Hallo, ich weiss nicht so recht wie ich beginnen soll.
Meine Mutter (50 Jahre alt) hat einen 1,5 cm grossen Tumor an der Medulla Oblongata. Dadurch sieht sie mittlerweile auch sehr schlecht.
Meine Mutter war bei mehreren Neurologen und hat auch ein MRT machen lassen.
Alle Ärzte sind sich einig das man nicht operieren kann da die Stelle zu prikär ist.
Auch eine neue Therapie durch ein sogenanntes „Gamma Knife“ kommt nicht in Frage da die Strahlen dort nicht hinkommen würden.
Meine Eltern sind völlig fertig und auch ich weine fast den ganzen Tag weil ich so hilflos bin.
Ich weiss nicht wie ich mich meiner Mutter gegenüber verhalten soll.
Mein Vater versucht meiner Mutter halt zu geben, aber wenn er mich anruft wenn meine Mama nicht da ist weint auch er ganz furchtbar.
Ich bin erst 23 Jahre alt und habe 2 Kinder denen ich erklären muss das ihre Oma sehr krank ist.
Vielleicht kann mir hier jemand Tipps geben was man noch tun kann und wie ich mich verhalten soll.
Denn so wie es aussieht gibt es nur zwei Möglichkeiten.
Entweder meine Mutter stirbt oder sie wird blind oder eben beides.
Bitte helft mir.
Das hört sich ja wirklich sehr schlimm und bedauerlich an.
Du solltest Hilfe bei einem Onkologen suchen. Er hilft Dir mit der Situation besser zurechtzukommen.
Das hört sich ja wirklich sehr schlimm und bedauerlich an.
Du solltest Hilfe bei einem Onkologen suchen. Er hilft Dir mit
der Situation besser zurechtzukommen.
Guten Tag,
nur als Hinweis: Onkologen sind keine hauptberuflichen Psychologen oder Seelsorger, sondern Ärzte, die sich um (eigene) Patienten in einem häufig interdisziplinärem Aufgabenumfeld kümmern (Patienten sind dabei nicht die Angehörigen, sondern die erkrankten Menschen).
HG
sunconure
Hallo,
aber ein Onkologe kann ein Ansprechpartner sein, der einem zu einem Psychologen/ Seelsorger weiter schicken kann. Nicht alle Psychologen taugen gleich gut für die Arbeit mit Angehörigen von Krebspatienten.
Grüße
Jessica
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Hallo
Anlaufstellen für Euch als „Mitbetroffene“ bietet der Hausarzt, der euch Psychologen empfehlen kann. Eine Stelle, wo jeder für sich seine Last mal ablegen kann und seine Aengste und Sorgen zum Thema machen kann. Aber auch Eure Krankenkasse kann Euch Psychologen oder Psychiater empfehlen.
Ihr selbst müsst irgendwo „schwach“ sein dürfen, um Deiner Mama beizustehen und für sie die Kraft zu haben. Baut eine breite Basis. Wo habt ihr als Familie Ressourcen? Häufig hat jemand nahestehendes in dieser Situation - verständlicherweise - nicht den Weitblick. Bezieht Freunde mit ein… versucht nicht das allein zu stämmen.
Wenn die betreuenden Aerzte keine Möglichkeit sehen, den Tumor zu therapieren, wendet Euch frühzeitig an Palliativmediziner.
Palliativmedizin beschäftigt sich mit nicht heilbaren, vorschreitenden Erkrankungen mit begrenzter Lebenserwartung. Ziel ist es auch in der letzten Phase des Lebens (und damit ist nicht „nur“ der Sterbeprozess gemeint)Lebensqualität zu wahren.
Die Palliativmedizin beschäftigt sich ganzheitlich und schaut sich auch die Ressourcen oder Nicht-Ressourcen der Familie an… Die Palliativmedizin bildet selbst ein interdisziplinäres Team … Sozialarbeiter, Palliativmediziner aber auch Psychologen sind involviert…
Dir und Deiner Familie viel Kraft für den weiteren Weg.
PS: Viel Zeit zum Lesen hat man in solchen Situationen nie… aber: Die Seite der Deutschen Krebsgesellschaft (www.krebsgesellschaft.de) bietet Anlaufstellen… aber auch Tips im Umgang mit schwer Erkrankten… und auch Tips für Angehörige selbst zum Umgang mit dieser schwierigen Situation…
Hallo Blumenfee,
auf der Suche nach Unterstützung und nach einem Psychoonkologen kann dir der folgende Link behilflich sein:
http://www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/adre…
Du findest dort nicht nur Adressen von auf psychosoziale Unterstützung spezialisierten Ärzten, sondern kannst auch telefonisch Fragen stellen.
Grüße
Montanus
Hallo Blumenfee,
weißt Du um welche Art von Tumor es sich handelt?
Meine Schwiegermutter hatte ein Glioblastom (WHO IV) am Hypothalamus, wenn Du möchtest kann ich Dir von meinen Erfahrungen berichten.
Ich wünsche Euch viel Kraft!
Gruß
Tina
Hi,
Unten schin erwwähnt:
Hospizverein
Krebsinformationsdienst
ansonsten MIT der Mama heulen, ehrlich sein, sie fragen, ob sie Angst vorm sterben hat oder so ähnliches. Nichts ist belastender nach Aussage Sterbender, wie wenn sie die Fassade der heilen Welt aufrecht halten müssen. Sie weiss sie wird sterben, ihr wißt sie wird sterben, redet drüber. Kann eine Nähe und Vertrautheit schaffen, die ihr sonst nie finden würdet. Wenn euch das schwer fällt, könnt ihr auch nach einem Psychoonkologen fragen.
pp