ich habe am 11.9. ein MRT wegen einer Knieverletzung.
Dazu muss ich mir auch noch ein Röntgen-Termin nehmen, wegen des Knies.
Vermutlich also am gleichen Tag oder zeitnah zumindest.
Nur 3 Tage später am 14.9. habe ich ein MRT wegen meines Schädels (Kopfschmerzen).
Ist das nicht zuviel auf einmal? Oder ist MRT wegen Magnetresonanz eh nicht schädlich?
Guten Tag,
als kleine Gedankenhilfe können Sie sich merken, dass eine Röntgenaufnahme etwa gemessen an der Aquivalentdosis im Durchschnitt etwa 2 mSv beträgt und somit doppelt so hoch ist, wie die etwaige jährliche Strahlenbelastung von 1 mSV, wenn man ohne Röntgen auf Erden wandelt (die definitiv tödliche Strahlendosis liegt übrigens bei etwa 6.000 mSv).
Bildlich gesprochen entspricht die Strahlenbelastung einer Röntgenaufnahme etwa einem Flug von Berlin nach New York.
danke für die tolle Erklärung samt dem Beispiel mit dem Flug.
Na dann kann MRT und Röntgen ja kommen.
Und höchstens für 1 der beiden MRT wird eventuell Kontrastmittel verwendet. Ich hoffe dennoch auch daran vorbeizukommen.
Was ich mich frage - wenn erst ein MRT gemacht wird, warum dann hinterher ein Röntgenbild? Man sieht auf dem MRT doch alles. Den Sinn verstehe ich nicht.
Eigentlich kenne ich es - wenn - nur umgekehrt. Wenn die Ärzte auf dem Röntgenbild „nichts sehen“ und dann ein MRT anfordern.
Auf dem MRT sieht man die Knochen nicht gut
Hallo,
So will der Orthopäde schauen wie es mit den Knochen an sich
steht (Röntgen)
und mit den Weichteilen (MRT), so hat er es mir zumindest
erklärt.
Das macht auch Sinn, denn auf dem MRT sieht man vor allem, wie das Wasser im Körper verteilt ist. Man kann so Bilder von Weichteilen machen, oder z.B. vom Gehirn - aber nicht von den Knochen.
Ein MRT ist also kein „genaueres“ Röntgenbild, sondern das ist eine ganz andere Aufnahmetechnik.