Schwindelanfälle, sehstörung, kopfschmerzen

Guten Tag,

Ich (17 Jahre, Männlich^^) hatte Vorgestern während meiner Spätschicht einen starken schwindelanfall, begleitet von etwas realitätsverlust und sehstörung/flimmern am rechten Rand vom Auge.

Die letzten Tage hatte ich fast immer ein bisschen kopfschmerzen!

Ich war damals vor 4-5 Monaten schoneinmal wegen genau der gleichen symptome beim arzt, und wurde dann zum HNO geschickt, beide ärzte konnten nix feststellen.

Danach wurde ich zum Neurologen überwiesen, aber in den nächsten Tagen traten keine Symptome mehr auf, deswegen ging ich nicht hin.

Nun ist es wieder passiert und ich habe wieder diese Symptome.

Woran könnte das liegen und kann es was schlimmes sein?

Gerade eben hatte ich so einen Schwindelanfall aber ich habe heute Spätschicht (von 14-22Uhr) und erst morgen früh um 10Uhr einen Termin beim Neurologen, nun fühle ich mich aber gerade durch die kopfschmerzen und angst vorm nächsten Schwindelanfall nicht in der Lage, heute abend noch arbeiten zu gehen,
schreibt mich ein Neurologe morgen früh denn dann auch noch für heute krank, wenn man gar nicht weiss, was es für eine Krankheit ist?

Ich wäre sehr Dankbar, wenn man mir wenigstens Teile dieser langen Frage beantworten könnte,
also Danke schon einmal im Vorraus!

mfg J.G.

trinkst du denn auch genug am Tag?

Gruß Timo

trinkst du denn auch genug am Tag?

Gruß Timo

Das hatte ich zuerst auch vermutet, dass es daran lag,
aber in den letzten Tagen habe ich Kein Alkohol und Unmengen Wasser und Apfelschorle zu mir genommen, da es bei uns auch ziemlich warm ist.
Also mit 2-3 Liter am Tag würde ich rechnen.
Wie sieht es denn mit dem Arzt aus, können/tuen Neurologen mich morgen früh für heute die Spätschicht krankschreiben?
Sonst müsste ich nämlich gleich um 14 Uhr zur Arbeit, und ich weiss nicht ob das gutgehen würde :frowning:
mfg J.G.

also ich war noch nie beim Neurologen…

aber der normale arzt verschreibt ja auch krankheitsbescheinigungen und entschuldigungen für die vorherigen tage.
das musst du ihm nur sage, das es gestern auch schon so war, und das du nicht bei der arbeit warst.

Wieso solltest du denn auch zur Arbeit gehen, wenn es dir schlecht geht.

Bleib daheim, du bekommst schon eine für den heutien Tag.
MfG.

Hallo,

der Weg zum Neurologe ist gut, denn es könnte sich auch um einen Migräneanfall handeln. Und wenn Du das öfters hast sollte man es mal untersuchen.

Ein Arzt darf Dich nicht rückwirkend krank schreiben. Die Frage ist also ob Du einen Betriebsarzt hast zu dem Du spontan gehen kannst und der Deine Krank-sein feststellt (er muss ja keine Diagnose stellen) oder es vielleicht auch reicht sich für einen Tag nur zu entschuldigen (ich muss z.B. erst ab dem 3. Tag eine Krankmeldung vorlegen, davor reicht ein Anruf „ich kann nicht kommen“) und Du morgen den Termin ganz normal wahrnehmen kannst.

Gute Besserung
Jessica

Ich habe zeitweise Migräneattacken. Sie kommen aus heiterem Himmel.
Wenn sie mit Flimmern einhergehen, nennt man das „Aura“.
Bei mir kommt außerdem Übelkeit hinzu, ich muss mich oft sogar übergeben. Ich vertrage in diesem Zustand keine Geräusche und kein Licht! Ich bin dann total matt und müde, sehr gereizt, habe schon mal 16 Stunden am Stück danach geschlafen.

Die Kopfschmerzen sind „hämmernd“ und nicht selten wechseln sie die Seite. Bei mir beginnt es hinter den Augen, wenn das Flimmern nachläßt kommen die Kopfshcmerzen. Sie bewegen sich von hinter den Augen und scheinen später im Kopf zu „kreisen“.

Ich kann nichts dagegen tun. Einfache Schmerztabletten helfen nicht, auch nicht die doppelte Dosis. Auch der Neurologe sagt, da kann man nicht viel machen. Migränekalender führen: wann treten die Anfälle nach, vor oder während welcher Gemütszustände auf? Stress? Auch Nahrunsmittel können schuld sein! Hormonell bedingte Migräne gibt es. Migräne ist eben nicht einfach nur ein schöneres Wort für „Kopfschmerzen“. Es ist eine ernste Erkrankung, die leider nicht immer ernst genommen wird. Am besten, Du betreibst selbst mal ein bißchen ursahcenforshcung, das hilft vielleicht auch dem Neurologen.

Auch ohne akute Beschwerden kann ein Neurologe am EEG „migräneartige“ Abweichungen erkennen.
Sofortige Linderung verschaffte mir eine Injektion aus Dihydergot (Kreislaufmittel?) und Glucose! Allerdings kann einem davon ebenfalls übel werden, nur - die Kopfschmerzen empfinde ich als schlimmer.

Gute Besserung,

Sil