Wie wichtig ist trinken?

Hi Ihr!

Ich hätte mal ein paar Fragen zum Thema Trinken.
Wieviel Liter sollte ein erwachsener Mensch am Tag trinken?
Und was passiert, wenn man nur so 1 Liter täglich zu sich nimmt? Hat das Auswirkungen auf den Stoffwechsel oder so? Woran merkt man, daß man zu wenig trinkt?

Wär super, wenn mir jemand antworten würde.
Gruß Lena

Hi Ihr!

Ich hätte mal ein paar Fragen zum Thema Trinken.
Wieviel Liter sollte ein erwachsener Mensch am Tag trinken?

2-3 liter, heißt’s immer.

Und was passiert, wenn man nur so 1 Liter täglich zu sich
nimmt? Hat das Auswirkungen auf den Stoffwechsel oder so?

weiß ich nicht. aber wennst über lange zeit zu wenig trinkst, können sich irgendwann mal die nieren beschweren. außerdem wird das blut dicker, und das is net so gut.
dann kann’s noch sein, daß du verstopfung kriegst. wenn keine flüssigkeit reinkommt, holt sie sich der körper halt da, wo noch welche is. hab ich mal irgendwo gelesen.

Woran merkt man, daß man zu wenig trinkt?

wenn du durst hast, trinkst du zu wenig. denn wennst genug trinkst, dann kommt erst gar kein durstgefühl auf.

mehr fällt mir dazu erstmal net ein.

gruß

michael

Woran merkt man, daß man zu wenig trinkt?

Hi,

war zwar schon angesprochen, aber wenn Du Verstopfung/Bl"ahung, … hast, ist viel trinken erstmal eine Variante.

Manchmal hilft es auch gegen (l"angere) Kopfschmerzen.

Wenn Du viel Kaffee trinkst, solltest Du noch mehr Wasser/Saft trinken, der Kaffee braucht zur Entsorgung mehr Wasser, als drin ist. Gilt evtl. auch f"ur schwarzen Tee?

Ciao Lutz

Kreislauf?
Hi Ihr!

Kann der nicht auch in Mitleidenschaft gezogen sein?

Gruß
Guido

wird viel zu wenig drauf geachtet!
Hallo Lena,

mit diesem Thema hatte ich mich ausgiebig beschäftigt. Ich habe selbst gestaunt, welche Konsequenzen eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme über längere Zeiträume haben kann.

Junge Leute trinken oft zu wenig und bei alten Menschen lässt erfahrungsgemäß das Durstgefühl nach, und wie du weiter unten bereits gelesen hast, sollte man es erst gar nicht zum Entstehen von Durst kommen lassen, denn dann ist man bereits unterversorgt. Man sollte eben immer „über den Durst trinken“, sodass der Urin immer hell ist, dann ist es ok, denn wer misst schon seine Trinkmengen genau ab?!

Auch Kinder und jüngere Leute haben bereits folgende Probleme, wenn sie regelmäßig zu wenig Flüssigkeit aufnehmen:

Stuhlverstopfung, Konzentrationsschwächen, typbedingt Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufschwächen mit Blutdruckabfällen und Pulssteigerung, Leistungsschwächen z.B. im Sport und Schule!

Bei älteren und alten Leuten, die durchschnittlich oft noch weniger trinken, kommt es im Akutfall zu:

starken Konzentrationsstörungen (schleppende Sprache, Satz kann nicht zuende gesprochen werden), Verwirrtheit, typbedingt Kopfschmerzen, Schwindel, starke Kreislaufschwächen mit Blutdruckabfällen, Pulssteigerung, Herzrhythmusstörungen und Ohnmachtsanfällen, d.h. sie schwanken beim Aufstehen oder Gehen, werden unsicher im Gang, kippen um und verletzen sich dabei.
Weiterhin wird über Mundtrockenheit, Blähungen und Stuhlverstopfung geklagt.
Durch die Eindickung des Blutes kommt es zu massiven Durchblutungsstörungen, bis hin zu Ödembildungen (verminderte Herzarbeitsleistung), und ganz bezeichnend sind die schmerzhaften Wadenkrämpfe!!!
Es kommt immer wieder zu Infektionen der ableitenden Harnwege, und der Urin hat eine dunkle bis bierbraune Farbe.
Nun kommt es zu einem Circulus vitiosus, denn durch die sich verstärkenden Hirnleistungsstörungen wird trotz all dieser Störungen erst recht kein Durstgefühl mehr wahrgenommen!!
Besonders in heißen Sommermonaten werden Menschen mit diesen Symptomen als Notfälle in Kliniken eingeliefert.
Durch Infusionen mit Glukose und Salzen erholen sie sich erstaunlich gut.

Diese Erfahrungen haben wir bereits mit unserer 80-jährigen Großtante gamacht. Zum Glück ist sie durch dieses schlimme Erlebnis „trinkbewusst“ geworden und hat sich wieder körperlich und geistig gut erholt!

Viele Grüße, Renate

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Wasser trinken: tolles Buch
Hallo Lena,

ich hab bis vor zwei Jahren auch viel zuwenig getrunken - und wenn dann meistens auch Kaffee, was erst recht nicht der Hit war.

Da ich auch immer wieder gelesen hatten, dass man viel (Wasser) trinken sollte, es aber irgendwie nicht auf die Reihe bekam, wollte ich ein Buch, das mir ZEIGT, wofür das denn nun wichtig ist.
Und das hab ich gefunden: Es heißt „Wasser die gesunde Lösung. Ein Umlernbuch“ von F. Batmanghelidj (ISBN:3924077835 Buch anschauen).

Was ich an dem Buch besonders gut finde, sind die Erklärungen und vor allen Dingen auch die Zeichnungen - à la „So sieht Dein Darm, so sehen Deine Gelenke, … aus, wenn Du zuwenig Wasser trinkst/so sollte sieht es aus, wenn genug Wasser zugeführt wird“.
Hat mich Fastnichtstrinker motiviert: seitdem nehme ich sogar für unterwegs eine Flasche Wasser mit. Das Beste - der Körper gewöhnt sich schnell um und Du hast plötzlich viel mehr Durst und Lust aufs Trinken.

Viele Grüße
Gitte