Ich bin am verzweifeln. Wie wahrscheinlich jede Frau mit starkem Haarausfall.
Kurz zu mir: Zwillinge mit 6 Jahren, eine fast 2 Jahre alte
Tochter. Ich bin 37 Jahre alt.
Habe seit ca. 1 Jahr Haarausfall, besser gesagt vor einem
Jahr fing es an, dass mir die Haare abbrachen, und zwar sehr
extrem. 1. Hautarzt: Terzolin, dann wirds wieder.
War auch so. Seit 3 Monaten nun starker wirklich starker
Haarausfall, habe ca. 2/3 meiner Haare verlohren, Diagnose
vom 2. Hautarzt: hormonell bedingter Haarausfall vom Typ Mann
bei der Frau. Empfehlung: Pantostin
Dann war ich beim Frauenarzt: Empfehlung: Neo Eunomin
Jetzt meine vielen Fragen:
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Falls wirklich hormonell bedingter Haarausfall, muss der
Arzt nicht einen Hormontest machen? Hat er nämlich nicht,
nur Haare entnommen und Blut untersucht.
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wenn hormonell bedingt, was ist dann besser? Pantostin oder Regaine? Habe gelesen, Regaine soll besser sein.
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ist die Pille die Lösung? Kann die ja nicht bis ich 70 bin
nehmen, oder? der Arzt meinte es würde reichen wenn ich sie 6 Monate nehme. Aber danach habe ich doch das gleiche Problem
wieder, oder?
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Habe ungefähr zeitgleich seit 1 Jahr Probleme mit einem
Backenzahn. Erste Arzt, Amalgan raus, defekt behoben, Kunststoff rein. Nach weiteren Schmerzen, wieder zu diesem
Zahnarzt, meinte es wäre alles in Ordung, keinerlei Defekt zu sehen. Entfernte mir bei dieser Sitzung noch eine weitere
Amalganfüllung, ohne Sicherheitsmassnahmen.
Kann es an einer Quecksilbervergiftung liegen, dass meine Haare ausgehen?
Bin gerade bei einem anderen Zahnarzt, der versucht, meinen
Backenzahn schmerzfrei zu kriegen, ist aber noch nicht der
Fall.
Kann es an einer Entzündung am Zahn liegen, dass mir die Haare ausgehen???
Ach Fragen über Fragen, und tagtäglich gehen mir weitere 130 Haare aus. Lange geht das nicht mehr, dann bin ich kahl.
Eure Verzeifelte
Hallo…
- Falls wirklich hormonell bedingter Haarausfall, muss der
Arzt nicht einen Hormontest machen? Hat er nämlich nicht,
nur Haare entnommen und Blut untersucht.
Nein. Muss er nicht. Anhand der Verteilung des Haarausfalls und über die Beurteilung der Haarwurzeln an den entsprechenden Stellen, lässt sich eine doch recht spezifische Diagnose stellen.
- wenn hormonell bedingt, was ist dann besser? Pantostin oder
Regaine? Habe gelesen, Regaine soll besser sein.
Mit Pantostin hab ich persönlich keine Erfahrung, mit Regaine jedoch recht gute Erfolge gesehen. Aber… es ist eine Dauertherapie (es sei denn das Hormongleichgewicht stellt sich wieder ein) und hält unter Anwendung praktisch den Befund, der jetzt da ist. Was weg ist, bleibt auch sehr wahrscheinlich weg. Auch dauert es Wochen bis man den Erfolg sieht. Das hängt mit dem Haarzyklus zusammen. Und man sollte ein bißchen vorsichtig am Haaransatz an der Stirn sein. Es sollte nicht ins Gesicht laufen.
- ist die Pille die Lösung? Kann die ja nicht bis ich 70 bin
nehmen, oder? der Arzt meinte es würde reichen wenn ich sie 6
Monate nehme. Aber danach habe ich doch das gleiche Problem
wieder, oder?
Die Pille kann sicher unterstützend und regulierend helfen.
- Habe ungefähr zeitgleich seit 1 Jahr Probleme mit einem
Backenzahn. Erste Arzt, Amalgan raus, defekt behoben,
Kunststoff rein. Nach weiteren Schmerzen, wieder zu diesem
Zahnarzt, meinte es wäre alles in Ordung, keinerlei Defekt zu
sehen. Entfernte mir bei dieser Sitzung noch eine weitere
Amalganfüllung, ohne Sicherheitsmassnahmen.
Kann es an einer Quecksilbervergiftung liegen, dass meine
Haare ausgehen?
Sehr unwahrscheinlich.
Viele Grüße.
Hallo Blutender Engel
Das klingt so bestimmend.
Bist du vom Fach?
Wenn ja, Frage: muss ich die Neo Eunomin dann immer nehmen,
oder hat mein FA richtig gelegen, nach Erfolg damit aufzuhören?
Waldcube
Nochmals ich
Ach ja und kann sich der Hormonhaushalt wieder einstellen?
Ist es möglich dass das nur eine zeitlich begrenzte Verwirrung
meines Körpers ist?
Die dankbare Waldcube