmine, die ich aber widerrum wegen anderer GEusndheitsproblemen nicht antreten konnte. Folge ich habe Sie noch und seit 4 JAhren keine grosse Entzündunge mehr gehabt, insgesamt sind sie auch wieder viel kleiner geworden.*g*
So und was sagt und das nun? ICh schätze mal dies hilft Dir SAbine auch nicht weiter, aber ich habe meine Erfahrungen berichtet!
ICh hoffe Du bekommst noch andere entscheidene Tipps
P.S. Wenn es wirklich extrem würde mit den Entzündungen bei mir, dann würd ich Sie wahrscheinlich echt rausnehmen lassen, denn wer weiss, vielleicht kommt es bei mir dann nicht zu Folgerekrankungen. Übrigens können nach der OP auch irgendwann wieder Wucherungen entstehen…
Hallo,
hatte auch in der Kindheit und im Jugendalter superoft Mandelentzündung, fast immer mit Antibiotika behandelt.
Die Ärzte rieten mir auch oft zur OP, aber das wollte ich nicht.
Inzwischen sind meine Mandeln vernarbt, aber dafür hab ich schon lange keine Entzündung mehr gehabt.
Daß eine solche Entzündung streuen kann , ist nur z.T. richtig, denn es ist eine bestimmte Streptokokken-Art, die das macht.
Das kann man durch eine Blutuntersuchung feststellen, ob es sich um diese „gefähliche“ Art handelt.
Bei mir waren es die „ungefählichen“, deshalb habe ich dann immer zu natürlichenb Mitteln gegriffen, und zwar (Achtung-TIPP):
„Retterspitz äußerlich“- gibt´s in Apotheken, ist eine Flüssigkeit für Umschläge, Du brauchst ein leinentuch o.ä. und einen Wollschal (ist für mich das absolute Wundermittel, man merkt schon nach einigen Std. Besserung!)
und
Ferrum phosphoricum D6 (Schüssler Salz)- homöopathischer Wirkungsweise…(wenn Du noch Fragen hast, mailen)
Gute Besserung weiterhin…
Gruß, shockscrew
kontraproduktiv
und wer garantiert dir, daß du dich beim nächsten küssen oder telefonieren in der öffentlichen telefonzelle oder beim zahnarzt oder beim angeniestwerden oder sonstwo nicht mit milleri-streptokokken ansteckst? eine herzklappeninfektion mit denen merkst du nämlich auch erst dann, wenns schon zu spät ist.
Dann hab ich halt Pech gehabt, ich hatte aber auch seit ich keine Antibiotika mehr nehme, lange keine Infektion mehr, mein Immunsystem ist sehr stabil und solange die Abwehr funktioniert, können mir diese Streptokokken auch nix anhaben.
Duch die Antiobiotika-therapie (die ich früher oft verschrieben bekam) hatte ich dauernd wiederkehrende Infekte und dann hatte ich´s satt und hab dann einmal so´n richtig fetten Infekt ohne Chemie auskuriert, hat dann auch echt locker 2-3 Wochen gedauert und war echt ätzend, aber seit dem bin ich damit durch.
That´s it (meiner Meinung nach nicht kontraproduktiv)
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Hallo,
Daß Antibiotika immunsuppressiv wirken sollen, wäre etwas ganz neues. Dabei hat man doch soviele Erfahrungen mit den Mitteln…
Sind das Ergebnisse von Studien (mir wäre keine einzige bekannt), oder Deine persönlichen Erfahrungen? Inwieweit gilt Deine Erfahrung für andere?
Ein direkter Bakterien-Bluttest weist nur Keime nach, die ins Blut gelangt sind, und dann ist es schon fast zu spät (auch andere Keime als Streptokokken machen Endokarditis). Zudem sind Blutkulturen wenig sensitiv, d.h. es kann sein, daß Massen von Erregern im Blut vorhanden sind und der Test ist trotzdem negativ. Das sollte man bei der Befundinterpretation bedenken.
Du hast Streptokokken angesprochen: Diese befallen die Herzklappen nicht direkt (der Nachweis im Blut ist also irrelevant), sondern die vom Immunsystem gebildeten Antikörper kreuzreagieren ausgerechnet mit dem Oberflächenstrukturen der Herzklappen. Es ist also das Immunsystem, das letztendlich das Herz zerstört und nicht der Keim selbst.
Wenn ich mir überlege, daß bei Mandelentzündungen immer immun*stimulierende* Mittel gepreisen werden… *schauder*. In diesem speziellen Fall hoffe ich, daß sie nicht funktionieren!
Wem es auf die Herzklappen schlägt, der hat schon *ziemlich* viel Pech gehabt. Mit adäquater antibiotischer/operativer Therapie kann man das fast immer vermeiden. Jeder Herzklappenbefall nach Tonsillitis ist eigentlich überflüssig. Überlege Dir, ob eine alternative Methode das Gleiche garantieren kann.
Also, nichts gegen Alternativmedizin, aber ich glaube bei einer richtig akuten Tonsillitis sie fehl am Platz
Schon viel eher im symptomfreien Intervall (da kann nämlcih die Schulmedizin nicht viel bieten *g*)
Grüßle
Oliver
Hallo Oliver,
Danke für Deine Antwort, ich bin noch nicht allzulang dabei und habe noch nicht DIE Ahnung von allem.
Zu Deinen ersten Fragen: ja zum einen ist es eine persönliche Erfahrung mit dem Antibiotika, auch den Leuten die ich so kenne ergeht es so und es ist doch bekannt, daß Antibiotika-Einnahme sich negativ auf´s Abwehrsystem auswirkt (sagt zumindest auch mein Hausarzt).
Daß Herzklappenentzüng nicht direkt durch die Erreger verursacht wird, sondern durch´s Immunsystem kenn ich bisher nur als Komplikation nach einem Rheumatischen Fieber und nicht in Verbindung mit Mandelentzündung…aber
…ich lerne immer gern dazu !!!
Wollte eigentlich hauptsächlich meine „Mittelchen“ gegen Mandelentzündung empfehlen…
Schönen Abend noch!
shockscrew