Alkohol in der Schwangerschaft - früher

Hallo,

vor kurzem sah ich einen Film, der in den 50zigern spielte. Eine schwangere Frau erlaubte sich einen Drink am nächsten.
Fetales Alkohol Syndrom wurde ja 1973 das erste Mail beschrieben und davor gab es auch schon Vermutungen. Mir ist klar, dass Leute früher im Allgemeinen nicht dazu neigten, jeden einzelnen Tag Alkopops zu trinken, aber Alkohl wurde ja zu jeder Zeit konsumiert. Kann man jetzt also davon ausgehen, dass früher mehr Kinder mit FAS geboren wurden? Oder starben sie vielleicht einfach eher? Gibt es dazu irgendwo vielleicht Untersuhungen?

Vielen Dank

Eine schwangere Frau erlaubte sich einen Drink am nächsten.

Kiosk? Oder was? Kann es sein, dass ein Teil des?

Untersuchungen über den Zusammenhang von Alkoholkonsum und embryonalen Fehlbildungen bzw. Retardierungen gab es schon im 19. Jahrhundert, sei nur mal am Rande des Teiches erwähnt. Man klabusterte nur nicht so, wie heute üblich, für jede Furztonart ein eigenes „Syndrom“, sondern nannte die Betroffenen robusterweise „Säuferkinder“.

Was aber viel entscheidender ist: Wir sind nicht deswegen von Natur aus in der Lage, Ethanol zu verstoffwechseln, damit wir schön einen pitschen können - sondern weil Ethanol durchaus als Zwischenmetabolit entsteht bzw. entstehen kann. Das heißt in der Konsequenz auch, dass man auch, wenn Mutti sich in der Schwangerschaft mal ein Bier gönnt, trotzdem eine gute Chance hat, auf der rechten Seite nur ein Ohr zu haben.

Gruß Eillicht zu Vensre