Hallo zusammen,
habe eine Frage: Wie häufig kommen die seltenen Immune-Escape-Mutanten des Hepatitis-B-Virus (HBV) in Deutschland vor?
Besteht bei folgender Serologie die Gefahr an einer dieser Mutanten erkrankt zu sein?
HBs-AG neg.
HBs-Antikörper pos. (> 1000 IU, Z.n. Impfung '88)
HBc-AG pos.
Mfg
Mik
Ich nehme an, Du bist nicht HBcAG, sondern HBcAK positiv. HBsAg neg + HBsAK pos bedeutet erfolgreiche Impfung oder ausgeheilte Hep. B. Wenn Du wirklich HBcAK positiv bist, hast Du eine Hep B gehabt und überstanden. Mir ist dann nicht klar, weshalb Du geimpft wurdest. Evtl. ohne vorher der Titer zu prüfen? Mir zumindest ist nicht bekannt, dass die Mutanten anders reagieren, als die üblichen Hep B Viren,werde mich mal informieren.
pp
Danke für die Antwort. Die Impfung müsste ja dann normalerweise nach der Infektion gewesen sein.
Natürlich meine ich HBc-AK pos. (mein Fehler)!
Mir geht es im Prinzip darum, dass es eine immune-escape-Mutante gibt, bei der die Impfung keine Wirkung zeigt. Nun weiß ich aber nicht, ob die dann HBs-AG pos macht oder nicht.
Oder was passiert, wenn man bei so einer Mutante impft, sprich baut sich dann ein Titer auf oder wie bei einer chron. Hep B eben nicht?!?
Mir ist nicht bekannt, dass es am Virus liegen könnte, wenn kein Titer aufgebaut wird. Hat jemand HBs-Antikörper gebildet, ist er immun und/oder geheilt. (Hast Ag und AK grad wieder verwechselt -> Antigen ist immer Frendmaterial, also hier der Virus, Antikörper kommen vom eigenen Körper, damit kann man sichs merken)
Den Ärger mit Mutanten hat man mit der Hep C, deshalb gibts da auch keine Impfung, die Hep B macht da keinen Ärger.
pp