wird viel zu wenig drauf geachtet!
Hallo Lena,
mit diesem Thema hatte ich mich ausgiebig beschäftigt. Ich habe selbst gestaunt, welche Konsequenzen eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme über längere Zeiträume haben kann.
Junge Leute trinken oft zu wenig und bei alten Menschen lässt erfahrungsgemäß das Durstgefühl nach, und wie du weiter unten bereits gelesen hast, sollte man es erst gar nicht zum Entstehen von Durst kommen lassen, denn dann ist man bereits unterversorgt. Man sollte eben immer „über den Durst trinken“, sodass der Urin immer hell ist, dann ist es ok, denn wer misst schon seine Trinkmengen genau ab?!
Auch Kinder und jüngere Leute haben bereits folgende Probleme, wenn sie regelmäßig zu wenig Flüssigkeit aufnehmen:
Stuhlverstopfung, Konzentrationsschwächen, typbedingt Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufschwächen mit Blutdruckabfällen und Pulssteigerung, Leistungsschwächen z.B. im Sport und Schule!
Bei älteren und alten Leuten, die durchschnittlich oft noch weniger trinken, kommt es im Akutfall zu:
starken Konzentrationsstörungen (schleppende Sprache, Satz kann nicht zuende gesprochen werden), Verwirrtheit, typbedingt Kopfschmerzen, Schwindel, starke Kreislaufschwächen mit Blutdruckabfällen, Pulssteigerung, Herzrhythmusstörungen und Ohnmachtsanfällen, d.h. sie schwanken beim Aufstehen oder Gehen, werden unsicher im Gang, kippen um und verletzen sich dabei.
Weiterhin wird über Mundtrockenheit, Blähungen und Stuhlverstopfung geklagt.
Durch die Eindickung des Blutes kommt es zu massiven Durchblutungsstörungen, bis hin zu Ödembildungen (verminderte Herzarbeitsleistung), und ganz bezeichnend sind die schmerzhaften Wadenkrämpfe!!!
Es kommt immer wieder zu Infektionen der ableitenden Harnwege, und der Urin hat eine dunkle bis bierbraune Farbe.
Nun kommt es zu einem Circulus vitiosus, denn durch die sich verstärkenden Hirnleistungsstörungen wird trotz all dieser Störungen erst recht kein Durstgefühl mehr wahrgenommen!!
Besonders in heißen Sommermonaten werden Menschen mit diesen Symptomen als Notfälle in Kliniken eingeliefert.
Durch Infusionen mit Glukose und Salzen erholen sie sich erstaunlich gut.
Diese Erfahrungen haben wir bereits mit unserer 80-jährigen Großtante gamacht. Zum Glück ist sie durch dieses schlimme Erlebnis „trinkbewusst“ geworden und hat sich wieder körperlich und geistig gut erholt!
Viele Grüße, Renate
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