Hallo
zu dem BEfund bzw meiner Frage eine Vorgeschichte:
ich laboriere seit einem Sturz (03/09) schon länger Zeit so dahin…zunächst hiess es leichtes SHT, dann wieder nur Commotio…ich bekam nach einigen Tagen Gangstörungen ( linkes Bein knickte Weg) und dachte erst das würde an den Nebenwirkungen eines Medikaments liegen das ich zuvor nicht vertragen hatte…
die Gangstörungen wurden „näher“ untersucht (MRT LWS, EMG NLG) und es hiess: Polyneuropathie…die Gangstörungen wurden wieder besser nach einiger Zeit (später REHA)…(nun das Medikament wurde auch abgesetzt)
Empfohlen wurde mir noch gelegentlich eine Muskel und NErvenbiopsie machen zu lassen. Da mir im 1. Krankenhaus so einiges nicht ganz geheuer war, ging ich dafür dann woanders hin…ich musste 5 Wochen auf den Termin warten. 2 Wochen zuvor bekam ich recht seltsame aber starke BEschwerden: immer wenn ich aufrecht sass, kam so ein ziehen in den Oberarmen erst am linken, nach drei tagen hing er irgendwie ziemlich schlaff runter ( muskeltonusverlust - stellte die Physiotherapeutin fest) und wenn ich mich bückte konnte ich die „Arme nicht an mir halten“ sie fielen irgendwie immer nach vorne - ich definierte das fälschlicherweise als ARmschwäche das ziehen in den Oberarmen mündete nach einigen Tagen in schmerzen in den Unterarmen auf der Oberseite ( meine Hausärztin meinte das liegt an der verloren gegangenen venösen Muskelpumpe und die Stauung, die sichtbar wurde tut dann weh). Arbeiten in aufrechter Körperhaltung war kaum möglich ohne dieses ziehen und diese Schmerzen, die mittlerweile über den Naken auch zum anderen arm gewandert waren…Als dann der Termin zur Aufnahme war eg der Muskel- und Nervenbiopsie da erzählte ich dem ARzt auch davon…anscheinend dachte er die Beschwerden mit dem gehen und die Muskelschwäche allgemein sind im Zusammenhang zu sehen ( dabei finde ich nun das sich das ganz deutlich ganz anders entwickelt hat) …im Krankenhaus stürzte ich am nächsten Tag ( ich habe manchmal Sturzanfälle) ab dem nächsten Tag war es auch so wenn ich in der Stellung verharrte die unangenehm war, dann schliefen auch sofort die Arme ein und mir viel auf das ab dem Tag das Phänomen „vorführbar“ war…leider waren da alle Untersuchungen und Voruntersuchungen schon abgeschlossen es folgte nur noch die Muskelbiopsie ( wegen der Voruntersuchungen schloss man die Polyneuropathie aus…jetzt: V.a. Myotone oder Myasthene Erkrankung oder Psyche)doch während der Tage im Krankenhaus bekam ich einen eindeutigen Kraftverlust in den Schultern und so ein Muskelkater-gefühl das richtig schmerzhaft war und keine Schmerzmittel halfen. Leider hatte ich nur 2 x Visite und konnte bis zu meiner Entlassung einige Tage später keinen Arzt mehr dazu befragen. Das einschlafen der Arme wurde nun so offensichtlich von meiner Kopfhaltung abhängig ( oder der Körperhaltung - immer aufrecht), das ich zuhause ein MRT veranlasste.
Dort heisst es nun in dem Vorläufigen Befundbericht:
„Streckfehlstellung ( ich dachte es wäre gut den Hals so grade wie möglich zu halten), Mit leichter Kyphoisierung C5/6, Uncarthrosen li. betont C4/5 bis C5/6. Hauptbefund: C5/6 u. kl. li. dorsolat. Protrusio C5/6, kein Prolaps, keine Myelopathie (?), o. RF…“
Vor allem würde mich interessieren, was sind Uncarthrosen?
Vor 3 Jahren gemachtes MRT war ok, kann man soetwas über so einen Zeitraum bekommen? kann die Protrusion Folge eines Sturzes sein und kann es sein das die Beschwerden nicht unmittelbar nach dem Sturz sondern erst später auftauchen?
Auf einem Röntgenbild das in der Reha gemacht wurde hiess es: der Dens steht etwas schief, sollte bei gelegenheit und weiteren BEschwerden mit Ct oder MRT kontrolliert werden…so in etwa…
schon beim ersten KH Aufenthalt sollte ein MRT der ganzen wirbelsäule gemacht werden doch man verwarf den gedanken und machte nur die LWS wobei eine Protrusion ebenfalls auffiel die ca 1 Jahr alt ist ( ich weiss genau wann das ereignis war)
Ich überlegte die Klinik die mich gerade entlassen hat wieder zu kontaktieren und ihnen den Befund vorzulegen, da in meinem Brief steht: Aufnahmen unauffällig ( wurde nur röntgen gemahct und ein 3 Jahre altes MRT meiner HWS OHNE diesen Befund gesehen, LWS befund wurde wohl ÜBERSEHEN…)
Ich fühle mich gefährdet da ich immer wieder stürze - aber weil die Klinik mich erst in die Psychiatrie schicken wollte, hatte ich bedenken mich noch mal da hin zu wenden. Mit diesem Befund dürfte es wohl kein Problem sein…meine HausÄrzte sind grad alle im Urlaub und den BEfund kann mir niemand übersetzen.
Daher wär ich dankbar wenn mir jemand die Fremdwörter übersetzen könnte und mir sagen könnte welche Auswirkungen/ Beschwerden in etwa zu erwarten sein könnten.
Vielleicht stimmen ja die Verdachtsdiagnosen bezüglich der Muskelerkrankung überhaupt auch gar nicht…
Mit freundlichen Grüssen
Mütze