Hallo,
bei einem Schildrüsenproblem geht man zu welchem Facharzt?
Grüße
Carsten
Hallo,
bei einem Schildrüsenproblem geht man zu welchem Facharzt?
Grüße
Carsten
Internist OwT
Nuklearnmediziner.
Hallo,
erst zum Hausarzt, dann zu einem Spezialisten für Nuklearmedizin.
Gruß
Elke
Hallo Carsten,
kommt drauf an welcher Art das Schilddrüsenproblem ist, auf jeden Fall erstmal zum Hausarzt, das ist i.d.R. ja ein Allgemeinmediziner. Der untersucht Dich und entscheidet dann ob überhaupt und welcher FA sinnvoll ist.
Gute Besserung!
Internist mit Zusatz ‚Endokrinologie‘
!
Erstmal hallo^^
Warum meine Vorredner dich direkt zum Nuklearmediziner schicken wollen ist mir ein Rätsel: Die Patienten kommen zwar gerne mal vom Nuklearmediziner, aber mittlerweile gehört die Szintigraphie kaum noch zur Bedarfsdiagnostik(die nuklis machens trotzdem gern^^)
Wenn du Symptome einer Über- oder Unterfunktion hast( herzrasen/müdigkeit/wärme- oder kälte intoleranz/ starke gewichtsabnahme oder zunahme/zittern/etc) oder aber eine Struma(vergrößerung)würde ich an deiner Stelle zum Endokrinologen(spezialisierter internist) gehen oder aber zum Hausarzt wenn der ansatzweise Fit in dem ist was er macht(was man leider nicht von allen niedergelassenen kollegen sagen kann: ich habe schon Patienten bekommen die in der HA-Praxis weder geschallt wurden noch eine Tastuntersuchung erhalten haben)
Ich würde dir zudem dazu raten, dass du einen Kollegen in einer größeren Klinik aufsuchst, da dir das evtl wartezeiten erspart: der Internist kann von den Fachärzten am „saubersten“ diagnostizieren was dir fehlt und wie es zu behandeln ist; sollte sich bei dir eine Opindikation zeigen würde der dich dann direkt zum Chirurgen und HNO-Arzt schicken. Machst du das über niedergelassene hast du jedesmal Wartezeiten, die im KLinkum zwar auch auftreten können, aber in der Regel laufen die UNtersuchungen per Konsil trotzdem schneller ab.
Lg
Tiallu
Sch… - welcher Facharzt? Zusatz
Hallo,
mal etwas zum Hintergrund meiner Frage:
Meine Frau, um die geht es, ist zum HNO-Arzt gegangen, weil sie dachte, der wäre zuständig, weil die Schilddrüse am Hals liegt.
Er hat sie untersucht und dann erklärt, das sei ein Schilddrüsenproblem, und ihr eine Überweisung ausgeschrieben.
Leider hat er ihr nicht gesagt, zu welchem Arzt sie damit gehen soll, und sie hat in dem Moment auch nicht daran gedacht, nachzufragen.
Ich dachte, das wäre eine einfache Frage, aber es scheint, dass wir den HNO-Arzt morgen anrufen und selbst fragen müssen.

Carsten
Mit was für Beschwerden ist sie denn überhaupt zum HNO gegangen?? Sie muß ja irgendwas an Symptomen gehabt haben.
Vielleicht ne dumme Frage, aber was steht denn auf dem Überweisungsschein, da steht meist die BEzeichnung des Arztes drauf und per Kreuzchen ob es eine kurative mitbehandlung oder eine Weiterbehandlung oder eine ? (na jedenfalls so nach dem Motto "Eigenes Problem) ist.
Wenn sie vorher nicht beim Hausarzt war, dann tipp ich mal auf den.
Gruß Susanne
Warum meine Vorredner dich direkt zum Nuklearmediziner
schicken wollen ist mir ein Rätsel: Die Patienten kommen zwar
gerne mal vom Nuklearmediziner, aber mittlerweile gehört die
Szintigraphie kaum noch zur Bedarfsdiagnostik(die nuklis
machens trotzdem gern^^)
Weil es geschätzt zehn Mal so viele Nuklearmediziner wie Endokrinologen gibt. Nuklearmediziner haben per se so viel mit Erkrankungen der Schilddrüse zu tun, dass man bei ihnen mit einem solchen Anliegen gut aufgehoben ist.
Liebe Grüße,
jaZoo
Hallo,
das Vorgehen ist da möglicherweise von den Symptomen abhängig 
Ich ging damals zum Hausarzt weil ich ein unangenehmes Druckgefühl an der Kehle verspürte. Bei mir wurde damals ein Knoten ertastet, also gabs ne Ultraschalluntersuchung die das bestätigte, weitere Knoten zu Tage förderte und dann eine Überweisung zum Nuklearmediziner für ein Szintigramm. Später noch eine Feinnadelbiopsie ebenfalls beim Nuklearmediziner.
Die Blutuntersuchung beim Hausarzt lief parallel, war aber in diesem Fall von untergeordneter Bedeutung.
Gruss
Petra
Ich wurde auch sofort vom Hausarzt zum Nuklearmediziner geschickt.
Der diagnostizierte große Knoten, die dann operativ entfernt werden mußten. Ich muß weiter einmal im Jahr zur Kontrolle. Das heißt, es wird Blut entnommen und Ultraschall gemacht, ob sich der Rest der Schilddrüse verändert hat.
Trotzdem gehört die Szinti zur erweiterten Diagnostik und wir schicken niemanden hin, weil Sono und Bluttests für ne OP-Indikationsstellung nach aktuellen AWMF Leitlinien reichen^^
Ja, das stimmt schon, eine Szintgraphie macht man nicht einfach ins Blaue hinein.
Ich bin jedoch der Ansicht, dass Schilddrüsenerkrankungen, wenn sie nicht gerade durch ein Struma ins Auge fallen, viel zu häufig nicht als solche erkannt werden, weshalb da der Fachmann (und auch der Endokrinologe gehört da dazu) ein prüfendes Auge drauf werfen sollte. Leider Gottes ist die Endokrinologie eine rar gesäte Zunft (in Berlin gibt es gerade mal sechs niedergelassene Fachärzte dieser Richtung), sodass der Besuch beim Nuklearmediziner, der ja ebenfalls explizite Fragestellungen per Sono und Labordiagnostik bestens bearbeiten kann, schneller vonstatten gehen sollte.
Liebe Grüße,
jaZoo
Dr. Thomas Schmid.