ich habe aller Wahrscheinlichkeit nach eine Hefepilz-Infektion im Mund. Eventuell unter anderem aufgrund zu vieler Süßigkeiten… Meine Ärztin meinte heute, ich solle ca. eine Woche lang auf alles Süße, auch auf Süßstoff verzichten, da es nicht um den Zucker gehe, sondern um den Säuregehalt… Überall sonst steht aber doch, Süßstoff sei erlaubt??? Was steckt jetzt dahinter, was stimmt?
Nährböden mit Selektiv-Agar für pathogene Pilze enthalten stets einen Glucose-Anteil. Würde die Glucose gegen Süßstoff ausgetauscht werden, gäbe es Schwierigkeiten mit dem Pilzwachstum.
Wenn der Arzt also Süßstoff ebenfalls ablehnt, dann sicher wegen seiner allgemein ablehnenden Haltung gegenüber Süßstoff, der bei Dauergebrauch im Verdacht steht, Übergewicht zu unterstützen (cephalischer Insulinreflex), aber nicht wegen Candida im Speziellen.
Der hohe Zuckerkonsum begünstigt die Candidainfektion. Er ist aber nicht allein die Ursache. Dann müssten alle Leckermäuler einen Mundsoor bekommen. So ist das aber nicht.
Neben der Ernährungsweise, kommt es nun noch darauf an, dass „immunschädigende Lebensumstände“ im Spiel sind!
(Chemotherapie, fiebrige Infekte, HIV-Infektion, Unterkühlungen, negativer Stress, Antibiotika, usw.)
zu mir hat es mal geheissen nix was süss ist - auch kein
süssstoff, das ist deren nahrung…
Das kann ich mir nicht vorstellen. Auch Pilze sind Kohlenstoffeinheiten, von Süßstoffen könnten sie sich nicht ernähren. Selbst wenn sie darauf flögen - umso besser: Sie würden verhungern. Wenn Süßstoffe hier eine Wirkung zeigten, dann also eher eine positive.
Andererseits scheint es mir nicht sonderlich sinnvoll, sich ärztlich behandeln, aber von irgendwelchen selbsternannten Forumsgurus beraten zu lassen. Wer heilt, hat recht. Wenn die Ärztin Süßstoffe verbietet, sollte der Patient sich daran halten.
nein, ist unsinn. denn in obst und gemüse sind auch kohlenhydrate (zucker) enthalten, die als nahrung dienen könnten.
wenn mundsoor diagnostiziert wird, werden medikamente verschrieben:
Die Therapie besteht in der Gabe von pilztötenden Suspensionen, z. B. Nyastin, Amphotericin B, Miconacol, Natamycin.
ja - tut mir leid wenn du es dir nicht vorstellen kannst - aber meine ärztin hat mir das damals so gesagt.
ich hab ja keinen grund das einfach zu behaupten.
ja - tut mir leid wenn du es dir nicht vorstellen kannst -
aber meine ärztin hat mir das damals so gesagt.
ich hab ja keinen grund das einfach zu behaupten.
Ich hab auch einen Denkfehler gemacht. Auch wenn der Energiegehalt von Süßstoffen vom Menschen nicht genutzt werden kann, so bestehen sie (soweit mir bekannt) doch alle aus Kohlenstoffverbindungen. Pilze und andere Organismen mögen durchaus in der Lage sein, diese chemisch anders umzusetzen und entsprechend zu nutzen, als der Mensch.
erst einmal danke für die vielen Antworten und Tips. Ich fand das sehr hilfreich und habe beschlossen, der Ärztin in dieser Hinsicht auch nicht mehr zu trauen. War auch das erste Mal bei ihr und hatte nicht das beste Gefühl dabei. Und ich werd mal das Teebaumöl zu probieren. Ich hab auch gelesen, dass es mit Stress / Imunschwäche und Ähnlichem zu tun haben kann. Vermutlich war es bei mir eine Mischung aus Ansteckung, Süßem und Streß. Das Unangenehme ist, dass sich der Zustand meiner Zunge trotz Diät (mit Süßstoff) und Suspension nicht geändert, sondern eher verschlimmert hat. Was ich nicht ganz verstehe.
Wie funktioniert das mit dem Teebaumöl? Verdünnt gurgeln? Oder Löffelweise schlucken?