Unwissender Arzt

Hallo,
seit einigen Wochen hab ich Probleme am rechten Mittelfinger. Lauter kleine, harte Knubbel, beinahe schuppenartig. Und das juckt! Dabei kratze ich das dann oftmals auf und es nässt oder blutet. Täglich.
Bin damit zu meinem Hausarzt, der hat mir 'ne Überweisung zum Hautarzt gegeben. Und dort war ich dann auch. Abstrich gemacht und Blut genommen. Nach ein paar Tagen war ich dann nochmals dort und er meinte, er könne nichts finden, kramte in seinem Schreibtisch und drückte mir eine Tube Neribas Salbe in die Hand. Das würde bestimmt helfen.
Zu Hause hab ich dann erst mal den Beipackzettel gelesen und gemerkt, dass das einfach nur eine Salbengrundlage ist.
Und meine Probleme hab ich immer noch.
Ich bin stinksauer. Was soll/kann/muss ich jetzt tun? Zu einem anderen Arzt gehen, ist klar.
Aber diesem Pfuscher möchte ich doch zu gern eins vor den Ballon geben.
Was würdet ihr tun?

Das fragt

Zeulino

Hallo Zeulino,

schaut das so aus?

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:smiley:ysh…

Du solltest dir auf jeden Fall einen neuen Hautarzt suchen und deinen Finger nochmal untersuchen lassen. Manchmal reicht bei einem erfahrenen Dermatologen nur ein Blick.

Ich hatte mal einen Hautarzt, der aus einer Entfernung von ca. 1 m auf das Ekzem geschaut hat und sofort -wissend nickend- den Rezeptblock zückte. Ohne nähere Untersuchung, ohne Abstrich o. ä. Nicht sehr vertrauenserweckend. Empört wechselte ich zum nächsten Hautarzt. Erstaunlicherweise hat der erste aber Recht gehabt mit seiner Diagnose. Langjährige Berufserfahrung… - aber das nur so am Rande.

Falls du die Anzeichen auf dem Bild wieder erkennen solltest, kann ich dir gerne noch mal was dazu schreiben.

Alles Gute wünscht
Miss Confused

hallo Zeuli,
beim nächsten Hautarzt solltest Du Dich als Privatpatient outen, dann bekommst Du Mitgefühl, Aufmerksamkeit und viele teure Salben rezeptiert.
Wenn Du dann noch mit dem Kratzen aufhörst, heilt Dein Finger ganz schnell (hätte er auch mit der „billigen“ Salbe getan :wink:).
Alternative: ganz viele Hautärzte aufsuchen und auf alle schimpfen und allen einen vor den Ballon hauen, wenn es nicht sofort hilft.
Ernsthaft: etwas, was seit Wochen besteht, heilt nicht in wenigen Tagen…
meint leloup

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schütteldenKopf
Hallo,
ich als Doktor wäre Leuten wie Dir extrem dankbar, wenn sie zu nem andren Arzt wechseln. Solche Patienten (kommt von Geduld, das Wort) kann kein Arzt in der Praxis gebrauchen. Wenn Dein Sachverstand (bzw.Dein Ballon) offenbar so weit reicht, brauchst Du sicher gar keinen.

pp

Hallo

Eins ist doch klar, er glaubt, er würde mutieren, er fühlt sich veralbert, und die Creme hilft anscheinend nicht.

Also würde ich mich an seiner Stelle nicht darum kümmern, was der Arzt bezüglich Arztwechsel gerne hätte.
Auch erscheint es mir etwas schwierig, den Arzt mit Forderungen konditionieren(also nochmal hingegehen und auf Mißerfolg hinweisen) zu wollen, ich würde woanders hingehen.

Rational gesehen, eventuell kann man sich wegen sowas an die Kasse wenden, weil die müssen so auch die Fehlbehandlungen zahlen, und das finde ich ungerecht. Auch das man krank rumlaufen muß, finde ich belastend.

Naja, wegen an den Ballon hauen, der Arzt hätte sagen müssen, was los ist, das die Haut evtl. schon abheilt usw…
An den Ballon hauen geht natürlich nicht; betrifft Ausdrucksform.

MfG

Ich bin stinksauer. Was soll/kann/muss ich jetzt tun? Zu einem
anderen Arzt gehen, ist klar.

Glasklar.

Aber diesem Pfuscher möchte ich doch zu gern eins vor den
Ballon geben.
Was würdet ihr tun?

  1. Eigene Urteilsfähigkeit überprüfen: Besitze ich die fachliche Kompetenz, einen Hautarzt nach eindeutiger Schreibtischkrämerei und erster Salbengabe als Pfuscher zu qualifizieren?

Wenn ja: Gehe zu 2.
Wenn nein: Gehe zu 3a, 3b, oder 3c.

  1. Eins vor den Ballon geben: Herr Dr. Pfuscher, die Salbe war Scheißendreck, die Pickel sind noch da. Hammwa auch was anderes im Programm oder geh ich sofort Bildzeitung?

3a. Wie 2., nur ohne Zeitung.

3b. Falls noch keiner gestorben ist: Zusätzliche Informationen über die Beschwerden einholen. Da gibt es diverse Möglichkeiten, eine hast Du selbst genannt.

3c. Weiterhin auf Rumpelstilzchen machen. Die Krankheit interessiert nicht mehr. Hauptsache, wir semmeln dem Pfuscher was rein.

Du hast das Placebo ‚entlarvt‘
Hallo Zeulino,

Zu Hause hab ich dann erst mal den Beipackzettel gelesen und
gemerkt, dass das einfach nur eine Salbengrundlage ist.

Wie es scheint, hat dir der Arzt ein Placebo gegeben. Das machen Ärzte manchmal, wenn sie vermuten, dass die Krankheit psychisch bedingt ist. Wenn das der Fall ist, können die Placebos auch helfen. Wenn nicht, bleibt das Placebo wirkungslos und man muss weitersuchen.

Aber diesem Pfuscher möchte ich doch zu gern eins vor den
Ballon geben.

Ich denke nicht, dass das ein Pfuscher war. Wie gesagt, der wird seine Vermutung gehabt haben. Offensichtlich war sie falsch. Vielleicht ist es auch nicht der beste Arzt (ich kenne ihn ja nicht). Aber für Ärger hast du meiner Meinung nach keinen Grund.

Vergiss das Placebo und schau lieber, wie du deine komischen Knubbel da wegbekommst.

Schöne Grüße

Petra

P.S. Ich habe auch schon einiges an Placebos bekommen. Einmal haben sie geholfen. Das waren knallrote Tabletten mit Vitamin B drin. Die rote Farbe hat mich beeindruckt …
Einmal habe ich das Placebo „enttarnt“, noch bevor ich die Praxis verlassen hatte. Die Ärztin meinte damals: „Wenn Ihre Beschwerden psychosomatisch bedingt sind, dann verschwinden sie damit“ oder etwas dieser Art. Ok, alles klar, danke für’s Placebo :wink:
Die Beschwerden waren nicht psychosomatisch bedingt und zeigten sich dementsprechend unbeeindruckt vom ohnehin bereits enttarnten Placebo.

‚mit wertvollen Algenextrakten‘
Hi,

Zu Hause hab ich dann erst mal den Beipackzettel gelesen und
gemerkt, dass das einfach nur eine Salbengrundlage ist.

Wie es scheint, hat dir der Arzt ein Placebo gegeben.

wie kommste denn darauf? Denkst du bei einer normale Creme aus dem Drogeriemarkt ist mehr drin? Daran ändert auch die Aufschrift „mit wertvollen Algenextrakten“ nix. Trotzdem wirken solche Zubereitungen, egal ob’s nun tatsächlich ne Salbe oder eine Creme war in gewissen Grenzen.

HTH,
J~

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Nein, denke ich nicht!
Hallo,

wie kommste denn darauf? Denkst du bei einer normale Creme aus
dem Drogeriemarkt ist mehr drin? Daran ändert auch die
Aufschrift „mit wertvollen Algenextrakten“ nix.

Wie kommst du darauf, dass ich so etwas denke? Warum sollte eine Creme aus dem Drogeriemarkt „mit wertvollen Algenextrakten“ gegen besagtes Problem oder gegen irgendetwas sonst helfen? Das ist dann eben einfach nur eine Creme, die der Haut Feuchtigkeit zuführt, weiter nichts.

Also unterstelle mir bitte hier nicht irgendwelche Dinge.

Trotzdem
wirken solche Zubereitungen, egal ob’s nun tatsächlich ne
Salbe oder eine Creme war in gewissen Grenzen.

Na klar, Placebos wirken, solange man nicht weiß, dass es welche sind, und solange man an deren Wirkung glaubt.

Gruß

Petra

HTH

doesn’t

runter
Hi,

komm mal wieder runter und denk noch mal über die Zusammenhänge bei der Haut nach.

VG,
J~

Neribas ist eine wirkstoffreie Salbe und damit entweder als Placebo oder als Arzneimittelgrundlage zu betrachten.
Offensichtlich geht es in diesem Fall tatsächlich um den Placeboeffekt, der allerdings keinesfalls nur bei psychosomatischen Leiden ausgenutzt wird. Im Übrigen besteht bei vielen wirkstoffhaltigen Medikamenten ein nennenswerter Placeboeffekt. Es konnte sogar in einer Handvoll Studien gezeigt werden, dass dieses Phänomen selbst dann auftritt, wenn der Patient davon weiß…

Grüße, jaZoo

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Nein, leicht off topic
Hallo,

Na klar, Placebos wirken, solange man nicht weiß, dass es
welche sind, und solange man an deren Wirkung glaubt.

Nein.

  • Placebos können auch wissentlich wirken.
  • Placebos können ohne den Glauben daran wirken.
  • Placebos können trotz Glaube unwirksam sein.

Das alles ist klinischer Alltag und wissenschaftlich abgesichert.

Zudem weiss man inzwischen recht viel darüber warum Placebos in welchen Fällen wirken bzw. nicht wirken können.

Gruss,
TR

Hallo,

Placebos wirken nicht nur bei psychosomatischen Krankheiten.

Gruß
Elke

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Aber diesem Pfuscher möchte ich doch zu gern eins vor den
Ballon geben.
Was würdet ihr tun?

Guten Tag,
ich würde zuerst einmal aufhören, Ihren Hautarzt zu diskreditieren, schon alleine aus dem Grund, weil Sie höchstwahrscheinlich überhaupt gar nicht die notwendige Kompetenz besitzen, sein Verhalten professionell zu beurteilen. Es mag gut sein, dass Sie unzufrieden sind, aber wenn Sie schon aktiv werden wollen, sollten Sie sich eher still und leise einem anderen Spezialisten anvertrauen (dass das Arztwahlrecht hierzulande ein Privileg darstellt, hat die große Mehrheit noch nicht begriffen; schauen Sie mal über den bundesdeutschen Tellerrand, da fallen Ihnen die Augen raus) und den Aufstand überdenken, den Sie vorhaben. Die Aufregung hilft Ihnen nicht weiter.

Ganz verblödet kann Ihr Hautarzt nicht sein, denn für die Akkreditierung der GKV braucht der einen Nachweis über die Facharztausbildung, das kann also nicht jeder dahergelaufene Zampano machen.

HG
sunconure

Hallo,

Eins ist doch klar, er glaubt, er würde mutieren, er fühlt
sich veralbert, und die Creme hilft anscheinend nicht.

So wie ich das Posting lese, hat er die Creme ja nicht ausprobiert, sondern sofort nach dem Nachhausekommen entschieden, dass sie nichts taugt, ohne Benutzung.

Gruß
Elke

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  • Placebos können auch wissentlich wirken.
  • Placebos können ohne den Glauben daran wirken.
  • Placebos können trotz Glaube unwirksam sein.

Servus TR,

Wenn es nicht so wäre, wäre ein nennenswerter Teil der Homöopathie-Praxen schon abgefackelt worden.

Gruß

Kai Müller

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HAllo Zeulino
du kannst verschiedene Überlegungen anstellen.

  1. die Salbe wird dir sicher nicht schaden. Eine Stelle an der Haut damit einzuschmieren kann evtl vielleicht wirklich helfen, auch wenn du meinst das sie vielleicht „nichts“ enthält. So ist zumindest auch nichts drin das dir schaden könnte.
    WAs hättest du gemacht wenn du eine Salbe mit etwas drin bekommen hättest, ohne das der Arzt dir eigentlich hätte sagen können was du genau hast. So wie z.B. Antibiotika auf Verdacht oder so…(?)
  2. es kann sein das dir die Salbe trotzdem hilft. Schliesslich wirken diese Stoffe trotzdem auf deine Haut ein und heutzutage gibt es unzähliche Dinge die helfen, obwohl man keine Erklärung hat dafür.
  3. Du kannst ihm nicht mal vorwerfen er hätte dir eine WIRKSAME BEHANDLUNG entzogen, da du auch keine andere Diagnose hast. Das könntest du erst wenn du eine erneute Diagnose hast und nun kannst du dem Arzt in diesem Stadium leider gar nichts vorwerfen, weil er sich in dieser Sache nicht noch nicht nachweislich hat etwas zu Schulden kommen lassen. Der evtl. entstandene Schaden ( der dann auch nachzuweisen ist), ist so verhältnismäßig gering und du könntest ihn ja derzeit nicht mal nachweisen…da würde ich mir die Energie sparen. Verwende die Energie lieber um zu überlegen wie du das losbekommst oder herauszufinden seit wann du das hast um evt. drauf zu kommen was der Auslöser dafür hätte gewesen sein können, um dann wiederum evt. zu finden was sich denn dann dagegen machen lässt.
  4. sich in dem Rahmen seiner Haut zuzuwenden und sie ein wenig zu Pflegen kann also schon mal nicht schaden…
  5. du würdest dem gern eins vorn Latz geben, solche Gedankengänge kenn ich, aber wohin soll das führen und warum? ( rhetorische Frage) was willst du genau wirklich erreichen? liegt Genugtuung für dich darin? Willst du ihm eine Lektion erteilen ( wenn ja welche, und kannst du das überhaupt? dazu müsstest du ihm einen Fehler nachweisen siehe o.g. Überlegungen) …Willst du deine Kränkung zum Ausdruck bringen, weil du dich nicht ernst genommen fühlst?
    6.Du hast eigentlich NUR die Möglichkeit, wenn dir etwas daran liegt ( manchmal weiss man ja nich wozus gut is) ihm mitzuteilen, das "dieser Akt mit der Salbe, die offensichtlich für dich „nichts“ enthält ( aber darüber weisst du vielleicht nicht genug?)für dich eher den Verlust des Vertrauens zur Folge hat das du in Ihn gesetzt hast. Das ist nüchtern und sachlich. Aber frage dich selber, ob das denn der Sache genüge tut…und den Energieaufwand wert ist.

Mir ist auch mal passiert das man mich in die Psychiatrie schicken wollte weil man meine Beschwerden nicht ernst nahm und meinte die können so nicht stimmen, ich selbst musste das MRT veranlassen das dann später den HWS Bandscheibenschaden zutage brachte, weil die ÄRzte das übersehen hatte bzw einfach zu ungenau waren in ihrer Suche nach Ursachen, oder gar nicht geglaubt haben was ich geschildert habe, und daher nicht an der richtigen Stelle suchten. Natürlich war ich zunächst auch gekränkt, aber über Kränkungen kommt man sehr schnell hinweg weil sowas nicht so wesentlich ist, schliesslich ist da immer noch deine Gesundheit die ist wichtiger und sollte wieder her gestellt werden. Daher war für mich die KRänkung gar nicht ausschlag gebend aber das Vertrauensverhältnis war gestört und das fand ich das relevantere an der ganzen Sache.
Die Ärzte benötigen aber das Vertrauen der Patienten sonst sind sie irgendwann arbeitslos, daher denke ich du hast hier den einzigen Ansatzpunkt, aber überlegs dir - ÄRzte sind keine „Übermenschen“ es kann sein das du ebenso auf Unverständnis stösst oder eher auf Unmut, schliesslich bist du da hin gekommen weil du Hilfe wolltest und sicher wollte er auch nichts anderes als dir helfen, er will ja das du wieder kommst :wink:
so - monolog Ende :smile:)
Mützi

arme Psychiater
Hallo
das gibt mir immer wieder zu denken:

Mir ist auch mal passiert das man mich in die Psychiatrie
schicken wollte weil man meine Beschwerden nicht ernst nahm. Natürlich war ich zunächst auch
gekränkt, aber über Kränkungen kommt man sehr schnell hinweg
weil sowas nicht so wesentlich ist, schliesslich ist da immer
noch deine Gesundheit die ist wichtiger und sollte wieder her
gestellt werden.

Wärst du gekränkt gewesen, hätte man Dich zum HNO-Arzt geschickt? Oder zum Augenarzt? sind ja auch Fachrichtungen, die weit weg von der Diagnose liegen. Aber wenn plötzlich der Psychiater ins Spiel kommt, empfinden das viele Leute, als würden sie für verrückt erklärt.
Psychiatrische Erkrankungen sind aber auch nix anderes als Krankheiten wie Herzinfarkt Lungenentzündung und so Zeug. Also reflektierenund anerkennen, dass die Ärzte einfach differezialdiagnostisch gedacht habe, also genau das richtige, wenn man selbst nicht die Ursache findet.
Holt die Psychiater aus der Schmuddelecke!

pp

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Hallo

Ob er die Creme benutzt hat, ist tatsächlich nicht zu erkennen.

Ich hab mir das Bild angesehen und auch ein paar Links.
Danach hilft die Creme die Reizung der Haut zu vermindern.
Die Krankheit hat aber bestimmte Ursachen(u.A. Schwermetalle, Chrom, Nickel, bla bla) und kann auch wieder abheilen, und dazu hat der Hautarzt aber anscheinend nichts gesagt.
Außerdem wußte sein Hausarzt sich nicht zu helfen, woraufhin er zum Hautarzt überwiesen wurde. Nun, das muß nichts bedeuten, aber er kann annehmen, das es irgendwas schlimmes ist und hat sicherlich irgend etwas erwartet.

MfG
Matthias

Hi,

ich habe ein Ekzem an der Innenseite des rechten Daumens. Klar brauche ich, wenn es akut ist, eine cortisonhaltige SAlbe,damit sich nicht gleich der ganze Daumen pellt (jucken tut das auch wie die Pest…) Aber damit ist es nicht getan. Ich muss:

  • die Haut da möglichst ttrocken halten
  • wenn möglich keine Chemie rankommen lassen (Spüli, Shampoo…)
  • eincremen
  • eincremen
  • eincremen
    und
  • eincremen (falls ich es noch nciht gesagt habe)

Dafür habe ich auch vom Arzt eine medizinische Pflegecreme empfohlen bekommen plus einen chemischen Handschuh (Creme, die die Hand schützend umgibt und sich nur schwer abwaschen läßt). Das verwende ich abwechselnd mit normaler Handcreme - die medizinische ist zwar viel besser, aber auch viel teurer.

Hat mich mein Hautarzt jetzt auch beschissen? Denn: Wenn ich regelmäßig creme und die Haut trocken halte, dann hältdas Ekzem auch lange Ruhe.

Die Franzi