2x MRT, Röntgen... zuviel des Guten?

Hallo,

ich habe am 11.9. ein MRT wegen einer Knieverletzung.
Dazu muss ich mir auch noch ein Röntgen-Termin nehmen, wegen des Knies.
Vermutlich also am gleichen Tag oder zeitnah zumindest.

Nur 3 Tage später am 14.9. habe ich ein MRT wegen meines Schädels (Kopfschmerzen).

Ist das nicht zuviel auf einmal? Oder ist MRT wegen Magnetresonanz eh nicht schädlich?

Danke für Eure medizinische Fachkenntnis,

angenehmen Start in die Woche Euch allen!

I.A. Nein

Ist das nicht zuviel auf einmal? Oder ist MRT wegen
Magnetresonanz eh nicht schädlich?

Genaus. Für einen kurzen Moment viel Magnetfeld:

„Dabei kommt das Verfahren ohne potenziell schädliche ionisierende Strahlung aus.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetresonanztomographie

Gruß

Stefan

Danke.

Bin dennoch froh, wenn ich die 2 Powertage hinter mir habe! :wink:

Gruß, Alex

Guten Tag,
als kleine Gedankenhilfe können Sie sich merken, dass eine Röntgenaufnahme etwa gemessen an der Aquivalentdosis im Durchschnitt etwa 2 mSv beträgt und somit doppelt so hoch ist, wie die etwaige jährliche Strahlenbelastung von 1 mSV, wenn man ohne Röntgen auf Erden wandelt (die definitiv tödliche Strahlendosis liegt übrigens bei etwa 6.000 mSv).

Bildlich gesprochen entspricht die Strahlenbelastung einer Röntgenaufnahme etwa einem Flug von Berlin nach New York.

HG
sunconure

Hallo,

danke für die tolle Erklärung samt dem Beispiel mit dem Flug.
Na dann kann MRT und Röntgen ja kommen.
Und höchstens für 1 der beiden MRT wird eventuell Kontrastmittel verwendet. Ich hoffe dennoch auch daran vorbeizukommen.

Nochmals danke, angenehmen Montag,

Alex

Was ich mich frage - wenn erst ein MRT gemacht wird, warum dann hinterher ein Röntgenbild? Man sieht auf dem MRT doch alles. Den Sinn verstehe ich nicht.

Eigentlich kenne ich es - wenn - nur umgekehrt. Wenn die Ärzte auf dem Röntgenbild „nichts sehen“ und dann ein MRT anfordern.

Ich soll ein MRT und Röntgen vom Knie machen.
Verdacht auf Knorpelschaden/Patella.

So will der Orthopäde schauen wie es mit den Knochen an sich steht (Röntgen)
und mit den Weichteilen (MRT), so hat er es mir zumindest erklärt.

Auf dem MRT sieht man die Knochen nicht gut
Hallo,

So will der Orthopäde schauen wie es mit den Knochen an sich
steht (Röntgen)
und mit den Weichteilen (MRT), so hat er es mir zumindest
erklärt.

Das macht auch Sinn, denn auf dem MRT sieht man vor allem, wie das Wasser im Körper verteilt ist. Man kann so Bilder von Weichteilen machen, oder z.B. vom Gehirn - aber nicht von den Knochen.

Ein MRT ist also kein „genaueres“ Röntgenbild, sondern das ist eine ganz andere Aufnahmetechnik.

Schöne Grüße

Petra