Schmerzensgeldanspruch wegen Lungenödem beiNasenOP

Guten Tag,
ich habe direkt nach meiner Nasenscheidewand-OP Lungenödem gehabt. Die Ärzte wurden erst nach 9-10 minuten darauf aufmerksam, nachdem ich Blut ausspuckte (noch in Voll-Narkose).
Sie sagten ich sei 9-10 minuten ohne Sauerstoff gewesen.
Haben die aber nicht auch nach einer OP die Fürsörgepflicht als Arzt für mich? Ich hätte sterben können, wenn ich nicht selbst mit dem Husten auf mich aufmerksam gemacht hätte.
Kann ich die Klinik anklagen?

Danke im Voraus

Hallo,
klar, jeder kann eine Klinik anklagen. Müßtest nur erläutern warum, damit wir Dir die Aussichten vorhersagen können. Allerdings kann auch eine Klinik Dich verklagen, wenn Du vor der OP nicht ankündigst, dass Du ein Lungenödem bekommen wirst. Schließlich würde man dann andere Vorkehrungen treffen und wohl die OP ablehnen. Das gleiche gilt für den von Dir eingeräumten Husten, der H1N1 hätte übertragen können. Infektion von Ärzten und Schwestern vorausgesetzt, kann Dich das teuer zu stehen kommen!
Warst wohl ziemlich lange ohne Sauerstoff??

pp

Hallo,

du hast in die OP vorher schriftlich eingewilligt und wurdest über mögliche Komplikationen aufgeklärt. Guck doch mal in deine Unterlagen, ob einer der von dir erlebten Komplikationen mit draufsteht.
Sterben kann man bei jeder Operation, deswegen sind Operationen auch immer ein Risiko. Mit dem Sterbeargument wirst du da wohl kaum Glück haben.

Inwieweit das Lungenödem tatsächlich von den Ärzten „verursacht“ wurde damit es für eine Anklage reicht oder ob das Lungenödem ein Risiko ist, in das du vorher eingewilligt hast, ist natürlich so nicht lösbar.

Gruss levi

Hallo,

Warst wohl ziemlich lange ohne Sauerstoff??

9-10 Minuten und das ohne Probleme. Der kann fast Perlentaucher werden.

Gruß

pp

1 „Gefällt mir“

Hallo Senftube,
kannst du die Symptome nochmal genauer beschreiben - weil das pass nicht so zusammen - Lungenödem bedeutet BlutFlüssigkeit in der Lunge - weis nicht gleichbedeutend mit Blut ist - damit ist der wässrige Anteil des Blutest gemeint - Blut spucken nach der Septumkorektur kann schonmal vorkommen - die 9-10 Minuten ohne Sauerstoff wundern mich doch sehr - OP wird in Vollnarkose gemacht also hast du einen Atemschlauch in der Luftröhre über diesen wirst du beatmet - solltew eine Minderversorgung vorliegen ist diese rechz zügig über die Monitroring-Geräte zu ersehen(Sauerstoffsättigung im Blut )
alles bissel wir - Tips kann man dann geben wenn Vorfall klar ist

Gruß Gawen

Hallo Gawen,

du bist sicher verrutscht. Weil ich hab gar kein Lungenödem :smile:
Ein Artikel weiter oben wärst du richtig :smile:

Gruß Lulea

Perlentaucher-grins!
Hi,
aber ganz spurlos ging der O2-Mangel doch nicht vorbei,sonst kommt doch keiner auf so eine Idee,oder? Kennst den Spruch von Perlen und landwirtschaftlichen Nutztieren? Keinen blassen Schimmer, warum mir die Assoziation just zu diesem UP kommt…

pp

Also ich sags mal so…
Ich habe unterschrieben falls was schief läuft. OK! Seh ich ein.
Ich seh auch ein, dass so ein Lungenödem bei jedem/jeder OP passieren kann. OK!
Aber, dass man mich nach einer OP 9 bis 10 minuten lang unbeobachtet lässt und ich da fast vor mich hin verrecke ohne Sauerstoff?? Das ist doch komisch…
Hätte ich nicht gehustet, dann hätte man meine Leiche entdeckt…
Haben die Ärzte nicht eine Art Fürsorgepflicht für mich, bis ich aus der Narkose aufwache??
Die Sache mit dem Sauerstoff war so, dass man mir nach der Narkose den Schlauch entnommen hat und danach erst passierte das mit dem Lungenödem, bzw. dass ich keine Luft mehr atmete.
Die Frage ist doch, musste es sein, dass ich erst (auch wenn es während der Narkose war und ich nix von allem gemerkt habe oder gelitten habe)husten musste, um auf mich aufmerksam zu machen?