Zusammenhang zw. Blutbild u. elektromag.Strahlung?
Von: , Frage gestellt am Mi, 27. Okt 1999
In der gestrigen (26.10.99) Fernsehsendung "Akte 99" auf SAT1 wurde in einem Beitrag über schnurlose Telefone (DECT) behauptet man könne anhand des Blutes nachweisen ob eine Person einer "übermäßigen" elektromagnetischen Strahlung ausgesetzt wurde oder nicht. Dazu wurden zwei Mikroskopaufnahmen gezeigt:
Auf dem einen waren die roten Blutkörperchen irgendwie "verklumpt" (= zu hohe elektromagnetische Strahlenbelastung) auf dem anderen eher gleichmäßig verteilt (= kein Befund).
Ich bin kein Mediziner, aber ich halte das für Volksverdummung!
Hat irgend jemand nähere Informationen/Meinungen hierzu?
Wie sehen überhaupt die Ergebnisse aktueller medizinischer Forschung zu Thema EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit) beim Menschen aus?
Ich habe mich als Elektrotechniker zuletzt vor ca. 3 Jahren zu dem Thema genauer informiert. Damals gab es keine ernst zu nehmende Untersuchung, die eine Herabsetzung der gesetzlichen Grenzwerte begründen würde. Gibt es inzwischen neue, anders lautende Ergebnisse?
Damals wurde intensiv der Einfluß von elektromagnetischen Feldern auf das Hormon Melatonin (ich hoffe ich habe das jetzt richtig geschrieben) diskutiert. Das ganze beruhte auf einem Experiment mit Mäusen, die einem extrem hohen elektromagnetischen Feld ausgesetzt wurden. Seitdem habe ich dazu aber nichts mehr gehört. Ist dieser Einfluß verifiziert oder widerlegt worden?
