Befund

Hallo,

ich bin neu im Forum, habe mich aber schon etwas mit den Gegebenheiten vertraut gemacht! Hab auch über das Lexikon versucht, meinen Befund für mich „lesbar“ zu machen! Trotzdem würde ich euch bitten mir diesen genauer zu erklären! Besonders würde mich interessieren was man nun machen kann! Ich nehme zur Zeit starke Schmerzmittel und davon möchte ich gerne weg kommen! Da es bei mir ja noch zu keinen Taubhitsgefühlen in der Fingern, Armen und sonstigen gekommen ist müsste dies doch gehen! Wie sieht es mit Sport aus? Kann ich weiter Fußball spielen und Ski fahren? Wie ist eure Meinung dazu?

Nun der Befund meiner HWS-MRT:

C3/C4: Flache, li.-laterale Protrusion,begleitende Uncusreaktion. Moderate, linksseitige Neuroforamenstenosierung. In Ruhelage keine sichere C4-Wurzelbeeinträchtigung

C4/C5: Li.-laterale,foraminal betonte Protrusion, begleitende Uncusreaktion. Ostediskale, moderate linksseitige Neuroforamenstenosierung, in Ruhelage keine sichere C5-Wurzelbeeinträchtigung.

C5/C6: Nachweis eines ca. 11mm breiten und knapp 4 mm tiefen, re. medio-lateralen BSV. Kräftige bis kleinvorfalläquivalente, von deutlicher Uncusreaktion begleitete, medio-li.-laterale Protrusion. Osteodiskale beidseitige Neuroforamenstenosierung. Z.B. intraforaminal beidseitige, rechtseitig auch im Wurzelabgang präforaminale C6-Wurzelreizung.

C6/C7: Keine signifikante BS-Protrusion. Beginnende Uncusreaktion. Grenzgradig ausreichend weite Neuroforamina. Keine C7 Wurzelbeeinträchtigung in Ruhelage.

C7/TH1: Beg. rechtsseitige Unkarthrose. Grenzgradig noch ausreichend weite Neuroforamina.

Übrige Segmente: unauffällig

BEURTEILUNG:

Leichter re. medio-lateraler BSV C5/C6. In der Höhe, auch in Höhe C3-C5 linksseitige, von Uncusreaktionen begleitete BS-Protrusionen mit unterschiedlich ausgeprägter Neuroforamenstenosierung z.B. in Höhe C5/C6 bei beidseitiger osteodiskaler Neuroforamenstenosierung und rechtsseitigen BSV DD: beidseitige, z. B. links foraminale, rechts prä- und intraforaminale C6-Wurzelirritation.

Sollte ich hier noch einen Neurologon oder Orthopäden zu Rate ziehen? Mein Hausarzt meint das noch 2 Wochen mit den Schmerztabletten und etwas Krankengymnastik wieder alles gehen sollte!
Vielen Dank für die Hilfe!

Gruß
Markus

Hi,

natürlich kann man Dir jetzt ganz genau erklären, was bei der Untersuchung rausgekommen ist. ich bin allerdings der Meinung, dass das der behandelnde Arzt machen sollte / muss.

Ich würde mich ganz doof stellen und den fragen, was ich jetzt habe.

Sonst ist das wie in der Werbung für eine Autowerkstatt (war doch so, oder?:
„Bratwurst!“
„Blumenkohl?“
„Brotwurst; Bratwurst mit Senf!“
„Gurke?“

usw.

Meiner Meinung nach sollte der Arzt dem Kunden das erklären, damit der Kunde auch versteht, warum es jetzt dieses und jenes Medikament nehmen soll.

Gruß
Kuddenberg

Hab leider erst am 24.3.2009 einen Termin beim Spezialisten! Und daher hätte mich eben vorher Interessiert was der Befund genau aussagt!

Gruß
Markus

HAllo, das ist ein BAndscheibenvorfall im ziemlich mittigen Halsbereich, also so von dem was man so sieht. ISt das was akutes, zB. durch einen Auffahrunfall, oder schon was langdauerndes.
Ein Besuch beim Orthopäden kann jedenfalls nicht schaden.
Gruß Susanne

Ist leider schon etwas länger andauerndes! Nur leider wurde es jetzt erst diagnostiziert:frowning:

Hi Markus,

an sich sagt ein solcher MRT-Befund relativ wenig über die tatsächlichen Beschwerden aus.

Hier wird nur ein objektiver Befund (leichter Bandscheibenvorfall und mehrere Vorwölbungen) diagnostiziert.

Die Auswirkungen können je nach Patient nämlich bei jedem Patienten anders sein. Der eine merkt überhaupt nichts, ein anderer hat schwere Schmerzen. Acuh stellt sich die Frage, wie alt dieser Vorfall schon ist.

Daher würde ich zur weiteren Entscheidung, was jetzt getan werden soll immer einen Neurologe hinzuziehen.

Grüße, Bernhard