Zusammenhang?

Hallo,

vor etwa einer Woche bin ich mitten in der Nacht mit einem ausgerenkten Kiefer aufgewacht. War nicht so dramatisch, hat sich selbst wieder gerichtet. Tut kurz weh, jetzt merke ich es nicht mehr. Hatte ich früher öfter mal.

Seit ein paar Tagen (habe nicht darüber Buch geführt), habe ich ein Problem an der Stelle, an der die HWS in den Kopf übergeht (weiß nicht, wie man die Stelle nennt). Nachts wache ich auf, weil ich in der eingenommenen Position nicht mehr liegen kann, tagsüber merke ich es, wenn ich zur Seite guck. Dazwischen Phasen völliger Beschwerdefreiheit. Der Schmezr der aber dann bei Bewegung entsteht, zieht bis ins Ohr. Wenn es da am Halsansatz schmerzt, habe ich auch sofort Kopfschmerzen. Und die sind auch wieder weg, wenn der Halsansatz ruhig ist. Hab ich so noch nie gehabt. Bald muss ich eh zu zum Arzt, den werde ich das mal zeigen, zumindest wenn es nicht besser ist. Also eine reine Interessensfrage an Euch:

Kann es sein, dass ich mir durch das Kieferausrenken was an der HWS getan habe oder umgekehrt? Das letzte Ereignis „ausgerenkter Kiefer“ lag jetzt mehrere Jahre zurück und wurde zuletzt nur durch Provokation (langes Öffnen beim Zahnarzt) ausgelöst.

Danke und viele Grüße
Monroe

Kann es sein, dass ich mir durch das Kieferausrenken was an
der HWS getan habe oder umgekehrt? Das letzte Ereignis
„ausgerenkter Kiefer“ lag jetzt mehrere Jahre zurück und wurde
zuletzt nur durch Provokation (langes Öffnen beim Zahnarzt)
ausgelöst.

Servus Monroe,

Du meinst diese Gegend hier, oder?

http://www.atlaslogie.net/images/atlasvonhintenbemal…

Ein anatomisch-funktioneller Zusammenhang zwischen Atlas und Kiefergelenk besteht nicht. Wenn auch nur wenige Zentimeter zwischen den beiden Strukturen liegen, haben sie trotzdem keine funktionelle Verbindung miteinander. Aber weiß das das gestresste Hirn? Kann es in einer REM-Phase

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.sch…

Deine Nackenmuskulatur und Deine Kaumuskulatur in heftige Aktivitäten versetzt haben? Machst Du vielleicht gewohnheitsmäßig irgendwelchen ‚Unsinn‘ mit Kopf und Mund? Hat Dein Umfeld Dich darauf vielleicht bereits angesprochen?

Auf jeden Fall solltest Du den Arzt bitten, Dir Physiotherapie zu verschreiben. Wenn’s ein/e engagierte/r Therapeut/in ist kriegst Du dort auch passende Hausaufgaben. Tabletten gegen das Kopfwehr wären jedenfalls auf die Dauer keine ursachenorientierte Behandlung.

Gruß

Kai Müller

Danke Dir, die im Link gezeigte Gegend passt. Die Beschwerden klingen langsam ab, sind nicht mehr der Rede wert.