Guten Morgen liebe Experten. Habe gerade einen Schock bekommen .Und zwar letztes Jahr Juli wurde bei mir ein Melanom entfernt , das zum Glück ( ich hoffe es bleibt auch so) keine Metastasen gebildet hat , also ganz am Anfang entdeckt und enfernt wurde.Ich gehe seit ein paar Jahren regelmäßig Blut spenden ,habe in der Blutbank über meine OP bescheid gesagt und mir hat man geantwortet , dass ich erst nach 4 Monaten zur Spende kommen darf.So habe ich es auch gemacht.Entweder wurde es nirgendwo registriert ( ich weiss jetzt auch nicht mehr ob ich es evtl.auf dem Bogen vergessen habe anzugeben…, obwohl ich den immer gewissenhaft durchgelesen und alle Fragen beantwortet habe) .Jedenfalls bei der letzten Spende hat sich herausgestellt,das der BB kein Befund vorliegt… Ich durfte trotzdem noch mal Spenden.Heute rief mich BB an und die Ärztin bat mich mein Entlassbrief zu faxen. Sie habe mit ihrer Chefin Rücksprache gehalten; ich dürfte eigentlich gar kein Blut mehr spenden… Weiss gar nicht was ich jetzt denken soll. Ich hatte nach der OP ,glaube ich schon 2.mal gespendet. Kann doch nicht sein ,dass ich es 2 mal nicht angegeben habe , jedenfalls hat niemand nach dem Befund gefragt…Gehe übrigens regelmäßig zur Nachsorge, alles o.k bis jetzt.
Bekomme schon Schweißausbrüche…, muss ich jetzt mit Konsequenzen rechnen?
Bin dankbar für eure Antworten
LG
annfe
Hallo!
Für Dich hat das keine Konsequenzen.
Solange Du nicht wissentlich Falschaussagen gemacht hast, ist von daher alles in Ordnung.
Aber darum sollte man sich keine Sorgen machen.
Menschen, die Krebs hatten, sollen nicht mehr als Blutspender herangezogen werden, weil die Gefahr, dass sich doch noch Krebszellen im Körper befinden, die dann in einem Transplantatempfänger einen neuen Tumor erzeugen könnten, als zu hoch eingeschätzt wird.
Kein zu großer Grund zur Sorge.
Wurde das maligne Melanom in einem frühen Stadium (geringe Dicke und Invasivität) entfernt, ist die Wahrscheinlichkeit von Metastasen sehr gering.
Viele Grüße,
Stefan