ich habe immer wieder Rückenschmerzen. War schon mehrmals bei einem Chiropraktiker. Das Problem taucht aber immer wieder auf. Was kann ich hier tun? Gibt es alternative Heilmethoden bzw. Behandlungsmethoden?
Hallo,
Chiropraktik ist ja schön und gut. Aber warst Du auch mal beim Arzt , um ernsthafte Schäden an der Wirbelsäule mittels Röntgen oder CT/MRT abzuklären?
Gruß
Logan
Hallo,
ich habe immer wieder Rückenschmerzen. War schon mehrmals bei
einem Chiropraktiker. Das Problem taucht aber immer wieder
auf.
Bei der Chiropraxis ist das ein bekanntes Problem, schnell eingerenkt und fast ebenso schnell wieder ausgerenkt, bei der leisesten falschen Bewegung.
Gibt es alternative Heilmethoden bzw. Behandlungsmethoden?
Ja, und zwar eine gute, die auch nachhaltig wirkt, weil bei der Osteopathie schrittweise vorgegangen wird. Zudem ist sie schonender. Statt auf einen Schlag einzurenken, wird mittels sanfter Manipulationen - jetzt laienhaft ausgedrückt, erst ein kleines Stück zurückgeschoben, dann haben die Muskeln/Sehnen die Gelegenheit sich dieser neuen Position anzupassen und können das auch halten, beim nächsten Mal wieder etwas mit gleichem Effekt. Gleichzeitig wird die Muskelverspannung, die durch die Fehlstellung entsteht behandelt. Da gehört noch mehr dazu, aber das ist das Prinzip.
Hier findest du Informationen dazu: http://www.osteopathie.de. In Deutschland wurde sie kürzlich anerkannt. In England und Frankreich ist der medizinische Beruf des Osteopathen seit über 10 Jahren anerkannt und inzwischen weit verbreitet. Still entwickelte sie in den USA vor ca. 100 Jahren, Sutherland und Upledger erweiterten und ergänzten sie in 1970ern - In den USA ebenfalls weit verbreitet.
Auch in Deutschland gibt es Physiotherapeuten und Ärzte mit Kassenzulassung, die sie praktizieren. Die Physiotherapeuten nennen diese oft in den Gelben Seiten gesondert. Aber auch über die Webseite kann man Adressen erhalten.
Ich kann einen Versuch nur empfehlen - nach langjähriger Leidensgeschichte verhalf mir die Osteopathie erstmals wieder zu Schmerzfreiheit.
Gute Besserung,
Cantate
Hallo Cantate,
leider hast Du folgendes versäumt zu erwähnen:
Wissenschaftliche Nachweise einer Wirksamkeit der Osteopathie konnten bisher nicht erbracht werden. Die Behauptung, mit der manipulativen Behebung von „Fehlstellungen“ der Wirbelgelenke verschiedenste von diesen „Fehlstellungen“ verursachte Krankheiten heilen zu können, widerspricht den heutigen Kenntnissen über die Anatomie, Physiologie und Pathologie des menschlichen Organismus. (http://de.wikipedia.org/wiki/Osteopathie_%28Alternat…)
In Deutschland wurde sie kürzlich anerkannt.
Das stimmt so nicht: http://de.wikipedia.org/wiki/Osteopathie_%28Alternat…
Beste Grüße
=^…^=
• Dieser Artikel ist bis zur Veränderung durch den Moderator abgeschlossen.
Hallo,
auch wenn ich „In Deutschland wurde es kürzlich anerkannt“ für zu hoch gegriffen halte, muß ich doch sagen, das Wiki nicht aktuell ist.
In der Anerkennung der Osteopathie haben sich im letzten Jahr wirklich entscheidende Dinge getan. Einen nicht aktuellen und falschen Wikipedia-Artikel zu zitieren macht es dennoch nicht ungeschehen.
Wissenschaftliche Nachweise einer Wirksamkeit der
Osteopathie konnten bisher nicht erbracht werden.
Auch das stimmt nicht. Es gibt genügend Arbeiten. Auch sehr gute. Methodisch gut. (Methodologie ist Pflichtschein im Studium)
Worüber man sich noch streiten kann ist evtl das sie mehr Pilotstudiencharacter haben, was halt in so einer Diplomarbeit möglich ist, aber sie weisen die richtige Richtung. Zumindest läuft die Forschung weiter, man muß noch an der Finanzierung arbeiten, sonst werden wirklich große Studien nicht möglich. Aber erst diese werden dann auch entsprechend veröffentlicht und anerkannt.
Behauptung, mit der manipulativen Behebung von
„Fehlstellungen“ der Wirbelgelenke verschiedenste von diesen
„Fehlstellungen“ verursachte Krankheiten heilen zu können,
widerspricht den heutigen Kenntnissen über die Anatomie,
Physiologie und Pathologie des menschlichen Organismus.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Osteopathie_%28Alternat…)
Auch das stimmt so nicht. Ich würde eher sagen, dass die dort genannten und nicht näher ausgeführten Kenntnisse mangelhaft sind.
Wer einmal die Physiologie und Anatomie wirklich verstanden hat und alle einschlägigen medizinischen Fachwerke studiert hat, weiß, was ich meine. Aber das wirst Du nicht gemacht haben, oder?
Unser Unterricht in Anatomie, Neuroanatomie und Neurologie wurde von Proffessoren der Uni Hamburg durchgeführt. Ich glaube kaum das Ihre Kenntnisse nicht richtig sein sollen.
Embryologie hatte ich bei Prof.Dr.Dr.Rohen, die Bücher sind alle bekannten und üblichen. Trepel, Thieme, Netter, Sobotta u.s.w.
Auch unsere Sezier-Pflichtscheine wurden in der Uni-Hamburg durchgeführt von einem Prof von dort.
In Deutschland wurde sie kürzlich anerkannt.
Das stimmt so nicht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Osteopathie_%28Alternat…
s.o. : Nicht mehr aktuell.
Mein Tip: Bevor man so schlechte Quellen zitiert, doch mal selber informieren. Oder bist Du schon mal auf einer Konferenz gewesen, wo Studien zum Thema Osteopathie vorgestellt wurden?
Hast Du selber schon mal z.b. mit Ultraschall über eine Hydroperfusion untersucht, ob Deine Behandlung der Eierstöcke wirkt. Hast Du schon mal über Augeninnendruckmessungen kontrolliert, was eine osteopathische Behandlung schaffen kann?
Hast Du selber über eine Biopsie von Darmschleimhaut dokumentiert, welche Veränderungen bei Collitis sich durch reine osteopathische Behandlung ergeben, gegenüber den Kontrollgruppen in einer randomisierten Studie.
Hast Du selber gemessen, welchen Einfluß die Behandlung auf eine BPH hat? Oder auf eine Tendinitis am Ellenbogen?
(Um nur ein paar Beispiele zu nennen)
Nein, dann halt Dich raus oder nenne seriösere Quellen.
Für alles andere frag beim Verband. Die haben auch eine Übersicht über die Diplom- und Masterarbeiten. Den Link hat Cantate schon angegeben. Leider nicht über die sehr guten Studien aus Russland und USA.
Gruß
Kathy
Hallo,
auch wenn ich „In Deutschland wurde es kürzlich anerkannt“ für
zu hoch gegriffen halte, muß ich doch sagen, das Wiki nicht
aktuell ist.
Stimmt ja auch nicht, Hessen ist nicht Deutschland.
In der Anerkennung der Osteopathie haben sich im letzten Jahr
wirklich entscheidende Dinge getan. Einen nicht aktuellen und
falschen Wikipedia-Artikel zu zitieren macht es dennoch nicht
ungeschehen.
Nicht aktuell ist richtig, nur dass er falsch ist, nicht.
Wissenschaftliche Nachweise einer Wirksamkeit der
Osteopathie konnten bisher nicht erbracht werden.Auch das stimmt nicht. Es gibt genügend Arbeiten. Auch sehr
gute. Methodisch gut. (Methodologie ist Pflichtschein im
Studium)
Nicht über Placebo-Niveau hinausgehende Wirkung. Wenn ja, dann nenne sie doch einfach mal.
Worüber man sich noch streiten kann ist evtl das sie mehr
Pilotstudiencharacter haben, was halt in so einer Diplomarbeit
möglich ist, aber sie weisen die richtige Richtung. Zumindest
läuft die Forschung weiter, man muß noch an der Finanzierung
arbeiten, sonst werden wirklich große Studien nicht möglich.
Aber erst diese werden dann auch entsprechend veröffentlicht
und anerkannt.
Also doch keine Studien? Schade. Warten wir dann doch mit den Behauptungen, bis die grossen Studien da sind.
Behauptung, mit der manipulativen Behebung von
„Fehlstellungen“ der Wirbelgelenke verschiedenste von diesen
„Fehlstellungen“ verursachte Krankheiten heilen zu können,
widerspricht den heutigen Kenntnissen über die Anatomie,
Physiologie und Pathologie des menschlichen Organismus.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Osteopathie_%28Alternat…)Auch das stimmt so nicht. Ich würde eher sagen, dass die dort
genannten und nicht näher ausgeführten Kenntnisse mangelhaft
sind.
Ja, dann wäre schön, wenn das zu belegen ist.
Wer einmal die Physiologie und Anatomie wirklich verstanden
hat und alle einschlägigen medizinischen Fachwerke studiert
hat, weiß, was ich meine. Aber das wirst Du nicht gemacht
haben, oder?
Ich schon, nur was hat das mit Osteopathie zu tun?
Unser Unterricht in Anatomie, Neuroanatomie und Neurologie
wurde von Proffessoren der Uni Hamburg durchgeführt. Ich
glaube kaum das Ihre Kenntnisse nicht richtig sein sollen.
Embryologie hatte ich bei Prof.Dr.Dr.Rohen, die Bücher sind
alle bekannten und üblichen. Trepel, Thieme, Netter, Sobotta
u.s.w.
Auch unsere Sezier-Pflichtscheine wurden in der Uni-Hamburg
durchgeführt von einem Prof von dort.
Was sagt das aus? Kenntnisse in Anatomie etc. erlernt jeder Medizinstudent, jede Krankenschwester, jede Arzthelferin etc…
Aber das heisst doch nicht, dass dadurch die Wirksamkeit der Osteopathie in irgendeiner Weise bewiesen wäre.
Mein Tip: Bevor man so schlechte Quellen zitiert, doch mal
selber informieren. Oder bist Du schon mal auf einer Konferenz
gewesen, wo Studien zum Thema Osteopathie vorgestellt wurden?
Warum sollte sie? Was wird dort vorgestellt, wenn es von Osteopathen organsisiert wird? Sicher keine objektive Berichterstattung.
Hast Du selber schon mal z.b. mit Ultraschall über eine
Hydroperfusion untersucht, ob Deine Behandlung der Eierstöcke
wirkt. Hast Du schon mal über Augeninnendruckmessungen
kontrolliert, was eine osteopathische Behandlung schaffen
kann?
Dann dürfen wir auf deine verwertbaren Studienergebnisse gespannt sein.
Hast Du selber über eine Biopsie von Darmschleimhaut
dokumentiert, welche Veränderungen bei Collitis sich durch
reine osteopathische Behandlung ergeben, gegenüber den
Kontrollgruppen in einer randomisierten Studie.
Erzähl doch mal. Sind die Ergebnisse statistisch signifikant?
[…]
Nein, dann halt Dich raus oder nenne seriösere Quellen.
Nur weil sie davor warnt, dass man den Versprechungen und Lobeshymnen nicht so ohne weiteres glauben sollte?
Für alles andere frag beim Verband.
Ach so rum geht das jetzt? Wer Behauptungen anzweifelt, muss beweisen, dass sie falsch sind? Ich denke eher anders herum, oder?
Die haben auch eine
Übersicht über die Diplom- und Masterarbeiten.
Wen interessieren solche Arbeiten? Welche Aussagekraft haben diese und warum werden sie denn nicht belegt?
Den Link hat
Cantate schon angegeben. Leider nicht über die sehr guten
Studien aus Russland und USA.
Och, warum wohl nicht?
Gruß
na_nu?
Hi,
hilfreich ein Link diesbezüglich:
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/200…
Gruss na_nu?
Augeninnendruck signifikant gesenkt, p = 0,001, 3 Gruppen, eine Kontrollgruppe, eine mit nur osteopathischer Behandlung am Auge direkt, eine mit umfassender Behandlung.
Tester = Augenarzt verblindet. U.a. Über Wartelistendesign Patienten verblindet, Therapeut selber ging nicht zu verblinden, beim besten Willen nicht.
Nur ein Beispiel für eine gute Studie, die als Vorreiterin für eine Große dient, die natürlich noch nicht abgeschlossen ist.
Ich finde es einen großen Unterschied, ob etwas wirklich schädlich ist und nur behauptet es nicht zu sein, oder ob die Forschung noch in den Kinderschuhen steckt, aber vorhanden ist.
Der Weg ging schon immer über die Empirik:
Beobachten neben bei:
Paitent erzählt: Nicht nur meine Kopfschmerzen sind weg, mein Blutdruck ist wieder geringer und mein Augendruck war bei der letzten Kontrolle wieder unter der Grenze, mein Arzt wird es weiter kontrollieren.
Das sammelt man, dann häuft sich das und man überlegt, woran es liegen könnte. Schließlich fängt man gezielt an, diese Dinge zu behandeln und dann überlegt man sich, wie man eine Studie aufbauen könnte. Bewahrheitet sich das in der kleinen, kann man eine Große anfangen, genau in dieser Zeit befinden sich viele Erkenntnisse und die Tatsache, das diese Dinge erforscht werden, und natürlich auch von Osteopathen, denn wer sollte sonst die Arbeit machen, zeigt, das es in die richtige Richtung geht und solche Artikel, wie bei Wikipedia sind
für mich daher unseriös geschrieben, weil diese Studien nicht recherchiert wurden und nicht genannt wurden.
Ich selber bin mit dem Recherchieren nicht so gut, aber jemand, der so einen Artikel schreibt sollte es können und getan haben.
Tut er es nicht, egal ob pro oder contra Osteopathie, macht es mich verständlicherweise wütend.
Hallo Kathy,
Danke - wenigstens eine seriöse und fundierte Auskunft.
Eigentlich müßten die haarsträubenden Mängel der Wikipedia-Seiten inzwischen ziemlich jedem aufgefallen sein…
Herzliche Grüße,
Cantate
Hallo,
hilfreich ein Link diesbezüglich:
Gegen diesen Blog ist einzuwenden:
a) die Verfasserin hat von Osteopathie nicht den Schimmer einer Ahnung.
b) das belegt sie selbst durch Verwendung von Ausdrücken, die nur noch als idiotisch bezeichnet werden können.
c) sie verfasst den Artikel anonym - also muß sie sich sogar bewußt sein, daß sie diesen Quatsch nicht vertreten kann.
d) und sollte der Redakteur Freistetter den Artikel „hingebogen“ haben, als Astronom hat er natürlich eine fundierte Kenntnis über die Osteopathie…
Kurz ausgedrückt: das ist ein Blödel-Blog und von der Wahrheit weiter entfernt als die Erde von der nächsten Galaxis…
Gruß,
Cantate
geblödel
Kurz ausgedrückt: das ist ein Blödel-Blog
insbesondere in den kommentaren fällt unangenehm auf, daß die vertreter der schwurbelwissenschaft die ersten sind, die mit rhetorisch & inhaltlich schwachen pöbeleien glänzen.
und von der Wahrheit
weiter entfernt als die Erde von der nächsten Galaxis…
der begriff "wahrheit™ " ist religiösem denken zuzuordnen. was für deine wahrnehmung „blödelei“ ist, steht im kontext für wissensfindung ohne dogmatische selbstbeschränkung und jenseits persönlicher gutfühl-anekdoten.
e.c.
«Tatsächlich fehlt bisher jeder Beweis, dass Osteopathie mehr ist als Placebo», bekennt Jörg Rüdiger von der SAOM*. Untersuchungen gibt es zwar viele: Insbesondere an den Osteopathie-Schulen werden zahlreiche Dissertationen geschrieben. Doch sie alle genügen nicht den Ansprüchen der Wissenschaft: Die eine Studie wird von Osteopathen ausgewertet und ist damit nur bedingt objektiv, der nächsten fehlt die Placebo-Kontrolle, und wieder die nächste hat nur zehn Probanden. (http://www.nzz.ch/2006/06/25/ws/articleE8L0K.html)
=^…^=
*Swiss Association of Osteopathic Medicine
Hallo Kathy,
Danke - wenigstens eine seriöse und fundierte Auskunft.
ich kann da nix fundiertes lesen.
nur…
vermutungen
es müsste
es hätte
es wäre
und überhaupt
keine definitiven Daten, nur „Auslegungen die man gerne hören will…“, weil sonst das Konto leer bleibt…
vg
das K
… ich find das echt mist…das man nur ein stern geben kann…
echt ma…
=^…^=
das K
Hallo,
Augeninnendruck signifikant gesenkt, p = 0,001, 3 Gruppen,
eine Kontrollgruppe, eine mit nur osteopathischer Behandlung
am Auge direkt, eine mit umfassender Behandlung.
Tester = Augenarzt verblindet. U.a. Über Wartelistendesign
Patienten verblindet, Therapeut selber ging nicht zu
verblinden, beim besten Willen nicht.
Wie heisst denn diese Studie und wo wurde sie veröffentlicht?
Welches unabhängige Prüfgremium hat sie durchgeführt? Ein direkter Link wäre hilfreich. Wie groß waren die Gruppen und wie wurde in den Gruppen therapiert? Ist diese Studie Placebo-kontrolliert?
Nur ein Beispiel für eine gute Studie, die als Vorreiterin für
eine Große dient, die natürlich noch nicht abgeschlossen ist.
Wie heisst denn die große Studie und an welchen Zentren läuft sie?
Wo kann ich die anderen Beispiele finden.
Ich finde es einen großen Unterschied, ob etwas wirklich
schädlich ist und nur behauptet es nicht zu sein, oder ob die
Forschung noch in den Kinderschuhen steckt, aber vorhanden
ist.
Das finde ich auch, nur geht es ja hier um den Nachweis der Wirksamkeit. Alufelgen am Auto sind für meinen Augeninnendruck auch unschädlich.
Der Weg ging schon immer über die Empirik:
Ach ja? Ich dachte, Du weisst, wovon Du sprichst. Was hat die Empirik mit dem Nachweis zu tun bzw. mit Studien??
Beobachten neben bei:
Paitent erzählt: Nicht nur meine Kopfschmerzen sind weg, mein
Blutdruck ist wieder geringer und mein Augendruck war bei der
letzten Kontrolle wieder unter der Grenze, mein Arzt wird es
weiter kontrollieren.
Das ist doch schön für die Patientin, und wohl auch gut, daß sie mit erhöhtem Blutdruck beim Arzt in Behandlung ist. Da gibt es auch oft das Phänomen zu beobachten, dass zB Zahnschmerzen wie weggeblasen sind, wenn man als Patient ein Wartezimmer betritt. Also folglich: Heilung durch Betreten eines Wartezimmers.
Das sammelt man, dann häuft sich das und man überlegt, woran
es liegen könnte. Schließlich fängt man gezielt an, diese
Dinge zu behandeln und dann überlegt man sich, wie man eine
Studie aufbauen könnte. Bewahrheitet sich das in der kleinen,
kann man eine Große anfangen, genau in dieser Zeit befinden
sich viele Erkenntnisse und die Tatsache, das diese Dinge
erforscht werden, und natürlich auch von Osteopathen, denn wer
sollte sonst die Arbeit machen, zeigt, das es in die richtige
Richtung geht und solche Artikel, wie bei Wikipedia sind
für mich daher unseriös geschrieben, weil diese Studien nicht
recherchiert wurden und nicht genannt wurden.
Das ist jedoch nicht das Problem von Wikipedia, wenn jemand eine Behauptung aufstellt, diese mit Belegen zu widerlegen, also die Unwirksamkeit nachzuweisen. Das wird ja nu seit eh und je von den Osteopathen gefordert… nur sie tun es halt nicht und solange sind die Auszüge aus Wikipedia sehr wohl seriös und auch richtig.
Ich selber bin mit dem Recherchieren nicht so gut, aber
jemand, der so einen Artikel schreibt sollte es können und
getan haben.
Jemand der eine Behauptung aufstellt, sollte es getan haben.
Tut er es nicht, egal ob pro oder contra Osteopathie, macht es
mich verständlicherweise wütend.
Und ich dachte, Du kennst Dich mit Osteopathie aus und man könnte sachlich belegt mit Dir diskutieren.
Wobei hier niemand „contra“ Osteopathie ist, sondern nur einen klitzekleinen Nachweis zu Recht einfordert, der das „pro“ Osteopathie belegt.
Gruss na_nu?
Vielen Dank, dass Sie sich so köstlich gegenseitig aufreiben, es macht wirklich Spass dieser genauso blödsinnigen wie umfänglichen Diskussion zu folgen.
Ich habe nur ein paar Anmerkungen vom Spielfeldrand.
1)Man sollte es tunlichst vermeiden, seine Meinung oder Einstellung ohne hinreichende Belege (als hinreichend bezeichne ich die in der Medizin, also auch in diesem Forum, verwendeten Quellen, die der wissenschaftlichen Praxis genügen, s.Evidenzklassen) anderen zu offenbaren. Im „Internet“ ist das nicht so tragisch, aber wer spätestens ein medizinisches Studium absolviert hat, weiss genau, dass man für alles andere in der freien Wildbahn zerfleischt wird.
2) Auch wenn die meisten aus verschiedenen Gründen (z.B. weil es so einfach ist) nicht umherkommen, das mächtige Orakel Wikipedia zu jedem „Mist“ zu befragen, sollten Sie doch penibel die Quellen erkunden, aus denen sich die Artikel zusammensetzen. So bleibt Ihnen die eine oder andere Blamage möglicherweise erspart und man verstrickt sich nicht in Widersprüche, die man rückblickend selber nicht mehr zu entwirren im Stande ist.
Für mich stehen nach all dem hier nur zwei Tatsachen fest:
- es handelt sich um eines der vielen typischen Beispiele für die Grabenkämpfe der Schulmedizin gegen alternative Verfahren, die in beiderseits immer wieder aufgelegten, tw. aufgrund fragwürdiger Einflussfaktoren nicht glaubhaften Studien kaum einen Vorteil für sich abringen können.
- die Leute, die das Dickicht aus Behauptung und Widerspruch wirklich durchblicken, sind meistens die gleichen, die sich hier für einigermaßen fundierte Meinungsäußerung verantwortlich zeichnen.
- die Zahl der Leute, die sich unter 2) angesprochen fühlen dürfen, kann man locker an einer Hand abzählen.
Herzliche Grüße
sunconure
1)Man sollte es tunlichst vermeiden, seine Meinung oder
Einstellung ohne hinreichende Belege (als hinreichend
bezeichne ich die in der Medizin, also auch in diesem Forum,
verwendeten Quellen, die der wissenschaftlichen Praxis
genügen, s.Evidenzklassen) anderen zu offenbaren.
ok… dann haben wir ja mal ne gemeinsame Basis…
und nur zum besseren Verständnis:
WANN fangen sie endlich damit an?
neugierig abwartend
das K