Sozialphobie: medikamente vom arzt

hallo,
ich leider unter starker sozialer phobie und bin echt noch nicht bereit eine therapie zu machen, zumal ich in ein paar monaten umziehen muss und dann alles von vorne beginnen müsste.
ich habe in 2 moanten mündliche prüfung und schiebe jetzt schon panik weil ich genau weiss wie ich vor vorträgen/referaten etc bin und das steigert sich dann natürlich.

ich habe mich jetzt lange informiert und würde es gerne mit medikamenten versuchen um dann auch den mut zu finden eine therapie zu machen.

kann ich einfach zum arzt gehen, dem die situation schildern und kann dann was verschrieben bekommen?
habe hier leider keinen festen arzt und meinen damaligen hausarzt gibt es nicht mehr.

bin grade recht hilflos und unentschlossen in dem was ich tun soll/kann.

Geh bitte zu einem Arzt, schildere es, so wie es ist!!
Du erkennst ja schon von allein deine Situation, es gibt auch ambulante Therapien, wo du nicht gleich weg mußt. Der Arzt hilft dir damit weiter!
Lg prosecco

Sorry hab ich vergessen zu schreiben, Therapie ist oft besser als Medikamente, denn bis so etwas anspricht dauert es auch 3 - 4 Wochen!!
lg

klar, aber ich würde mich denke ich schon sicherer fühlen. war schonmal in therapie ohne medikamente aber das hat überhauptnicht funktioniert und mich eher zurückgesetzt weil ich am ende von mir selber frustriert war etc…

zu was für einen arzt gehe ich am besten, welche qualifikation sollte der haben?
will nicht zu 5 versch gehen um dann ertst zu wissen welche qualifikation richtig is…

habe welche gefunden, die haben folgende leistungen gelistet (sind neurologen/psychiater)

Autogenes Training
Hypnose
Psychosomatik
Relaxionsbehandlung nach Jacobsen
Ultraschalluntersuchung (Sonographie) Gefäße

wenn die sich meinem fall annehmen würden spricht nichts dagegen oder?

danke, btw :smile:

Medikamente vom Psychiater
Hallo,
es ist auf jeden Fall zunächst mal gut, sich eine vernünftige Medikation verschreiben zu lassen. Das stabilisiert erst mal den Zustand.
Du solltest dazu unbedingt einen Psychiater aufsuchen. Nur diese Fachärzte kennen sich gut damit aus.

Gruß
Kosmokatze

hi,
ist es egal welche zusatzqualifikationen dieser psychiater hat? sobald die bezeichnung psychiater (neurologe) da ist ist das ausreichend und die können auf jeden fall helfen?
wie oft müsst ich denn dahin?
kann ich da einfach sagen was los is und was ich gerne hätte (wenn ich mich denn überwinden kann) ?
sorry bin sehr unsicher was sowas betrifft obwohl ich das garnicht will :frowning:

Hallo du solltest zu Psychater gehen und ihn bitten dir einen Angstlöser zu verscheiben die haben mir persönlich mal sehr geholfen
es gibt da ein präparat das schon 30 jahre in der Psychatrie verwendet wird. Mit Freundlichem Gruss Decumanus

Hallo Sam,
geh doch erstmal zum Hausarzt, der überweist Dich dann.
Der richtige Arzt bzw. Therapeut dürfte ein ärztlicher oder psychologischer Psychotherapeut sein, und zwar am besten einer der Verhaltenstherapie anbietet.
Solltest Du Dich für einen psychologischen Therapeuten entscheiden, dann kann der Hausarzt die Medikation übernehmen, denn ein Psychologe darf das nicht.
Entscheidest Du Dich für einen ärztlichen Therapeuten, also einen Psychiater, kann der die Medikation übernehmen.
Ein Neurologe kommt nur dann in Frage, wenn er irgendwann vor 1995 seinen Facharzt gemacht hat und damit auch FA für Psychiatrie ist und Therapie anbietet.
(Seit den 90ern sind Psychiatrie und Neurologie verschiedene Fachgebiete.)
Das wie ich finde Wichtigste am Schluß nochmal :
Versuch eine Verhaltenstherapie zu machen und nicht nur auf Medikamente zu bauen!
Es ist auch ganz wichtig, daß Du mit dem Therapeuten harmonierst.
I.d.R. führen die Therapeuten ja Erstgespräche, wo er oder sie und Du das feststellen könnt.
Ich wünsch Dir Alles Gute!
Achterwasser

hi,
ist es egal welche zusatzqualifikationen dieser psychiater
hat? sobald die bezeichnung psychiater (neurologe) da ist ist
das ausreichend und die können auf jeden fall helfen?

Die Berufsbezeichnung Psychiater reicht aus.

wie oft müsst ich denn dahin?

Kommt drauf an. Anfänglich vielleicht öfter, bis die Medikation richtig eingestellt ist, später in der Regel 1x im Monat.

kann ich da einfach sagen was los is und was ich gerne hätte

Das musst du, sonst bauchst Du nicht zu gehen. Er kann Dich sonstn icht richtig behandeln. Wenn du ihm /ihr das nicht erzählen kannst…wem dann?

sorry bin sehr unsicher was sowas betrifft obwohl ich das
garnicht will :frowning:

Macht doch nix! Das kennt der doch schon, anderen gehts genauso, glaub mal!

Alles Gute und liebe Grüße
Kosmokatze

Hi Kosmo,
Dein Rat, nur einen Psychiater aufzusuchen, ist sicher gut und richtig, aber hast Du mal bedacht, wie lange die Wartezeiten auf einen Psychiater-Termin sind? Wochen, Monate…
Ein guter Hausarzt kann sich ebenso in die Seele eines Patienten einfühlen und dort bekommt man innerhalb von Stunden/Tagen einen Termin, besonders, weil unser Fragesteller ja in 2 Monaten umziehen wird.
Alos: vertrauensvoll zum Hausarzt, der kann sicherlich erstmal weiterhelfen, bis ein Psychiater einen Termin frei hat
meint synapse
der sich täglich auch mit solchen Problemen befasst

Du musst Vertrauen zu dem Arzt haben, Medikamente helfen dir wohl, aber Du mußt das beste daraus machen.
Dein Hausarzt kann dir mit Therapeuten weiterhelfen. Aber mit Medikamente ist es nicht getan, autogenes training, usw…!
wie du schreibst, nimm es an und vor allem auch mit, hilft dir gewiss, wenn du was ändern willst !!
Probier einfach alles aus, denn Menschen sind nicht alle gleich!!
Du findest DEINEN Weg, auch wenn es dauert!

Viel Erfolg, ich wünsch es dir !!

Frage ???
Wie heißt das Medikament???
Ist mir noch nie verschrieben worden??
LG prosecco

Hallo prosecco

Das Medikament heisst opipramol aber die Nebenwirkungen können heftig werden .
Mit Freundlichem Gruss DECUMANUS